Reise Informationen
Australien
Australien liegt in Ozeanien und Australien.
| Flagge | |
|---|---|
| |
| Kurzdaten | |
| Hauptstadt | Canberra |
| Staatsform | Parlamentarische Monarchie |
| Währung | Australischer Dollar (AUD) |
| Fläche | 7,69 Mio km² |
| Bevölkerung | 20,5 Mio |
| Amtssprache | Englisch |
| Religion | Anglikanisch 26.1%, Römisch Katholisch 26%, andere Christen 24.3%, |
| Telefonvorwahl | +61 |
| Internet TLD | .au |
| Zeitzone | UTC+.. |

Regionen
Australien ist in 6 Bundesstaaten und 2 Territorien gegliedert.
- Bundesstaaten:
- New South Wales
- Queensland
- Western Australia
- South Australia
- Victoria
- Tasmania
- Territorien:
- A.C.T. - Australian Capital Territory, mit der Hauptstadt Canberra
- Northern Territory, welches aufgrund der geringen Bevölkerung keinen eigenen Bundesstaat bildet.
Australien besitzt außerdem eine Reihe von Inselterritorien im Indischen und Pazifischen Ozean wie z.B. die Kokosinseln.
Städte
- größere Städte (ist Hauptstadt von)
- weitere touristisch interessante Städte
- Alice Springs
- Alstonville
- Ballina
- Cairns
- Darwin
- Evans Head
- Grafton
- Hobart
- Iluka
- Launceston
- Lismore
- Nimbin
- Mackay
- Maclean
- Newcastle
- Townsville
- Yamba
weitere Ziele
- Nationalparks:
- Coffee Plantation
Wenn Sie bisher dachten, dass die Australier von Kaffee keine Ahnung haben, hatten Sie zwar subjektiv gesehen Recht. Hier aber werden Sie nun eines Besseren belehrt. In Woombah befindet sich nämlich die südlichste Kaffeeplantage der Welt. Da es nicht zuviel Kaffee ist, der hier produziert wird, wird dieser auch gleich vor Ort weiterverarbeitet. Die Plantage ist für Besucher an Wochenenden von 13.00 - 16.00 Uhr geöffnet.
- The Summerland Way
Diese Straße ist eine Alternativroute nach Brisbane und beginnt eigentlich schon in Grafton. Sie führt über Whiporie, Casino, Kyogle und Woodenbong. Dann über die Grenze nach Queensland, und weiter über Beaudesert nach Brisbane. Sie können sich vorstellen, dass diese Strecke vollkommen unterschiedlich zur der Küstenstraße ist und Vielen unter Ihnen sicherlich auch besser gefallen wird. Es erwartet Sie eine sehr reizvolle Berglandschaft mit einer gehörigen Vielfalt an Vögeln, die allgegenwärtig zu sein scheinen. 27 km nördlich von Kyogle liegt Moor Park, ein schöner Regenwald mit einem Picknickplatz. Vorher kommen Sie an der staatlichen Gärtnerei Roseberry Nursery vorbei. Am Toonumbar Dam, 31 km westlich, können Sie in landschaftlich reizvoller Umgebung fischen, schwimmen, wandern und auch campen.
- Lions Road
Es gibt noch eine andere Alternative: Ebenso wie der Summerland Way führt die Lions Road über Beaudesert nach Brisbane. Dieser Weg ist sehr abenteuerlich und wenn Sie das geeignete Auto dafür haben werden Sie begeistert sein. Folgen Sie erst dem Summerland Way bis Wiangari und biegen Sie dann nach 6 km nach links in Richtung Norden ab. Die Straße, die zum Teil nicht asphaltiert ist, führt entlang der Eisenbahnlinie und vom Spiral Loop Lookout können Sie den einmaligen Rail Spiral Loop sehen, wo die Bahn eine sonderbare Schleife fahren muss. Außerdem erwartet Sie eine unglaublich schöne Bergwelt. Im Örtchen Cougal ist ein Camp, in dem Sie übernachten können.
