Reise Informationen
Berlin
Berlin ist die Bundeshauptstadt in Deutschland und mit rund 3,5 Millionen Einwohnern auch die bevölkerungsreichste Stadt Deutschlands. Berlin ist ein eigenständiges Bundesland, das komplett vom Land Brandenburg umschlossen ist.
Stadtteile
Berlin ist in 12 Stadtbezirke gegliedert, die meist mehrere Ortsteile beinhalten:
- Charlottenburg-Wilmersdorf
- Friedrichshain-Kreuzberg
- Lichtenberg
- Marzahn-Hellersdorf
- Mitte
- Neukölln
- Pankow
- Reinickendorf
- Spandau
- Steglitz-Zehlendorf
- Tempelhof-Schöneberg
- Treptow-Köpenick
Die meisten dieser Stadtbezirke entstanden durch die Bezirksfusion im Januar 2001. Vorher war die Stadt in kleinere Bezirke eingeteilt, von welchen sich einige noch immer in Reiseführern finden: Charlottenburg, Berlin/Friedrichshain, Hellersdorf, Hohenschönhausen , Köpenick, Berlin/Kreuzberg, Lichtenberg, Marzahn, Mitte, Neukölln, Pankow, Berlin/Prenzlauer Berg, Reinickendorf, Schöneberg, Spandau, Steglitz, Tempelhof, Tiergarten, Treptow, Berlin/Wedding, Weißensee, Wilmersdorf und Zehlendorf.
Für Touristen sind vor allem die Innenstadtbezirke Charlottenburg-Wilmersdorf, Friedrichshain-Kreuzberg und Mitte sowie der Ortsteil Berlin/Prenzlauer Berg interessant, da sich hier die meisten Sehenswürdigkeiten befinden.
Einen Ausflug lohnen jedoch auch die früheren Städte Spandau und Köpenick. Beide wurden erst 1920 in Berlin eingegliedert und sind noch älter als die Hauptstadt selbst und verfügen über eine sehenswerte Altstadt. In den anderen Außenbezirken finden sich jedoch auch einige Sehenswürdigkeiten, die jedoch vor allem für längere Aufenthalte interessant sein dürften.
Anreise
Flugzeug
Berlin verfügt über drei Flughäfen mit internationalen Flügen: Tegel (TXL), Schönefeld (SXF, offizieller Name jetzt "Berlin Brandenburg International") und Tempelhof (THF), wobei Tegel der größte Flughafen ist und über vielfältige Verbindungen verfügt (Flughafengesellschaft). Von Schönefeld starten in erster Linie Billigfluggesellschaften (Ryanair, easyJet und Germanwings) und Charterflüge und von Tempelhof primär Businessflüge.
Alle drei Flughäfen sind kostengünstig an das Nahverkehrsnetz der Stadt angebunden und so kann die Innenstadt über eine schnelle Verbindung ab 2,10 € erreicht werden.
Bahn
Berlin ist in das Fern- und Regionalverkehrsnetz der Deutschen Bahn AG eingebunden, wobei die Bahnhöfe Berlin-Ostbahnhof und Berlin Zoologischer Garten für Anreisen aus Deutschland und dem unmittelbarem Ausland am Bedeutendsten sind. Verschiedene Reiseveranstalter wie z.B. der Berlin-Reise-Dienst haben Pauschalreisen mit der Bahn in die Hauptstadt in ihrem Programmangebot.
Darüber hinaus verkehren InterConnex-Verbindungen von den Bahnhöfen Berlin-Lichtenberg, Berlin-Hohenschönhausen und Flughafen Berlin-Schönefeld zwischen Liberec - Zittau nach Binz über Stralsund, Anklam und Cottbus sowie Gera-Rostock. Fernverkehrszüge aus Russland enden häufig in Berlin-Lichtenberg.
Bus
Verschiedene Unternehmen bieten Busverbindungen nach Berlin an, die meist am Zentralen Omnibusbahnhof am Funkturm enden. Die wichtigsten Unternehmen mit Busfernverkehr von und nach Berlin sind BerlinLinienBus und Gulliver's Busreisen.
