Reise Informationen
Island
Island ist ein Inselstaat im Nordatlantik. Er zählt zu Nordeuropa. Die Insel ist vulkanischem Ursprungs; über 11 % der Landesfläche besteht aus Gletschern.
| Flagge | |
|---|---|
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| Kurzdaten | |
| Hauptstadt | Reykjavik |
| Staatsform | Konstitutionelle Republik |
| Währung | Isländische Krone (ISK) |
| Fläche | 103.000 km² |
| Bevölkerung | 294.000 |
| Amtssprache | Isländisch |
| Religion | Lutheraner 87.1%, andere Protestanten 4.1% |
| Telefonvorwahl | +354 |
| Internet TLD | .is |
| Zeitzone | UTC+0 |
Regionen

- Reykjanes
Ist der Südwestzipfel Islands. Hier liegt der Flugplatz Keflavík und die Blaue Lagune.
- Der Westen
Hier liegt unter anderem der Gletscher Snæfellsjökull.
- Westfjorde
Liegen abseits der Ringstraße und sind dünn besiedelt. Die Straßen sind verschlungen und mit Gefälle und Steigungen nicht zügig befahrbar.
- Der Norden
Die ganze Insel liegt unterhelb des Polarkreises.
- Myvatn
Der Mückensee ist die Attraktion im Norden Islands.
- Der Osten
An der Ostküste gibt es weit ins Land reichende Fjorde.
- Der Süden
Im Süden der Insel liegt der Gletscher Vatnajökull.
- Skaftafell
Im Skaftafell-Nationalpark gibt es einen gutausgebauten Campingplatz südlich des Vatnajökull.
- Hochland
Die drei bekannten Hochlandpisten sind vom Westen nach Osten die Kaldidalur, Kjölur und die berühmte Sprengisandur.
Städte
Zur Benennung der Städteartikel s. Diskussionsseite.
- Akureyri
- Egilsstadir (Egilsstaðir)
- Hofn (Höfn)
- Hellissandur
- Isafjordur (Ísafjörður)
- Keflavik - Wichtigster Flughafen und US-(NATO-)Militärstützpunkt
- Thorshofn (Þórshöfn)
- Reykjavik - Hauptstadt
- Vopnafjordur (Vopnafjörður)
Weitere Ziele
Es gibt viele Trips, die von diversen Veranstaltern angeboten werden. Die meisten beginnen in Reykjavik oder Akureyri. Man kann Hochlandwanderungen, Gletschertouren, Vulkanbesteigungen und Ähnliches buchen. Es sollte sich etwas für jede Geldbörse und jeden Fitnessgrad finden lassen.
Reiten
Wegen der Islandpferde kommen viele Reiter ins Land.
Hintergrund
Siehe: Wikipedia: Island
Anreise
Flugzeug
Island kann man sehr gut mit dem Flugzeug erreichen. Von allen größeren europäischen Flughäfen starten Maschinen nach Keflavik. Manche Routen werden aber nicht das ganze Jahr über betrieben. Viele Flüge kommen und gehen erst um Mitternacht, abends ist der Flughafen fast ausgestorben. Der internationale Flughafen liegt etwa 50 km von Reykjavik entfernt und hat eine recht gute Anbindung an die Hauptstadt. Das Übernachten am Flughafen ist nicht erlaubt. Der Bustransfer vom Flughafen zum Busbahnhof in Reykavik kostet ca. 1100 ISK (ca. 13,50 €) und dauert etwa 45 Minuten. Unterwegs gibt es einige Bushaltestellen, die direkt neben Hotels liegen, z.B. werden die Jugendherberge und der Campingplatz in Reykjavik direkt angefahren. Außerdem gibt es einen Bus direkt zur Blauen Lagune.
Warnung: Taxis sind sehr teuer, kosten ca. 9500 ISK (116 €).