- Border Range National Park (31.300 ha)
Eine andere Alternative wäre noch zu erwähnen: Sie fahren von Kyogle Richtung Osten nach Cawongla und dann über Lillian Rock und den Tweed Head Scenic Drife zum nördlich gelegenen Border Range National Park, der die NSW-Fortsetzung des Lamington National Parks in Queensland bildet und an den Night Cap National Park anschließt. Die Straße macht im Nationalpark eine Schleife und kommt dann auf der Lions Road wieder heraus und zwar vor Cougal, sodass Sie den Railway Loop (s. o.) nicht verpassen. Der Park besteht zum größten Teil aus Regenwald und hat eine artenreiche Fauna und Flora. Camping ist für einige Tage erlaubt.
Touristische Informationen
Tourist Information Centre Lismore, Ballina Street, Telefon 066-211518 oder 211519. Geöffnet Mo - Fr von 8.30 - 17.00 Uhr, Sa von 9.00- 13.00 Uhr und von 14.00- 17.00 Uhr, Sonntags von 10.00 - 13.00 Uhr und von 14.00 - 16.00 Uhr.
- Übernachten:
- Granny's Farm on the Creek, Nimbin, Cullen Street, Telefon 066-891333. Jugendherberge.
- Casino (10.070 Einwohner) (742 km N)
In der Nähe des Städtchen Casino gibt es mehrere Sehenswürdigkeiten. Auch Casino selbst, ist mit seinen über 20 Parks nicht als hässlich zu bezeichnen. Zwei historische Gebäude könnten Ihre Aufmerksamkeit erregen. Das Post Office (1879) und das Court House (1882).
- Casino Folk Museum
Hier gibt es einige interessante Dinge aus der Kolonialzeit, die man sich ansehen kann: Musikinstrumente, Haushaltsgeräte, etc. Aber auch Kulturgüter der Aborigines. Walker Street, an der Publik School. Geöffnet ist Mi und So von 14.00 - 16.00 Uhr.
- Platypus Pool
Das ebenso possierliche wie interessante Schnabeltier (Achtung giftig! Siehe Fauna), können Sie in Casino beobachten. Eine Familie dieser Tiere lebt in ihrer natürlichen Umgebung unter der Brücke am Summerland Way.
- Richmond Park Sanctuary
Dieses Feuchtgebiet, 2 km südlich von Casino an der West Street, ist ein Paradies für Vogelfreunde und Naturbeobachter. Die bekanntesten Vertreter der Vogelwelt sind die schwarzen Schwäne und die Jabiru Störche. Vergessen Sie Ihren Fotoapparat nicht.
- Cherry Tree State Forest
Wenn Sie auf dem Bruxner Highway nach Westen fahren, kommen Sie nach 37 km zum Cerry Tree State Forest. Folgen Sie den Schildern und unternehmen Sie eine sehr schöne Fahrt durch den Wald, bis hinauf zur Mallanganee Range.
- Übernachten:
- 4 Motels
- 2 Caravan/Camping Parks
- Lennox Head (2.165 Einwohner) (794 km N)
Die nächste Stadt nach Ballina, an der Küste in Richtung Norden, heißt Lennox Head. Sie ist landschaftlich sehr schön gelegen. An Badegelegenheiten gibt es außer dem Strand noch einen kleinen Süßwassersee, der - 50 m vom Ozean entfernt - im Zentrum von Lennox Head liegt. Lake Ainsworth hat allerdings einen kleinen Makel: Sein Wasser ist braun. Das hat seine Ursache in den Wurzeln der Ti-Trees, die vom Wasser des Sees umspült werden.
Übernachten:
- 2 Motels
- 1 Caravan/Camping Park
Anreise
Flugzeug
Von Deutschland aus gibt es zwei grundsätzliche Wege nach Australien. Entweder über einen Zwischenstopp in Asien (Bangkok, Singapore, Hongkong etc), Vereinigte Arabische Emirate (Dubai) oder über Nordamerika. Eine sorgfältige Auswahl der Strecke kann die Flugzeit reduzieren, doch weniger als 23 Stunden Reisezeit wird es nicht werden. Zwischenstopps werden von fast allen Fluggesellschaften angeboten und stellen eine gute Möglichkeit dar, die An- bzw. Abreise angenehmer zu gestalten.
Die grössten australischen Flughäfen (Sydney, Melbourne, Adelaide, Brisbaine, Perth und Cairns) sind von Deutschland aus mit einmaligen Umsteigen gut zu erreichen. Wegen der oft langwierigen Einreiseformalitäten sollte man einen knappen Anschlussflug vermeiden.
