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Reise Informationen

Dubai

Die Stadt Dubai ist die Hauptstadt des Emirats Dubai und liegt in den Vereinigten Arabischen Emiraten

Hintergrund

Dubai ist das pulsierende Herz der Vereinigten Arabischen Emirate und der Entwicklungsmotor der Region. Ein 14 Kilometer langer Meeresarm, der Creek, teilt Dubai in zwei Hälften. Er ist seit Jahrhunderten die Lebensader der Stadt. Am Ufer ankern dutzende Dhaus in mehreren Reihen. 720.000 Tonnen Fracht landen sie jährlich an – das meiste ist bestimmt für die angrenzenden Souks. Der eigentlich Frachtverkehr wird heute im größten je von Menschenhand geschaffenen Freihafen abgewickelt: Dem „Jebel Ali Port“. Die Zahlen, sind beeindruckend. An 71 Docks werden gleichzeitig 125 Schiffe gelöscht und 7 Millionen Container jedes Jahr umgeschlagen. Alle fünf Sekunden einer. 24 Stunden am Tag – 365 Tage im Jahr.

Das Wachstumstempo Dubais ist berauschend. Die Investitionen in die Infrastruktur haben sich bezahlt gemacht: Die Wirtschaft floriert. Der Tourismus boomt. Die Stadt hat sich zur Drehscheibe für den internationalen Handel entwickelt. Von hier aus werden die Märkte im Mittleren Osten, den GUS-Staaten, Afrika und der indische Subkontinent bedient – ein Absatzmarkt mit fast zwei Milliarden Menschen. Anders als in Abu Dhabi werden Dubais Ölquellen in zehn Jahren versiegen. Dank der weitsichtigen Projekte ist die Stadt gut abgesichert: Seit den 80ern ging der Anteil von Öl und Gas am Bruttosozialprodukt von 54 auf 7 % zurück.

Anreise

Flugzeug

Die mehrfach ausgezeichnete Fluglinie Emirates fliegt täglich von Frankfurt und München nach Dubai. Die Flugzeit beträgt ungefähr 6 Stunden. Die Zeit an Bord wird dem Fluggast durch 15 Fernsehkanäle, Außenkameraansichten und Videospiele verkürzt, wobei sich dafür an jedem Platz ein eigenes Display befindet. Es bietet sich an, bei längeren Flügen mit Stopover in Dubai den Stopover auf 2-3 Tage auszudehnen (kostet nur die Flughafengebühr) und sich die Stadt anzusehen.

Es gibt aber auch viele weitere Airlines, die nach Dubai fliegen. Lufthansa, Gulf-Air sind nur einige Beispiele.

Bahn

Bus

Auto

Mobilität

Die Straßen sind zwar oft drei- oder vierspurig, trotzdem gibt es zu Stoßzeiten fast immer und überall dichten Stau. Man sollte versuchen, seinen Tagesplan entsprechend zu opimieren, will heißen, zwischen 17 und 20:30 Uhr nicht auf straßengebundene Verkehrsmittel angewiesen zu sein.

Laufen ist aufgrund der großen Distanzen (Dubai mißt über 30km Durchmesser!), der Hitze, dem mangelnden Schatten und den oft nicht vorhandenen/ungenügenden Bürgersteigen (außer im Bereich des Creek und der Souks) nur bedingt sinnvoll.

Auto

Taxi

Das Taxi ist das Nahverkehrsmittel. Schon aufgrund der großen Distanzen und hohen Temperaturen geht man fast nicht zu Fuß. Die vielen Taxis sind ständig auf der Suche nach Fahrgästen und hupen mögliche Kunden an. Die Taxis sind sehr günstig und besitzen ein Taxameter. Wenn man sich auskennt kann man auch einen Preis vorher aushandeln, was jedoch nicht unbedingt notwendig ist. Vom/zum Flughafen ist ein Sockelbetrag von 20 Dirham fällig. Zum Berufsverkehr sind kaum freie Taxis zu finden.

Metro

Die Metro ist zur Zeit im Bau. Erste Teilstrecken sollen im Jahr 2009 eröffnet werden.

Bus

Die meisten besseren Hotels bieten einen regelmäßigen kostenlosen Bustransfer zu den wichtigsten Punkten in Dubai an.