Schiff
Will man mit dem eigenen Kraftfahrzeug (Geländewagen, Wohnmobil, Auto oder Motorrad) nach Island, so ist die Fähre eine einfache Möglichkeit. Die Route Hanstholm (DK) - Tórshavn (Färöer) - Seyðisfjörður wird von der Smyril Line betrieben. Sie wird mit einem sehr modernen Schiff befahren, das in allen Komfortklassen Plätze anbietet. Von Dänemark nach Island und zurück dauert die Fährpassage eine Woche. Im Sommerfahrplan startet man Samstag abends in Hansthom, trifft Montags morgens in Tórshavn ein, setzt Mittwochs nachmittags die Überfahrt fort und erreicht Seyðisfjörður am Donnerstag Morgen. Die Rückfahrt beginnt Donnerstag Mittag und endet Samstag Nachmittag. Die Route wird das ganze Jahr befahren, dann aber zu anderen Zeiten.
Warnung: Die Fähre läuft auch Lerwick/Shetland Inseln (GB) und Bergen (NOR) an, weshalb man 2,5 Tage auf den Färöern verbringen muss - was aber eine schöne Einstimmung auf Island darstellen kann.
Alternativ kann man sein Fahrzeug ab Hamburg oder Bremen nach Reykjavík verfrachten. Das dauert zwar je Richtung gut eine Woche, aber die geht dann nicht vom Aufenthalt in Island verloren. Wer nicht seekrank wird, kann auch als Passagier auf dem Frachtschiff reisen.
Mobilität
Wenn man auf eigene Faust im Land reist, sollte man mit aktuellen Karten planen. Da sich durch Straßenbauarbeiten oft Änderungen ergeben, sollte man auf aktuelle Karten zurückgreifen, am besten auf eine, die vor Ort beschafft wird.
Flugzeug
Das Flugzeug wird in Island so verwendet wie Busse oder Züge anderswo; es ist (neben der Straße) das Hauptverkehrsmittel im Inland. Air Iceland bietet viele Inlandsflüge, aber auch Flüge zu internationalen Destinationen an.
Auto
In Island gilt Rechtsverkehr. Hertz, Avis und Alp haben Büros am Flughafen Keflavík. Das Mieten eines Autos kann sehr teuer werden; vor allem ein Allradfahrzeug. Es ist allerdings billiger, das Auto vor Ort zu mieten als vorab zu buchen. Es kann vom Vermieter Einschränkungen geben: mit einfachen Fahrzeugen darf man z.B. nicht in das Hochland fahren. Warnung: Die Büros sind nicht rund um die Uhr besetzt (auch die am Flughafen nicht).
Die Ringstaße ist meist asphaltiert. Im Osten und Norden gibt es noch Lücken. Sie kann zügig befahren werden. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit außerhalb von Ortschaften beträgt 90 km/h auf asphaltierten Straßen, sonst 80 km/h. Aber selbst diese Geschwindigkeit kann und sollte auf Schotterstraßen nicht gefahren werden. Außerhalb des Gebiets um Reykjavík ist Island dünn besiedelt und relativ groß, die Abstände zwischen Ortschaften (und Tankstellen) können groß sein. Insbesondere bei dichtem Nebel rächt sich eine zu optimistische Tourenplanung.
Das Autofahren in abgelegenen Gebieten kann schwierig sein. Ein Allradfahrzeug ist selbst für die "großen" Straßen sicher kein Nachteil. Diese sind in den meisten Fällen nämlich nicht asphaltiert. Das Furten von bis zu 1 m tiefen Flüssen (vor allem nach Regenfällen) erfordert durchaus auch fahrerisches Können. Bei Gletscherflüssen ist der Wasserstand morgens am niedrigsten.
Auf dieser Hompage gibt es Informationen über Wetter und Straßenbedingungen auf den wichtigsten Straßen. Auf diesen Seiten kann man sich auch über die Wintersperre informieren. In der Zeit dürfen die Straßen nicht befahren werden.
Im Hochland ist das Fahren nur auf den Pisten erlaubt. Durch Fahren abseits der Pisten wird die Natur nachhaltig zerstört und braucht Jahre, um sich zu regenerieren.
Bus
Für den nationalen Fernbusverkehr zuständig ist die BSI Travel. Von Reykjavík aus existieren Verbindungen nach Akureyri, Höfn, Isarfjörður und zu weiteren Orten. Zu beachten ist, dass besonders im Ostteil Islands nur während der Sommersaison Busverbindungen existieren.
Für den Busverkehr in Reykjavík und Umgebung ist die Strætó zuständig.