Schiff
Mobilität
Bus
Neben Billigflieger sind Überlandbusse eine preiswerte Möglichkeit, die grossen Entfernung gut zu überwinden. Die meisten Städte sind gut mit Busverbindungen erschlossen. Man kann jedes touristische Highlight - sowie erstaunlich abgelegene und unspannende Orte - problemlos mit gut organisierten Überlandbussen (Greyhound, etc. - Preise vergleichen lohnt sich!) erreichen. Innerhalb der grossen Städte ist ein eigener PKW oftmals eher anstrengend und durch die sehr guten und günstigen öffentlichen Verkehrsmittel überflüssig. Die kleineren Städte sind so klein, dass man kein Verkehrsmittel benötigt, es sei denn, um diese wieder zu verlassen. Dennoch sind viele Orte nicht mit den Überlandbussen zu erreichen und die Ostküste ist viel besser erschlossen als die Westküste.
Ein Expressbus fährt täglich von Sydney nach Port Macquarie und Ballina. Es verkehren natürlich auch mehrere Überlandlinien von Brisbane aus. Es sind, wie schon erwähnt, keine Zwischenstops in NSW möglich, wenn die Fahrt dort irgendwo beginnt!
Auto
Um Australien in seiner Komplexität und seinem eigenen Rhythmus zu erleben, bietet es sich an, ein Auto zu mieten. Ob einen PKW oder einen Campervan, Australien ist das Land des fahrbaren Untersatzes. Es gibt für jeden Geschmack ein Mobil und das zu angemessenen Konditionen. Oftmals eröffnen sich sehr gute Angebot-Pakete bereits beim Buchen des Fluges. Die Benzinpreise sind moderat, wenn auch mit hohen regionalen Schwankungen versehen. In abgelegenen Gegenden muss man schon mal tief in die Tasche greifen. Auch die Tankstellendichte ist in dünn besiedelten Gebieten bisweilen bedrohlich gering! Vor einer längeren Strecke ohne Tankmöglichkeit werden Sie von offiziellen Schildern darauf hingewiesen, wie lange der Weg bis zur nächsten Tankstelle ist und Ihnen empfohlen umzudrehen oder über genügend Reserven zu verfügen. Mit der Hilfe von anliegenden Farmen bei Treibstoffmangel ist mit unter nicht zurechnen, da diese meist häufiger durch Touristen, die die Warnschilder nicht wahrgenommen haben gestört worden sind. In Australien herrscht Linksverkehr. Die Straßenverkehrsordnung, wie auch die Beschilderung ist intuitiv zu nutzen und stellt für den gemeinen Europäer kein Problem dar. Eine Kuriosität gibt es: in Melbourne muss man sich gelegentlich, um rechts abzubiegen, links einordnen! - Ein verwirrungstiftendes Element, nicht nur für Ausländer. Die Distanzen sind enorm. Der Blick auf eine australische Straßenkarte weckt den Drang nach einem kleineren Maßstab, die Wahrheit jedoch ist: mehr Straßen gibt es nicht. Man kann Australien auf Asphaltstraßen bereisen und viele Eindrücke sammeln. Viele Autovermietungsgesellschaften machen dies sogar zur Auflage. Die auf dem Mietvertrag befindliche Empfehlung, das KFZ nach Einbruch der Dunkelheit in abgelegenen Regionen nicht mehr zufahren sollte dringend befolgt werden. Da in den frühen Abendstunden bis zum Morgengrauen immense Wildtiere die Strasse kreuzen. Nur bei trockenem Wetter lohnt es sich, auch mal rechts und links der großen Highways auf den roten Gravel Roads zu streunen, eine der zahlreichen Feuerstellen zu nutzen und zu verweilen. Da schon geringer Niederschlag ausreicht um die schönen roten Straßen in unpassierbare, rutschige Schlammtracks zu verwandeln, die nur noch mit 4x4 Fahrzeugen befahren werden können.
- TCC Travelcar Center - Geführt von zwei Schweizern die sich in Australien niedergelassen haben. Hauptsitz in Sydney. Toller Service. Man spricht Deutsch.
- World Wide Wheels - Schweizer Firma, die weltweit Autos und Camper vermietet.