Auto
Auch mit dem Auto kann man Berlin gut erreichen. Um Berlin herum gibt es die BAB A10, den sogenannten Berliner Ring. Von ihm führen zahlreiche Ausfahrten in die Vororte von Berlin. In Berlin selber gibt es eine Stadtautobahn die vom Dreieck Nuthetal im Süden, über die AVUS und am Flughafen Tegel vorbei zum Dreieck Oranienburg im Norden führt. Eine Stadtautobahnverbindung vom Dreieck Funkturm Richtung Osten führt derzeit bis zum Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Adlershof, von wo aus die Anbindung zum Flughafen Schönefeld und dem Schönefelder Kreuz teilweise noch im Bau ist. Grundsätzlich gibt es viele Anwohnerparkzonen, die Parkraumbewirtschaftung wird immer mehr ausgedehnt und überwacht. Daher empfiehlt es sich das Auto nur zur An- und Abreise zu nutzen. Ansonsten kann auf das ÖPNV-Netz der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) ausgewichen werden.
Schiff
Berlin hat viele Seen und Gewässer und die Stern- und Kreisschifffahrt [1] bietet viele Touren über die Seen an. Besonders sehenswert sind die Touren vom Wansee zum Tegeler See oder über den Müggelsee.
Mobilität
Bus und Bahn
Berlin verfügt über ein großes Bus- und Bahnnetz, das sich sehr für die Stadterkundung lohnt. Am 12. Dezember 2004 wurden von der BVG so genannte "Metro-Linien" bei Bus ("MetroBus") und Straßenbahn ("MetroTram") eingeführt. Diese fahren tagsüber mindestens im 10-Minuten-Takt, haben jedoch trotz des Namens "Metro-..." nichts mit der U-Bahn zu tun.
Empfehlenswert für Besucher ist eine Fahrt mit den BVG-Buslinien 100 oder 200, die vom Alexanderplatz bis zum Zoologischen Garten an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten vorbei führen. Für den Nachtverkehr existieren diverse Nachtbus- und Nachtstraßenbahnlinien, die auch in der Woche in der Regel zwischen 1 und 5 Uhr im 30-Minuten-Takt fahren. Am Wochenende fahren die meisten S- und U-Bahnlinien die ganze Nacht hindurch, auf die werktägliche Betriebspause zwischen 1 und 4.30 Uhr wird also Verzichtet. Für den Nachtverkehr sind keine gesonderten Fahrscheine notwendig.
Das Bus- und Bahnnetz Berlins ist in drei Tarifzonen A (innerhalb des Innenstadtrings), B (restliches Stadtgebiet) und C (Umland bis 15 km) gegliedert. Der Übersichtlichkeit wegen existieren jedoch für nur Fahrkarten für zwei benachbarte oder alle drei Tarifbereiche, also entweder AB, BC oder ABC, der Kauf von Fahrscheinen nur für die Innenstadt ist nicht möglich. Wer neben Berlin auch Potsdam oder ander Orte im Umland (wie Königs Wusterhausen, Oranienburg oder das ehemalige Konzentrationslager Sachsenhausen) besichtigen will, kann hierfür ABC-Fahrscheine nutzen.
Der Berliner Verkehr ist jedoch auch im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg organisiert, so dass kostengünstig auch Ausflüge in andere Brandenburgische Ziele, wie Rheinsberg oder Frankfurt an der Oder, möglich sind.
Vor dem Fahrscheinkauf sollten sich Berlin-Besucher über die Art und die Länge ihres Aufenthaltes im Klaren sein. Wer etwa einen 3-Tage-Besuch mit vielen Museumsbesuchen plant, kann mit der so genannten "Welcome Card" 72 Stunden mit bis zu drei Kindern den ÖPNV Berlins und Potsdams (Tarifbereich Berlin ABC) nutzen und erhält in vielen Museen, Theatern und anderen kulturellen Einrichtungen bis zu 50% Rabatt. Wer jedoch diesen Zeitraum ohne Museumsbesuch in der Stadt verbringen will, fährt mit drei Tageskarten preiswerter. Wer 5-7 Tage in Berlin bleibt, für den empfiehlt sich die 7-Tage-Karte, Spätaufsteher, die mindestens 10 Tage bleiben, sollten über die 10-Uhr-Monatskarte nachdenken, die einen Monat lang ab Ausstellung gültig ist. Für den umwelt- und preisbewussten Berlinbesucher bleibt also das vorherige Studium der Tarifübersicht unerlässlich.