Für Touristen sind zwei Buskarten interessant. Das Rundreiseticket Hringmíði kostet etwa € 300,-. Es erlaubt die Rundreise mit beliebig vielen und beliebig langen Unterbrechungen auf der Ringstraße. Das Zeitticket Tímamíði kostet gut 300 € für eine Woche und gestaffelt hinauf bis gut 600 € für vier Wochen. Es erlaubt in der Zeit beliebig viele Fahrten auf den Überland-Linienbussen.
Bahn
In Island gibt es keine Eisenbahn. Es gibt Pläne für eine Bahn zwischen Rejkavik und dem Flughafen in Keflavik, die aber noch weit von der Realisation entfernt sind. Der Inlandsflughafen in Reykjavik soll aufgelöst werden.
Trampen
Trampen geht auf der Ringstraße ziemlich gut. Island ist sicher und die Menschen nett. Das Wetter kann manchmal ziemlich übel sein, was dann natürlich keinen Spaß macht. Wenn man in die entlegeneren Gegenden will, sollte man genung Zeit, Essen, Trinken und auch unbedingt ein Zelt und einen den Temperaturen angemessenen Schlafsack dabei haben, um notfalls auch übernachten zu können.
Sprache
Englisch und die skandinavischen Sprachen sind weitverbreitet, Deutsch eher weniger. Es schadet also auf keinen Fall sich die grundlegensten Phrasen (bitte, danke usw.) anzueignen. Achtung: Die Aussprache isländischer Wörter (Ortsnamen) ist oft deutlich anders als erwartet, Englisch ist oft die bessere Wahl.
Ein Beispiel: Im Südosten liegt der Ort Höfn, das wird etwa Höpn ausgesprochen, und nach Höfn heisst auf Isländisch til Hafnar, was etwa till Hapnar ausgesprochen wird, das bringt man, wenn man ungeübt ist und die Sprache nicht gut genug kennt, mit der Schreibweise in der Landkarte, die immer dem Nominativ entspricht, wohingegen "Hapnar" Genitiv ist, nicht mehr in Verbindung.
Kaufen
In Island gibt es zahlreiche kleine Geschäfte, die alles von Gemälden über Porzellanskulpturen bis hin zu Schmuck aller Art verkaufen. Es gibt auch einige interessante isländische Musiker (Björk,Sigur-Ros). Ein bisschen Stöbern in einem CD-Geschäft kann sich daher lohnen.
Kreditkarten sind sehr viel verbreiteter als bei uns, sie werden selbst für kleine Einkäufe verwendet.
Generell ist Island aber ein sehr teures Pflaster.
Für Selbstversorger: Es gibt (Lebensmittel-) Läden, die von 10.00 bis 22.00 Uhr geöffnet haben. Außerhalb der Zentren sind in Tankstellen meist die notwendigsten Lebensmittel zu bekommen. Manchmal gibt es auch unbemannte Stände am Straßenrand, an denen man Gemüse "ab Hof" kaufen kann. Hier wird auf Ehrlichkeit gezählt!
Küche
Europäer und Amerikaner werden sich wegen des Essens nicht allzusehr umstellen müssen. Man kann (zumindest in den größeren Städten) die übliche Auswahl an Geschäften und Restauants finden. Die Preise sind allerdings auf 3-Sterne-Niveau und darüber.
Sehr zu empfehlen ist auch ein Besuch in einer Bäckerei (wenn man eine findet). Die Mehlspeisenauswahl ist enorm. Als Reiseproviant sollte man Kleinur probieren, ein Schmalzgebäck.
Eine Spezialität in Island ist Skýr, eine Art Quark. Zum Essen wird er mit Milch und etwas Zucker verrührt. Dazu gibt es Fruchtgrütze - lecker.
Das Nationalgetränk der Isländer ist Kaffee. Er wird den ganzen Tag bis spät in die Nacht getrunken.
Als Aufschnitt ist der Hangikjöt zu nennen: geräuchertes Lammfleisch.
Ausgehen
Das Nachtleben Reykjaviks ist extrem teuer. Dafür bekommt man aber auch einiges geboten. Angeblich gibt es Menschen, die nur zum Ausgehen von London nach Reykjavik kommen.