Flugzeug
In Australien gibt es neben Quantas noch zwei grosse Billigflieger:
- Quantas[1] Ist der "Flag carrier" von Australien und nach der Pleite von Ansett, die einzige internationale Fluggesellschaft Australiens. Bietet bei Abflügen aus Europa Pakete an, bei dem Inlandsflüge sehr günstig als Kupons dazu erwerben kann. Quantas ist Teil der Allianz Oneworld und bietet viele Flüge in Kooperation mit British Airways an.
- Jetstar [2]Ist eine Tochtergesellschaft von Quantas und bietet eine grosse Vielfalt von Strecken in Australien an.
- Virgin Blue [3]Gehört zur Virgin Gruppe von Richard Branson und bietet sogar Flüge nach Neuseeland und in die Südsee an
Sprache
Die Landessprache ist Englisch. Australier sprechen ein, für Europäer manchmal seltsam klingendes, Englisch, das Aussi Strine. Je weiter im Landesinneren desto mehr wird genuschelt. Nun noch ein paar wirklich wichtige Aussi Wörter:
- Mate -> Kumpel oder Kollege, wird für beide Geschlechter gebraucht, jedoch häufiger für Männer.
- stubbie -> eine Flasche Bier, wird immer sehr kalt getrunken. Bier ist das australische Nationalgetränk.
- G'day -> Guten Tag, wird immer zur Begrüßung genuschelt.
Einkaufen
Es gibt keine geregelten Öffnungszeiten. Jeder kann also sein Geschäft öffnen wie's gefällt. Allerdings, kann man dadurch nie sicher sein, ob man nicht vor verschlossenen Türen stehen wird. Kaufhäuser haben im Regelfall Mo-So bis 17:00 Uhr geöffnet außer an hohen Feiertagen.
Küche
Australien ist ein klassisches Einwanderungsland und die Küche von vielen Einflüssen geprägt. Eine tradionell australische Küche gibt es nur begrenzt. Ganz klassisch kommt Fleisch (v.a. Rind und Lamm) auf den Tisch mit Veggies (in salzlosem Wasser gegartem Gemüse).
Ganz wichtig (und typisch Oz) sind Barbies (BBQ's) am Strand oder auch sonst überall. An (fast) jedem Parkplatz/in jedem Park findet man neben Sitzbänken auch (in der Regel) kostenfreie Grillmöglichkeiten.
Gut zu wissen: Australier essen praktisch salzlos. Also immer ein wenig Salz dabei haben...
Typisch australische Genüsse:
"Vegemite" ist ein sehr bekannter Brotaufstrich (das britische Pendant ist Marmite), den man in Australien häufig auf Toast isst. Er ist schwarz, geschmacksintensiv, salzig und sehr gewöhnungsbedürftig. "Billy Tea" besteht aus einer Handvoll Teeblätter welche in einem schwarzen Billy (Eimer) direkt auf dem Feuer erwärmt und danach am Henkel geschleudert werden. "Pavlova" ist ein Dessert aus Baisers. "Meat Pies" sind kleine Pasteten welche mit verschiedenen Dingen gefüllt werden (z.B. Lamm-Minze), das Innere ist meist zu heiß und ziemlich klebrig. "Beetroot", Rote Beete ist ziemlich beliebt und findet sogar auf jedem Burgern Platz.
Den Briten sei Dank, auch in Australien wird Tee sehr geschätzt. Man findet immer wieder kleine Teahouses welche Devonshire Tea und Scones anbieten.
Kleine Anekdote: Burger King ist in Australien zwar vertreten, firmiert allerdings unter dem Namen Hungry Jacks. Der Konkurrent mit dem goldenen M im Namen hat sich die Rechte für Burger King sichern lassen...
Auswärts essen: Da viele Restaurants keine Lizenz für den Alkoholausschank haben, ist BYO angesagt. Bring Your Own, d.h. die Gäste bringen ihre alkoholischen Getränke selber mit (vorher im Bottle Shop besorgen) und zahlen dafür ein kleines Korkgeld an den Kellner.
Die Wechselrate in der Gastronomie ist sehr hoch und am besten man fragt vor Ort im Hostel/Hotel nach Empfehlungen.
Ausgehen
Australier gehen nach der Arbeit gerne auf ein Bier oder ein Glas Wein in eine Bar. In vielen Städten gibt es Partygegenden.