Sehenswürdigkeiten
Berlin besitzt eine sehr große Zahl verschiedener Sehenswürdigkeiten, wobei sich die bedeutendsten in den beiden Stadtzentren sowie im Gebiet um den Potsdamer Platz befinden. Die bekanntesten, die bei einem Berlinbesuch nicht fehlen dürfen, sind das Brandenburger Tor, das Reichstagsgebäude, das Holocaust Mahnmal, das Rote Rathaus, der Alexanderplatz mit dem Fernsehturm, die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche sowie die Schlösser Charlottenburg und Bellevue. Darüber hinaus existieren jedoch auch in den Außenbezirken viele Sehenswürdigkeiten, wie etwa die Altstadt Spandau, das Schloss Köpenick oder die "Gärten der Welt" im Erholungspark Marzahn.
Überblick
- Zentrum Ost:
- Museumsinsel, u.a. mit dem Pergamonmuseum, Münzkabinett, Bodemuseum und dem Berliner Dom
- Straße Unter den Linden, u.a. mit der Humboldt-Universität, der Hedwigskathedrale, dem Bebelplatz, der Neuen Wache, dem Zeughaus und am Ende dem Brandenburger Tor
- Gendarmenmarkt (Deutscher Dom, Französischer Dom, Schauspielhaus, offiziell: "Konzerthaus")
- Zentrum West:
- Gebiet des Kurfürstendamm und Zoologischen Garten, u.a. mit der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche
- Charlottenburg-Wilmersdorf: Schloss Charlottenburg, Bröhan-Museum, Museum für Vor- und Frühgeschichte, Sammlung Bergruen, Funkturm
- "Neues Berlin" und Potsdamer Platz:
- Filmhaus mit dem Flmmuseum
- Neue Nationalgalerie, Gemäldegalerie, Kunstbibliothek, Kupferstichkabinett, Kunstgewerbemuseum, Musikinstrumentenmuseum, Philharmonie, Kammermusiksaal und - einige Schritte entfernt - das Deutsche Technikmuseum
- Museum für Kommunikation (Postmuseum)
- Regierungsviertel mit dem Reichstagsgebäude
- Hamburger Bahnhof mit dem Museum für Gegenwart und der umstrittenen Flick-Collection
- Kreuzberg
- Außenbezirke
- Lichtenberg: Tierpark Friedrichsfelde, Schloss Friedrichsfelde, Russisches Viertel in Karlshorst mit dem Deutsch-Russischen Museum
- Marzahn-Hellersdorf: Gärten der Welt im Erholungspark Marzahn, Schloss Biesdorf, altes Dorf Marzahn
- Neukölln: Schloss Britz und der Britzer Garten
- Spandau: Zitadelle Spandau mit dem Fort Hahneberg
- Steglitz-Zehlendorf: Jagdschloß Grunewald, Pfaueninsel, Schloss Klein Glienicke, Brücke-Museum, Domäne Dahlem, Museum Europäischer Kulturen, Ethnologisches Museum, Grunewaldturm
- Treptow-Köpenick: Schloss Köpenick, Treptower Park, Müggelsee, Müggelturm
Aktivitäten
Sport
Berlin ist die Heimat verschiedener Profimannschaften in den höchsten deutschen Ligen. Im Fußball der Herren spielt Hertha BSC im Berliner Olympiastadion in der 1. Bundesliga und zieht viele Zuschauer an. Außerdem finden im Olympiastadion jährlich die Fußball-Pokalendspiele der Frauen und Herren statt. Hierfür sind jedoch nur schwer Karten zu erhalten. Ein Erlebnis für Sportfans sind jedoch auch die Spiele der Basketballmannschaft Alba Berlin und im Eishockey die Spiele der Eisbären Berlin.