Die öffentlichen Busse werden fast ausschließlich von den Gastarbeitern benutzt, sind modern, klimatisiert, fahren meist zügig, Taktung alle 10 bis 20 Minuten, erreichen alle gängigen Ziele und kosten zwischen 1 und 2 Dirham. Bushaltestellen sind an roten Stangen mit dem Haltestellenschild und ggf. am kleinen roten Häuschen zu erkennen. An den meisten Haltestellen hängen Fahrpläne, die auch gut eingehalten werden. Die Touristinformation und einige Hotels haben die kostenlosen Bus-Stadtpläne vorrätig und an großen Busterminals (z.B. am Gold Souk) liegen sie aus. Wichtige Hinweise: Die ersten drei Reihen (bis zur Abtrennung) sind für Damen reserviert; Männer können dort sitzen bis eine Dame sonst keinen Sitzplatz mehr hätte. Damen dürfen nur in den ersten drei Reihen sitzen, außer sie sind in Begleitung eines irgendwie mit ihrnen verbundenen Mannes, dann dürfen sie sich auch nach hinten setzen (müssen aber nicht). Busfahrer setzen diese Regelung sehr strikt durch, daher sollte Mann sich lieber gleich nach hinten setzen, um die teilweise doch längeren Fahrten (Stau) nicht stehen zu müssen. Weiterhin gibt es keinerlei Abstellgelegenheit für größere Gepäckstücke oder Kinderwagen; für große Rucksäcke muss man meistens ein zusätzliches Ticket lösen und darf dann zwei Sitze beanspruchen - oder wird gar nicht erst in den Bus gelassen.

Schiff

Im Kielwasser der großen Dhaus kann man von Bur Dubai mit einem Wassertaxi, den „Abras“, in die gegenüberliegende Neustadt „Deira“ fahren. In den wackligen Nussschalen lässt es sich ungleich schneller und romantischer die Creek-Seiten wechseln als auf den notorisch verstopften Straßen Dubais. Wartezeiten gibt es kaum, ständig drängt eine weiteres Boot an die Anlegestelle. Der Fährmann weist den letzten Passagieren einen Platz zu und kassiert den Obolus: 50 Fils, gerade mal 10 Cent kostet die Überfahrt. Günstiger ist Sightseeing auf dem Creek nicht zu haben.

Sehenswürdigkeiten

Dubai entwickelt sich explosiv. Weiter, Größer, Höher und Ausgefallener ist hier die Devise. Wirklich alte Gebäude findet man kaum. Das "alte" Dubai, ein Fischerdorf, ist nicht zu finden. Dubai fasziniert durch seine gigantischen Bauvorhaben.

Kirchen und Tempel

Jumeirah Moschee

Bauwerke

Für die besonderen Gebäude muss man den jeweiligen Dresscode beachten, der meist Hemd mit Kragen, Stoffhose (auch keine edle Jeans) und "geschlossene" Schuhe vorschreibt. Schuhe gelten normalerweise als "geschlossen", wenn mindestens auf dem Spann und über der Ferse ein Riemen entlang führt, also z.B. Trekkingsandalen, aber keine Flip Flops.

Emirates Towers - man kann sehr weit oben in einer Bar etwas trinken und über die Stadt schauen.

Nur wenige Schritte von der Anlegestelle „Deira“ sind es zum unscheinbaren, aus Lehm erbauten Al-Faheidi Fort – eine der letzten Erinnerungen an das alte Dubai. Im 18. Jahrhundert sah die Wache vom Turm aus nichts als Sand. Große Staubwolken verrieten die Ankunft von Freund und Feind schon von weitem. Heute kämpft im Fort ein Museum gegen das Vergessen des kulturellen Erbes.

Denkmäler

Museen

Straßen und Plätze

Parks

Verschiedenes

Aktivitäten

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Einkaufen

Das Herz der Stadt schlägt in den Bazaren. Dubais Zweitname „City of Gold“ prangt über dem Tor zum Goldsouk. Im Vergleich zu den glitzernden Schaufenstern verblasst Ali Babas Schatzhöhle zu einer Besenkammer. 70 Tonnen Schmuck gehen hier jährlich über den Ladentisch. Das sind 10 % der jährlichen Weltproduktion. Der Preis des Schmucks wird hier, wie bei Arabern üblich, lediglich nach dem Gewicht und dem aktuellen Goldpreis berechnet. Teilweise hängt der aktuelle Goldpreis auch im Hotel aus. Und da es ein Arabischer Basar ist, ist es durchaus üblich den Preis zu verhandeln und wird nicht wie in Deutschland als Beleidigung oder geringe Wertschätzung gesehen. Man kann teilweise, wenn man sich geschickt anstellt, 25 %-50 % des Anfangspreises runterhandeln.