- Sydney Seit der Olympiade ist Darling Harbor zu einem Ausgehviertel ausgebaut worden. Dort gibt es Bars, Clubs und Kneipen. Kings Cross ist das andere Amüsierviertel. Dieses ist teilweise recht herunter gekommen und wird gerade saniert. Der Einfluss des Rotlichtviertels ist sichtbar, auch wenn die Polizei angefangen hat, die Gegend stärker zu kontrollieren. Am Wochenende ist in beiden Gegenden sehr viel los.
- Melbourne sieht sich als kulinarische und kulturelle Hauptstadt Australiens. Restaurants sind in der ganzen Woche gut besucht. Ausgehen gehört zum Lebensstil. In den Clubs wird vor allem europäische und landeseigene Musik gespielt.
- Alice Springs Ein Wüstenkaff, dass voll von Touristen ist. Boyangles ist die grösste und beliebteste Bar. Eigentlich ist fast jeden Abend etwas los, da viele Touren in Alice starten oder enden.
- Adelaide Die Stadt der Kirchen hat in der Rundle Street auch ein sehr lebhaftes Ausgehgebiet. In der Nähe der Uni ist zum WE hin auch viel los.
Schlafen
Man kann in Australien sehr günstig in sogenannten Hostels für Backpacker übernachten. Manche davon sind dem Internationalen Jugendherbergsverband angeschlossen (wer eine Mitgliedskarte vom DJH hat bekommt in eben diesen Hostels sogar noch Vergünstigungen). Australien ist super auf den Rucksacktourismus eingestellt. Wer also keine hohen Ansprüche hat und gerne Menschen verschiedener Nationalitäten und Altersklassen kennenlernen möchte, ist in den Hostels gut aufgehoben. Wer mit dem Zelt oder Camper unterwegs ist, findet in ganz Australien gute und saubere Zeltplätze und Caravan Parks zu günstigen Preisen, meist sogar einiges günstiger als Hotels. Die meisten Plätze haben auch eine Gemeinschaftsküche, Camp Kitchen, immer überdacht, aber meistens draussen. Wer Zeltplätze auch ohne eigenes Zelt oder Camper benutzen möchte, kann fast auf jedem Campingplatz sogenannte Cabins oder Onsitevans mieten. Beide sind mit eigener Küche, inkl. Kochutensilien und Geschirr, ausgerüstet. Daher auch für Backpacker mit eigenem Auto geeignet. Besonders empfehlenswert ist die Big4 Campingplatzkette.
Lernen
-->Arbeiten
Australien hat sehr strenge Einreisebestimmungen. Ein Touristenvisa berechtigt nicht zur Arbeitsaufnahme. Wenn man beabsichtigt längere Zeit in Australien zu verbringen, dann sollte man ein Work&Stay Visum beantragen, dass zur Arbeitsaufnahme und Aufenthalt für ein Jahr berechtigt. Aufgrund der guten Situation der Wirtschaft sucht Australien viele qualifizierte Arbeitnehmer. Für Details ist es am besten auf die Homepage der australischen Botschaft zu gehen, denn hier wird genau beschrieben unter welchen Voraussetzungen Arbeiten in Australien möglich ist.
Sicherheit
Man kann sich in Australien sehr sicher fühlen. Wildes Campen ist erlaubt und ungefährlich. Misstrauen neugierigen Australiern gegenüber ist unangemessen, die Australier sind so. In den Städten ist die Kriminalität höher, wie überall, aber vergleichsweise gering. An touristischen Plätzen ist allerdings Vorsicht geboten. Hier werden bisweilen Autos aufgebrochen und nach Bier durchsucht.
Gesund bleiben
Australien ist ein Land mit vielen giftigen Tieren, denen man aber mit einem umsichtigen Verhalten aus dem Weg gehen kann. Wichtigste Regel ist, Kontakt mit unbekannten Tieren zu vermeiden und sich ruhig zu bewegen, damit sich Schlangen oder ähnliche Tiere nicht angegriffen fühlen.
- Giftige Tiere: Um gesund zu bleiben, sollte man sich darüber im Klaren sein, dass die meisten giftigen Tiere dieser Erde in Australien beheimatet sind. Ein paar einfache Faustregeln zu beachten schadet darum nicht:
- Querfeldein durch den Busch bewegt man sich möglichst laut, dann sieht man zwar nicht viele Schlangen, wird aber auch nicht gebissen.