Bekannte sportliche Großereignisse sind auch:
- ISTAF
- Der Berlin-Marathon.
- Die Skate Night.
Feste / Festivals
- Christopher Street Day (CSD) am letzten Wochenende im Juni findet der CSD Berlin statt CSD Berlin.
- Fete de la Musique , immer am Sommeranfang den 21. Juni Fete de la Musique
- Karneval der Kulturen, Anfang Juni Karneval der Kulturen
- Fusion, Techno Festival in der Naehe Berlins Fusion
Einkaufen
Auch in Berlin gilt die staatliche Beschränkung der Ladenöffnungszeiten, wobei speziell in der östlichen Innenstadt die meisten Geschäfte montags bis sonnabends bis 20 Uhr geöffnet haben. Aufgrund einer Sonderregelung hat das Kulturkaufhaus Dussmann an der Friedrichstraße an diesen Tagen sogar bis 22 Uhr geöffnet. In den östlichen Innenstadtbezirken existieren darüber hinaus so genannte Spätverkaufsstellen, die zu etwas höheren Preisen auch nach dem offiziellen Ladenschluss noch Waren des täglichen Bedarfs verkaufen.
Die wichtigsten Kaufhäuser Berlins sind das Kaufhaus des Westens (KaDeWe), das Lafayette und die Galeria Kaufhof am Alexanderplatz. Diese Häuser besitzen auch ein reichhaltiges Souvenir- und Feinschmeckersortiment. Dabei kaufen im KaDeWe und im Lafayette primär Touristen und wohlhabendere Berliner ein, während sich in der Galeria Kaufhof Touristen und Berliner treffen. Die Galeria Kaufhof am Alexanderplatz wird jedoch aktuell umgebaut, so dass hier mit einer weniger angenehmen Einkaufsklima zu rechnen ist.
Das "Kaufhaus des Westens (KaDeWE)" am Wittenbergplatz ist eines der Renomier-Objekte des Karstadt-Konzerns. Hier erhalten Sie Waren des täglichen Bedarfs genauso, wie exquisite Luxusartikel. Auf der Aktionsfläche im Lichthof des KaDeWe wird die ausgestellte Ware zur Attraktion und das Einkaufen zum Erlebnis. Besonders empfehlenswert ist die Feinkostabteilung und das Restaurant in den oberen beiden Etagen des Warenhauses. Von hier genießt man, bei Kaffee und Kuchen, oder aber auch bei Champagner und Lachsschnittchen, die schöne Aussicht und das hektische Treiben auf Tauentzienstraße und Kurfürstendamm.
Die großen Kaufhäuser verlieren jedoch zunehmend an Bedeutung für den Einkauf, für den in Berlin auch eine große Zahl an Einkaufscentern zur Verfügung stehen. Die bedeutendsten hierbei sind im Ostteil das Ring-Center am S-Bahnhof Frankfurter Allee und die Schönhauser Allee-Arkaden am U- und S-Bahnhof Schönhauser Allee, im Westteil das Gesundbrunnen-Center am S-Bahnhof Gesundbrunnen und in Berlin-Mitte die Arkaden am Potsdamer Platz.
Küche
Dienstag-Abend.de ist ein (ebenfalls als Wiki organisierter) umfangreicher Restaurantführer mit Schwerpunkt Berlin. Aktuelle Tipps findet man auch im BerlinWiki.