Aktuelle Pistennews gibt in der Zeitung "The Reykjavik Grapevine", die überall in der Stadt kostenlos ausliegt und auch eine Webseite hat: [1]
Schlafen
Island ist teuer und die Unterkünfte machen da keine Ausnahme. Sie sind in der Regel ordentlich und sauber, aber selbst Jugendherbergsniveau ist nicht billig. Die meisten Jugendherbergen haben nur eine Gästeküche und man muss sich selbst versorgen. Da es fast jedes Jahr neue Jugendherbergen (Farfuglarheimili) gibt und andere Häuser dann nicht mehr dazugehören, sollte man sich vorher informieren wo man übernachten kann.
Außerdem: Island ist dünn besiedelt, die Unterkünfte liegen teils weit auseinander und das Angebot ist stellenweise knapp. Man sollte sich besser schon am Vorabend um die nächste Unterkunft kümmern, wenn man nicht vorgebucht hat. Viele Schulen (vor allem am Land) werden im Sommer zu Schlafsackunterkünften umfunktioniert. Billig sind diese auch nicht, aber eben billiger.
Hotels
Nicht zu empfehlen ist das "Hotel Atlantis" in Reykjavik. Es ist teuer, schmuddelig und liegt weit entfernt vom Zentrum und das Personal ist extrem unfreundlich, was allerdings durch den Eigentümer sehr anders beworben wird.
Nett und zentral liegt dagegen das Gästehaus "Sunna".
Camping
Es gibt im ganzen Land sowohl betreute, als auch unbetreute Campingplätze, die sich sowohl im Preis als auch hinsichtlich der Ausstattung stark unterscheiden. Bei letzteren ist man dazu angehalten den Beitrag vor der Abreise in einen Kasten zu werfen. Bei einigen Campingplätzen kommen auch unregelmässig Kassierer vorbei.
In Island gibt es formal kein Jedermannsrecht, wildcampen wird aber i.d.R. toleriert und ist nicht ungewöhnlich. Dabei sollte man aber sehr auf die Vegetation Rücksicht nehmen, da diese in Island nur wenig Zeit zur Regeneration hat. Also lieber ein Nacht auf härterem Bodem schlafen als die Natur nachhaltig zerstören. Da auch die nicht eingezäunten Wiesen/Gebiete jemandem gehören, sollte man zum einen nicht zu dicht an den Höfen zelten oder sich gleich direkt auf dem Hof erkundigen. In den Naturschutzgebieten und mehreren, besonders markierten Gebieten ist das freie Zelten nicht erlaubt und kann zu hohen Geldstrafen führen.
Lernen
-->Arbeiten
In Island wird auch an Sonn- und Feiertagen gearbeitet, das heißt, auch an diesen Tagen ist man vor Straßenbauarbeiten nicht sicher.
Viele junge Leute kommen für einige Monate nach Island, um auf Bauernhöfen oder Pferdefarmen zu arbeiten.
Feiertage
Die wichtigsten Feiertage im Überblick:
- Januar/Februar Þorrablót war ursprünglich ein Opferfest im Winter. Heutzutage haben haben die Feiern auch Ähnlichkeit mit Karneval. Es werden trditionelle Gerichte angeboten, die außenhalb Islands sehr ungewohnt sind.
- Donnerstag nach dem 18. April Erster Sommertag. Dieser Tag fällt nicht in die Hauptreisezeit. Man grüßt sich mit "Gleðileg sumar og takk fyrir veturinn" (Fröhlicher Sommer und danke für den Winter). Früher wurde das Jahr nur in Winter und Sommer unterteilt, dabei verwendeten die Isländer auch eigene Monatsnamen und -einteilungen. Der erste Sommertag ist der 1. Tag des ersten Sommermonats Harpa. Der erste Wintertag fällt auf den Samstag zwischen dem 21. und 27. Oktober und wird nicht ausgibig gefeiert. Der erste Wintermonat heißt Gormánuður.
- Am ersten Sonntag im Juni ist der Seemannstag. Es gibt in den Häfen zum Beispiel Vorführungen von Seenotrettungen.
