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Äthiopien
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- Addis Abeba - Hauptstadt mit etwa 3 Mio Einwohnern
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Küche
Als Grundnahrungsmittel und praktisch zu jeder Mahlzeit wird das aus dem Mehl des grasartigen Getreides Teff gewonnene tellergroße Fladenbrot Injerra gereicht. Als „essbarer“ Teller fungierend, da in Äthiopien aus hygienischen Gründen nur mit der rechten Hand gegessen wird, ersetzt es das Essbesteck. Dazu werden verschiedene Saucen, Watt genannt, serviert, die in verschiedenen vegetarischen und fleischhaltigen Ausführungen zubereitet werden. Die Äthiopisch-Orthodoxe Kirche verbietet Mittwochs und Freitags den Genuss von Fleisch. An diesen Tagen wird meist Linsenbrei verspeist, wobei auch grundsätzlich nur Fleisch isst, der es sich leisten kann. Äthiopische Frauen bereiten zudem vornehmlich zwei pikante Saucen mit viel zerlassener Butter zu: Für Geflügel oder Lammfleisch, Gemüse oder Hülsenfrüchte wird Alicha gekocht - aus Zwiebeln, Gelbwurz, Kreuzkümmel, Knoblauch und Ingwer. Aus rotem und schwarzem Pfeffer, Knoblauch, Zwiebeln, Nelken, Muskat, Kardamom, Fenchelsamen, Koriander und Ingwer wird, vor allem für Rindfleisch, Wat zubereitet. Diese Sauce ist nicht nur unglaublich scharf, sie dient auch dazu Bakterien abzutöten.
Quelle unter anderem: http://www.forum-mission.de/tiki-index.php?page=Rezepte