Ausgehen
- Sternradio, Alexanderplatz 5, Berlin-Mitte , Sternradio
- Week-end, Haus des Reisens, Alexanderplatz Nr. 5, Berlin-Mitte Week-end
- Magnet, Greifswalder Str. 212/213, 10405 Berlin-Prenzlauer Berg (Alternative)
- GeburtstagsKlub, Am Friedrichshain 33, 10407 Berlin-Prenzlauer Berg
- Bastard, Kastanienallee 7-9 10435 Berlin-Prenzlauer Berg, electro
- NBI netter kleiner Club,Elektronische Musik oft mit live sets. Schönhauser Allee 36, Berlin-Prenzlauer Berg NBI
- Sage-Club Köpenicker Str. 76/Ecke Brückenstr. 10179 Berlin-Mitte Sage
- Dunckerclub, Dunckerstr. 64, 10439 Berlin-Prenzlauer Berg (Alternative, Hardrock, Independent)
- 2BE Club, Ziegelstr.23, Berlin-Mitte , Hip Hop 2be Club
- Watergate,Falckensteinstr. 49a, Kreuzberg
- Icon, Cantianstrasse, Berlin-Prenzlauer Berg
- Insel-Berlin, Alt-Treptow 6, 12435 Berlin, Insel
- Goya, Nollendorfplatz 5,10777 Berlin, Goya
- Havanna, Hauptstr. 30,10827 Berlin, Havanna
- MS "Völkerfreundschaft" Café, Bar, Club, Schönhauser Allee 20, 10435 Berlin MS-Völkerfreundschaft
Unterkunft
Berlin verfügt über Unterkünfte in fast allen Preisklassen. Dabei sind wegen des harten Wettbewerbes gerade Zimmer in Luxushotels im internationalen Vergleich sehr preiswert.
Aber auch für Rucksacktouristen ist Berlin sehr preiswert: In verschiedenen Hostels der Stadt kann man auch ohne Jugendherbergsausweis ab 8 € im Schlafsaal übernachten. Direkt am Bahnhof Zoologischer Garten liegt etwa ein AO Hostel.
Wer es nicht in die teuren / preiswerten Hotels / Hostels zieht, der kann sich auch eine Ferienwohnung mieten. Diese Variante ist gerade für mehrere Personen oder Leute geeignet, die Ihre "eigenen 4 Wände" brauchen. Eine umfangreich Datenbank besteht hier: 700 Fewos
Akademisches Lernen
Berlin verfügt über vier namhafte, staatliche Universitäten: die Humboldt-Universität, die Technische Universität Berlin, die Freie Universität und die deutlich kleinere Universität der Künste. Daneben gibt eine Vielzahl staatlicher Fachhochschulen, z.B. Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin und Technische Fachhochschule Berlin. Darüber hinaus befindet sich im Bereich des Berliner Nahverkehrs auch die Universität Potsdam.
Informationen aus Bibliotheken
Berlin verfügt immer noch über ein dichtes Netz Öffentlicher Bibliotheken, deren Bestand über den Verbund der Öffentlichen Bibliotheken Berlins recherchiert werden kann. Für ganz Berlin ist die Zentral- und Landesbibliothek mit den Standorten der Berliner Stadtbibliothek und der Amerika-Gedenkbibliothek die richtige Adresse. Sie betreibt außerdem für Berlin-Neugierige ein "Zentrum für Berlin-Studien".
Wissenschaftliche Literatur findet sich in den Bibliotheken der Hochschulen, der Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz und in zahlreichen bedeutenden Spezialbibliotheken. Die Bestände können über die Kooperativen Bibliotheksverbund bereits von zuhause recherchiert werden.
Arbeiten
Der Arbeitsmarkt in Berlin ist sehr angespannt. Die hohe Arbeitslosigkeit macht es für alle nicht deutschsprachigen Bürger exterm schwer einen Job zu finden. Auch Gelegenheitsjobs sind rar. Einzige Möglichkeiten sind Call Center oder Sprachschulen, die einen steten Bedarf an gebildeten Ausländern haben, da vielfältige Fremdsprachenkenntnisse in Berlin nicht so stark verbreitet.
Sicherheit
Berlin ist wie alle anderen europäischen Grossstädte nicht frei von Kriminalität. Besonders im Gedränge des öffentlichen Nahverkehrs gibt es immer wieder Taschendiebe. Ansonsten ist Berlin aber eine sichere Stadt und hat keine Ghettos im amerikanischen Stil. Auch wenn gelegentlich von Gewalttäigkeiten in einigen Bezirken die Rede ist, betrifft diese fast ausschliesslich Bewohner dieser Gegend. Einzige regelmässige Krawalle bestehen am 1. Mai und am Abend davor. Allen ortsunkundigen Besuchern wird geraten an diesem Tag Kreuzberg und Teile von Prenzlauer Berg zu meiden.
