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Reise Informationen

Israel


Israel (מדינת ישראל) ist das einzige nichtmuslimische Land im Nahen Osten. Es liegt an der Ostküste des Mittelmeers und grenzt im Norden an den Libanon, im Osten an Syrien, das Westjordanland (siehe Palästina) und Jordanien und im Südwesten an die ägyptische Halbinsel Sinai und den Gazastreifen (siehe Palästina). Im äußersten Süden besitzt es einen kleinen Zugang zum Roten Meer.

Flagge
Flagge von Israel
Kurzdaten
Hauptstadt Jerusalem
Staatsform Parlamentarische Republik
Währung 1 Neuer Israelischer Schekel (ILS)
= 100 Agorot
Fläche 21.056 km²
Bevölkerung 6,2 Mio
Amtssprache Hebräisch (offiziel), Arabisch offiziell im Gebrauch für Arabische Minderheit, Englisch
Religion Juden 80,1 %, Muslime 14,6 % (meistens Sunnitisch), Christen 2,1 %
Telefonvorwahl +972
Internet TLD .il
Zeitzone MEZ+1h

Regionen

Karte von Israel

Städte

Israel besitzt einen Ballungsraum, in dem sich die meisten Städte finden lassen; und zwar ist es das Gebiet rund um Tel-Aviv Jaffo. Es hat sich so entwickelt, dass sich heute dort die meisten Industrie und Großstädte, sowie touristische Hochburgen befinden. Aber auch im Norden des Landes gibt es größere Städte. Und da der Süden Israels von der Negev Wüste beherrscht wird, gibt es dort nur zwei nennenswerte Städte: Beerscheba und Elat. Und natürlich ist zweifellos die wichtigste Stadt Israels, die "Heilige Stadt" Jerusalem.

Israel hat viele "Hauptstädte". Zum einem ist da die offizielle Hauptstadt Jerusalem. Dann gibt es mit Tel-Aviv Jaffo die Hauptstadt des Gesellschaftslebens, des Partylebens und auch der Botschaften. Die Hauptstadt der Religion ist Bnei-Brak, dessen Bewohner ungern von Touristen "belästigt" werden. Die Industriehauptstadt ist Haifa, die Hauptstadt der Mystik und der Kunst ist Zfat, die Hauptstadt der Wüste ist Beerscheba und die Hauptstadt des Tourismus ist Elat am Roten Meer.

Weitere Ziele

Anreise

Deutsche Staatsbürger, die nach dem 31. Dezember 1927 geboren sind, können ohne Visum nach Israel einreisen. Deutsche, die vor dem 1. Januar 1928 geboren sind, benötigen ein Visum, welches die israelische Botschaft kostenlos und für die Gültigkeitsdauer des Passes ausstellt, sofern dem Antragsteller keine tiefe Verstrickung in den Nationalsozialismus nachgewiesen wurde.

Die Existenz eines israelischen Stempels im Pass führt zur Einreiseverweigerung in einigen arabischen Staaten. Es wird empfohlen, bei späterer Einreise in diese arabischen Länder den israelischen Einreisebeamten zu bitten, den Einreisestempel auf einem separaten Papierstück anbringen zu lassen. Zu beachten ist, dass bei Landeinreise von Jordanien oder Ägypten aus auch die entsprechenden jordanischen bzw. ägyptischen Stempel im Pass zu Einreiseverweigerungen führen können.

Flugzeug

Die beste Methode der Anreise ist zweifellos das Flugzeug. Israel verfügt über zwei Internationale Flughäfen: den Flughafen Ben Gurion International Airport in Lod bei Tel Aviv und den Eilat-Airport in Elat - wobei Ben-Gurion eher die erste Wahl sein wird, da er größer ist, im Landesinneren liegt und von den meisten Airlines angeflogen wird. Israel verfügt über die staatliche Fluggesellschaft El-Al, aber die meisten größeren Fluggesellschaften der Welt fliegen von den meisten anderen Flughäfen der Welt Israel an. Wegen politischer Besonderheiten wird es wohl schwierig sein, Israel direkt aus vielen muslimischen Staaten anzufliegen.