- 17. Juni Nationalfeiertag An diesem Tag wurde im Jahre 1811 Jón Sigurðsson geboren. Er war ein Vorkämpfer für Islands Selbstständigkeit vom Königreich Dänemark. Am 17 Juni 1944 wurde in Þingvellir die Selbstständigkeit Islands ausgerufen.
- 1. Montag im August Angestelltenfeiertag Verslunmannahelgi. Dieser Feiertag ist von Touristen zu beachten. Es ergibt sich ein verlängertes Wochenende, das von vielen Isländern zu Ausflügen in die Natur und zu ausgiebigen Feiern genutzt wird. Ein dreitägiges Fest wird im Herjólfsdalur der Insel Heimaey der Vestmannaeyjar gefeiert. Es wird auch von vielen "Festlandsisländern" besucht.
Sicherheit
Die größte Gefahr geht in Island von den Naturgewalten aus. Man sollte die Macht der Regenfälle und (Sand-)Stürme auf keinen Fall unterschätzen und sich v.a. vor Trekkingtouren den aktuellen Wetterbericht zu gemüte führen und jemandem sagen, wo man hingeht und wann man wo ankommen will.
Das Risiko von Diebstählen oder Überfällen ist praktisch gleich null.
An der Küste sollte man bei Angriffen von Möwen und Seeschwalben in deren Revier nicht in Panik geraten. Ein hochgehaltener Gegenstand (Stock o.ä.) lenkt sie angeblich vom sonst höchsten Punkt des Menschen (Kopf) ab. Ein geordneter Rückzug beim ersten Scheinangriff (der meistens ziemlich knapp über den Kopf geht) ist ratsam.
Gesund bleiben
Am wahrscheinlichsten ist es, dass man sich auf Island erkältet, weil es einfach immer feucht und meistens kalt ist. Also auf jeden Fall genug warme und trockene Sachen mitnehmen. Davon einmal abgesehen ist die Natur dort des Menschen größter Feind. Man sollte sich auf Wandertouren auf keinen Fall überschätzen und sich an gewisse Spielregeln halten, dann passiert einem auch nichts. Das Wasser aus den Flüssen kann man praktisch überall bedenkenlos trinken, außer unterhalb von Städten (sprich in Reykjavik) und in unmittelbarer Umgebung von Geothermiekraftwerken. Die medizinischen Einrichtungen im Land sind sehr gut und als EU-Bürger wird man kostenlos behandelt, dafür ist allerdings das Formblatt E-111 von der eigenen Krankenkasse zuhause vorzulegen.
Klima
Auf Island ist es auch im Sommer recht kalt (Durchschnittstemperatur liegt etwa bei 10°C im Juni) und es regnet unglaublich viel. Außerdem ist es meistens ziemlich windig.
Respekt
In Island gilt es als eine Selbstverständlichkeit, dass man nach dem Betreten eines Hauses - egal ob ein Guesthouse, eine Wanderhütte, das Haus einer Privatperson, etc. - die Schuhe auszieht, um Verschmutzung zu vermeiden.
Kommunizieren
Internetcafes gibt es in den meisten Städten bzw. Dörfern. Oft sind sie in die Tourist-Centres integriert. Die Preise sind mit Mitteleuropa vergleichbar.
Das GSM-Netz deckt bei weitem nicht ganz Island ab. Entlang der Hauptstraßen hat man aber eine recht gute Chance auf Empfang. Es gibt derzeit zwei Firmen, die Netze auf Island betreiben, es heisst, dass die Firma SIMINN eine etwas bessere Netzabdeckung hat, als Vodafone. Mobiltelefonieren ist hier billiger als in Deutschland.
Es gibt auch ein NMT-Mobiltelefonnetz (Nordic Mobile Telephone), das auch das Hochland abdeckt. Aufgrund der schweren Ausrüstung kommt es aber nur für Autofahrer in Frage.
Wegen der Reichweite gibt es für den UKW-Rundfunk viele regionale Sendestationen in den bewohnten Gebieten. Man muss sich über die entsprechenden Frequenzen informieren.
Weblinks
- Isländisches Fremdenverkehrsamt - Offizielle Website
- Isländischer Wetterdienst - Wetterinformationen sollten regelmäßig eingeholt werden. Englisch.
- Aktuelle Birder-Infos - Ornithologen Website auf Englisch