Gesund bleiben
-->Klarkommen
Zeitungen / Zeitschriften
Stadtmagazine
Tageszeitungen
Kommunizieren
Die Berliner sprechen deutsch, teilweise mit einem Berliner Dialekt, der jedoch weitgehende Ähnlichkeiten mit dem Hochdeutschen hat. Mit Fremdsprachen hat man es in Berlin teilweise schwer, am ehesten kommt man mit Englisch weiter, im Westteil teilweise auch mit Französisch. Hinweise - bei Bus und Bahn etwa - werden häufig nur ins Englische übersetzt. In Kreuzberg und Neukölln gibt es viele Geschäfte, in welchen Türkisch gesprochen wird, in den östlichen Bezirken Marzahn-Hellersdorf und Lichtenberg existieren vereinzelt russische Geschäfte.
Besonderheiten des Berlinischen
Der Berlinische Dialekt besitzt einige besondere Bezeichnungen, besonders für regionale Lebensmittel.
- Die wichtigsten Begriffe aus dem Lebensmittelbereich:
- Schrippe: Brötchen
- Pfannkuchen: Hefegebäck mit Füllung, außerhalb der Region Berlin/Brandenburg teilweise als "Berliner Ballen", "Berliner" oder "Krapfen" bekannt (die in der Pfanne gebackene Eierspeise, die dem französischen Crêpe ähnelt, heißt in Berlin "Eierkuchen")
- Molle: heute nur noch selten auftretende Bezeichnung für "ein Bier"
- Die Uhrzeiten im Viertelstundentakt werden mitunter wie folgt angegeben, z.B.:
- viertelvier = 15:15 Uhr
- halbvier = 15:30 Uhr
- dreiviertelvier = 15:45 Uhr
- vier = 16:00 Uhr
Im Übrigen sind norddeutsche Begriffe wie "Sonnabend" statt "Samstag" in Berlin üblich. Diese Eigenheit des Ausdrucks von Uhrzeiten und Tagen betrifft nicht nur Berlin, sondern im wesentlichen auch das ganze Ostdeutschland.
Darüber hinaus gibt es auch innerhalb der Stadt die für Ost- und Westdeutschland üblichen Unterschiede in Bezug auf einzelne Begriffe. Ein Gartenhaus z.B. heißt im Ostteil "Datsche" während der Westberliner dieses als "Laube" bezeichnet. Außerdem existieren zum Teil unterschiedliche Angaben für einzelne Uhrzeiten.
Weiter geht's
Nähere Umgebung
Als Ausflüge von Berlin aus bieten sich die Brandenburgische Landeshauptstadt Potsdam, die Gedenkstätte Sachsenhausen (ehemaliges Konzentrationslager, möglicherweise mit einem Ausflug in die Stadt Oranienburg), Königs Wusterhausen, Bernau und Rheinsberg an.
Trampen
Siehe auch Trampen.
- aktuelle Berliner Trampstellen in der Ortsdatenbank für Tramper
- Richtung Westen/Südwesten (Magdeburg, Leipzig):
- Jet-Tankstelle und Ampel an der Avus-Auffahrt am S-Bahnhof Nikolassee, erreichbar durch die Linien S1 und S7.
- Richtung Süden/Südosten (Dresden, Cottbus):
- Straße Adlergestell zwischen den S-Bahnhöfen Schöneweide und Adlershof mit Tankstellen
- Richtung Norden (Hamburg, Rostock)
- Autobahnzubringer am S-Bahnhof Pankow-Heinersdorf, mittlerer Ausgang auf die Brücke, kurz stadteinwärts herunterlaufen Richtung McDonalds
Weblinks
- Onlineauftritt der Stadt
- Schwul-lesbisches Info-Angebot berlin.gay-web.de
- Informationen über Berlin
- BerlinWiki