Bei Flugreisen nach Israel gibt es immer verstärkte Sicherheitsvorkehrungen, so dass es ratsam ist, mind. 3 Stunden vor dem Flug im Flughafen zu sein, da meistens die Reisenden einer Sicheitsbefragung vor dem Abflug unterzogen werden und ihr Gepäck gründlich durchsucht wird. Je nach Abflugland, Airline und Mitarbeiter, kann diese Sicherheitsbefragung in der Landessprache, Hebräisch oder einer anderen Weltsprache möglich sein, aber immer ist sie in Englisch möglich.

Durch die vielen Sicherheitsvorkehrungen ist ein Flug nach Israel vergleichbar zu Flügen in andere Länder relativ sicher.

Von Ben-Gurion aus kann man mit dem Taxi oder Bus nach Tel Aviv oder Lod fahren und von dort aus in einen anderen Bus oder den Zug steigen. Man kann sich vor Ort auch einen Wagen mieten.

Bahn

Noch ist in Israel die Bahn nicht sehr stark ausgeprägt, aber es gibt schon zwei Strecken und es wird fleißig gebaut. Die bereits vorhandenen Strecken sind modern und scheinen sicher. Die Eisenbahnen sind aus deutscher Herstellung und durchwegs mit Klimaanlagen ausgebaut. Zwar gibt es sehr selten Verspätungen, aber dennoch sollte mit ihnen gerechnet werden. An jedem Bahnhof ist ein Schild mit dem Bahnhofsnamen in 3 Sprachen angebracht: Hebräisch, Arabisch, Englisch, was das Reisen erleichtert. Leider sind die meisten anderen Aufschriften und Durchsagen nur in Hebräisch, aber man findet immer nette Menschen, die diese ins Englische übersetzen können. Die meisten Bahnhöfe haben nur zwei Gleise: "in Richtung Nord" und "in Richtung Süd", sodass man sich kaum verirren kann. Anders ist es an den großen Bahnhöfen, sodass man diese besser vermeidet um sich nicht zu verirren.

Das Einlasssystem ist moderner als in Deutschland. Man kauft sich einen Ticket am Abfahrtsort bis zu einer bestimmten Stadt. Die meisten Bahnhöfe haben dafür Schalter mit englischsprachigen Mitarbeitern. Dann geht man durch eine Sicherheitsvorrichtung, wie von Messen bekannt, durch, bei der man seinen Ticket in einen Spalt stecken muss und man danach durchgelassen wird. Tipp: Bitte auf keinen Fall das Ticket im Spalt stecken lassen, nachdem man durchgelassen wurde! Und man wird nur in der Stadt, für die man bezahlt hat wieder rausgelassen durch die selbe Vorrichtung. Man sollte also seinen Ticket nicht verlieren und wenn man ein Paar Haltestellen zu weit gefahren ist, kann man getrost zurückfahren.

Gewöhnungsbedürftig sind die Sicherheitskontrollen an jedem Bahnhof. Man wird auf Waffen durchsucht und muss manchmal sein Gepäck vorzeigen. Aber diese kleine Unannehmlichkeit macht das Bahnreisen ziemlich sicher. Vielleicht sogar sicherer als in Europa.

Bus

Der Bus ist, neben dem Auto, das verbreiteste Verkehrsmittel in Israel. Es gibt mehrere staatliche Busunternehmen, nach Regionen aufgeteilt, denen die fast immer klimatisierten und gut gepflegten Busse gehören. Wenn man keine Monatskarte hat, bezahlt man beim Fahrer, indem man ihm sein Ziel sagt. Also steigt man nur vorne ein. Die Preise sind erträglich. Hinweis: Wenn man an einer größeren Haltestelle oder dem Bushof (Tachanah Merkazit) einteigt, sollte man mit Kontrollen rechnen. So wird die Tasche kontrolliert, möglicherweise die Dokumente und bei Verdachte eine nähere Untersuchg durchgeführt. Aber da es die Busse ein "leichteres" Ziel ist als andere Verkehrsmittel, sollte man Verständniss mit dem Sicherheitsmaßnahmen zeigen und mit den Sicherheitsleuten, die meisten sehr höflich auftreten, kooperieren.