Die Souks gliedern sich nach den unterschiedlichen Produkten. In einem Teil werden die Düfte und Gewürze des Orients, im nächsten ausschließlich Textilien angeboten. Die Preise sind Verhandlungssache und feilschen gehört im Orient zum guten Ton. Das traditionelle Souvenir-Sortiment kommt meist aus dem Oman oder dem Jemen, der schreiend-bunte Kitsch hingegen aus Asien und dem Iran. Außerdem lockt Dubai mit unzähligen Shopping Malls. Die Konsumtempel der Extraklasse spiegeln das, worauf die Menschen in den Emiraten stolz sind: Internationale Warenvielfalt und Kaufkraft, angenehme Atmosphäre, Unterhaltungswert, Sauberkeit und Sicherheit. Mit Orient hat dieses Erleben allerdings wenig zu tun – selbst die Preise sind – wie das Warenangebot –internationaler Standard. Nur die Größe der Shopping-Malls weicht von der Norm ab und erfordert schon Pfadfinder-Talent.

Küche

Günstig

Es gibt viele Cafés, die auch kleine Mahlzeiten anbieten (Art Döner, Pommes, Art Pfannkuchen, ...). Diese sind gut bezahlbar, ebenso die Fruchtshakes und Säfte (sehr empfehlenswert). In diesen Cafés sind nur Männer zu sehen; weibliche Touristen sollten aber kein Problem haben.

Mittel

Gehoben

Ausgehen

In Dubai hat sich in den letzten Jahren ein ausschweifendes Nachtleben entwickelt. Es gibt in den Hotels Nachtclubs oder Bar's. In diesen erhält man auch alkoholische Getränke.

Günstig

Mittel

Gehoben

Unterkunft

Es gibt nur vier und fünf Sterne Hotels. Die Hotels verfügen fast auschließlich über Privatstrände, die sie teilweise gegen Eintritt auch für Nichthotelgäste öffnen (es gibt auch öffentliche Strände).

Günstig

Die sehr gut ans Busnetz angebundene Jugendherberge (östlich vom Flughafen, rund 400m südlich vom Supermarkt "LuLu Center") ist die einzige wirklich günstige Unterkunft mit Kosten ab 10$ pro Nacht incl. Frühstück, Bettzeug und Klimaanlage. Das Personal spricht nicht sonderlich gut Englisch, daher wichtige Absprachen nochmal mit komplett anderer Formulierung rückbestätigen. Ein Transfer zum Flughafen kostet 20DHS.

Mittel

Gehoben

Burj al Arab - wenn man sich auch nicht die Nacht in diesem 7* Hotel leisten kann, einen Besuch ist es allemal wert. Für ca 50 US-Dollar kann man sich für ein paar Stunden wie in 1001 Nacht fühlen. Im Juni 2005 wurde der Zugang nur mit Reservierung eines Zimmers oder Tisches in einem der Restaurants gewährt.

Lernen

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Sicherheit

Man fühlt sich sehr sicher. Die Wagen der Polizei sind übrigens wie in Deutschland grün-weiß lackiert.

Gesund bleiben

Man muss sich darauf einstellen, dass in Dubai die Innenräume auf ungefähr 18 Grad heruntergekühlt werden. Bei Außentemperaturen von teilweise über 50 Grad (in den Monaten Juni bis September) kann dies zu Kreislaufproblemen und Erkältungen führen. Ansonsten kann man in den Straßencafes, Restaurants etc. alles bedenkenlos essen oder trinken.

Klarkommen

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Kommunizieren

Rund um Dubai ist das Telefonieren mit Mobiltelefonen möglich. Man sollte nur die hohen Gebühren für Gespräche nach Deutschland bedenken. Die Telefonkosten vom Hotelzimmer aus sind aber meist noch höher !

Weblinks


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