- Beim Holzsammeln nicht beherzt in die Scheite greifen, immer zuerst gegen das Holz treten, damit die Spinnen die Möglichkeit zur Flucht haben. Die hochgiftige 'Redback' sitzt gerne unter Gegenständen. Ein weiteres Muss ist das Kontrollieren des Toilettensitzes. Zur Ausstattung vieler Campgrounds gehören Chemie-Toiletten oder Plumpsklos. Unter der Klobrille findet man manchmal die 'White Tail', deren Gift für den Fall, dass man dagegen allergisch ist, ebenfalls lebensbedrohlich sein kann. Auch die Sitze der öffentlichen Toiletten checken, die 'White Tail' ist nicht nur draußen zugegen.
- Vor dem Schwimmen und Schnorcheln erkundigen, was in diesem Gewässer für Tiere beheimatet sind. Schilder, die vor 'Steinfischen', 'Krokodilen', 'Haien', 'Quallen' etc. warnen, muss man ernst nehmen.
- Immer gut auf die Einheimischen hören und sich daran halten, dann passiert auch nichts. Überängstlichkeit schadet mehr als dass sie nützt.
- Sonne: In Australien legen sich nur Touristen in die Sonne. Der in Europa so sehr geschätzte 'Teint' findet dort keine Freunde. Die Sonne ist selbst bei starker Bewölkung nicht zu unterschätzen. Man sollte dringend darauf achten eine Kopfbedeckung zu tragen, die Augen ausreichend zu schützen und langärmelige Oberteile zu tragen.
- Dehydrierung: Unterwegs sollte man stets darauf achten, genügend Trinkwasser dabei zu haben. Die Entfernungen sind groß und der Weg zum nächsten Kiosk oder "Brunnen" wird in der Regel unterschätzt. An den großen Highways in trockenen Gegenden wird Trinkwasser für Notfälle bereitgestellt. In Südaustralien befindet sich dieses in grünen, litfaßsäulenähnlichen Behältern, ansonsten findet man Wasser in den üblichen Tanks.
- Aussichtspunkte: In vielen Regionen Australiens sind Aussichtspunkte nicht in dem Maße abgesichert, wie der gemeine Europäer es gewohnt ist. Brüchige Steilklippen oder Höhlen sind oftmals weder gesichert noch durch Warnschilder gekennzeichnet und für jedermann zugänglich. Gesunder Menschenverstand im Umgang mit Risiken und Naturgewalten, sowie der eigenen Leistungsfähigkeit sind hier geboten.
- medizinische Versorgung: Falls man doch einmal das Pech hat und medizinische Versorgung benötigt, ist man in Australien gut aufgehoben. Die Versorgung ist 'gut und bezahlbar'. In kleineren Orten findet man "Praktische Ärzte". In den Städten gibt es Krankenhäuser, die mit allen modernen Geräten ausgestattet sind. Der australische Allgemeinmediziner verfügt nicht über die für den Deutschen gewohnte Geräte-Ausstattung. Für eine Ultraschall-Untersuchung beispielsweise muss man in ein Krankenhaus. Dadurch bleiben die anfallenden Kosten überschaubar.
Respekt
Wasserhaushalt: Australien ist ein sehr trockenes Land. Respektiere die örtlichen "Wasserrestriktionen" und verschwende kein Wasser. Nicht zu lange Duschen, beim Rasieren Wasser nicht laufen lassen, zum Waschen des Autos einen Eimer und Schwamm benutzen u.s.w.
Kommunizieren
In jeder grösseren Stadt gibt es Internet Cafes. Die Handy-Provider in Australien verwenden in den stark besiedelten Küstenregion den GSM Standard, weshalb europäische Mobiltelefone dort funktionieren. Weiter im Landesinneren ist allerdings das Telefonieren nur mit speziellen CDMA Mobiltelefonen möglich, die nur von Telstra angeboten werden. Die Roaminggebühren sind hoch, aber die grundsätzlich sind die Kosten für SMS vertretbar. Für längere Aufenthalte empfiehlt sich der Kauf einer australischen Prepaid Karte um die Kosten zu reduzieren.
Weblinks