Auto

Mit dem Auto kommt man in Israel am besten zurecht. Die Strassen sind gut ausgebaut und es gibt die bekannten Mietwagenfirmen in den groesseren Staedten. Allerdings sollte man davon absehen mit einem Mietwagen in die Palaestinensergebiete vorzudringen, zumal dass die israelischen Grenzkontrollen meistens auch verhindern.

Mit dem Auto soll man per Fähre derzeit nicht nach Israel kommen.

Sprache

Hauptverkehrssprache ist natuerlich Hebraeisch. Da man aber in Israel in den Schulen Englisch als Zweitsprache lernt, ist sie den meisten Israelis gelaeufig, so dass man mit Englisch sehr gut zurecht kommt. Darueber hinaus sprechen die meisten Israelis auch Arabisch.

Dennoch ist es nicht schlecht einige Worte zu beherrschen:

  • Hallo = Schalom
  • vielen Dank = Toda raba
  • Auf wiedersehen = Lehitraaot
  • Entschuldigung = Slicha
  • Zentrale Bushaltelstelle = Tachanah Merkasit
  • Bahnhof= Tachanah Rachevet
  • Klimaanlage=Masgan

Das weicht dann manchen Israeli schon etwas mehr auf, obwohl es sonst auch ein sehr hilfsbereites Volk ist!

Küche

Eine leckere Spezialität ist Falaffel. Dies sind pikante, fritierte Bällchen aus geschroteten Kichererbsen, die zusammen mit kleingehackten Tomaten und Gurken in einer Teigtasche gegessen werden. Diesen Snack findet man in Israel sehr häufig im Straßenverkauf. Interessant für Besucher kann ein Essen in einem koscheren Restaurant sein. Koscher bedeutet, dass Fleisch- und Gerichte, die Milchprodukte enthalten, nie zusammen gegessen werden. Ebenfalls findet die Zubereitung mit getrenntem Küchenzubehör statt, z.B. ein Fleischteller oder -topf darf nie mit milchigem in Berührung kommen. Dies ist religiös begründet. Speziell zur jüdischen Fastenzeit (ca. unsere Osterzeit) wird von religiösen Juden nur ungesäuertes Brot, das sogenannte Mazzen oder Matzen gegessen, dies ist relativ geschmacksneutral. Insgesamt durch die vielen Kulturen in Israel auch große Vielfalt an Kulinarischem, z. B. arabische Küche!

Feiertage

Da die jüdischen Feiertage nach dem jüdischen Kalender gefeiert werden ist es schwierig eine Entsprechung im gregorianischem Kalender zu finden. Was man jedoch unbedingt beachten sollte, ist der jüdische Feiertag "Schabbat". Er fängt jeden Freitag nach dem Sonnenuntergang und ender am Samstag auch mit dem Sonnenuntergang. In vielen Teilen Israels fahren am Schabbat keine öffentlichen Verkehrsmittel, die El-Al fliegt nicht und viele Straßen, besonders in Jerusalem und anderen Städten und Stadtgebieten mit vorwiegend religiöser Bevölkerung (z.B. Bnei-Brak) sind für den Verkehr gesperrt. Man sollte aufpassen die Schabbatruhe nicht zu stören, indem man draußen laut Musik hört, unnötig durch religiöse Bezirke mit dem Auto fährt usw. Ganz besonders sollte man aufpassen, da es am Schabbat nach manchen religiösen Meinungen als Schabbatbrechen angesehen werden kann, wenn man fotografiert oder gefilmt wird. Die jüdische Religion verlangt dagegen von den Nicht-Juden, aber nicht den Schabbat zu halten. Aber Sie sollten trotzdem Rücksicht haben.

Termin Name Bedeutung
14. Mai Unabhängigkeitstag (YomHaZmaut) Der Unabhängigkeitstag des Staates Israel

Sicherheit

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