Reise Informationen
München
München ist die Hauptstadt des deutschen Bundeslandes Bayern und des Regierungsbezirks Oberbayern. Mit 1,26 Mio. Einwohnern (Großraum 2,3 Mio.) ist München die drittgrößte Stadt Deutschlands. Die Nähe zu den Bayerischen Alpen, den oberbayerischen Seen und den Königsschlössern machen München zu einem attraktiven, vielbesuchten Reiseziel.
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Stadtteile
München ist in 25 Stadtteile aufgeteilt, die gleichzeitig den Verwaltungsbezirken entsprechen.
- Altstadt-Lehel (1)
- Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt (2)
- Maxvorstadt (3)
- Schwabing-West (4)
- Au-Haidhausen (5)
- Sendling (6)
- Sendling-Westpark (7)
- Schwanthalerhöhe (8)
- Neuhausen-Nymphenburg (9)
- Moosach (10)
- Milbertshofen-Am Hart (11)
- Schwabing-Freimann (12)
- Bogenhausen (13)
- Berg am Laim (14)
- Trudering-Riem (15)
- Ramersdorf-Perlach (16)
- Obergiesing (17)
- Untergiesing-Harlaching (18)
- Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln (19)
- Hadern (20)
- Pasing-Obermenzing (21)
- Aubing-Lochhausen-Langwied (22)
- Allach-Untermenzing (23)
- Feldmoching-Hasenbergl (24)
- Laim (25)
Hintergrund
Heinrich der Löwe als Herzog von Sachsen und Bayern legte sich so um 1155 mit Bischof Otto I. von Freising an, um seinen Einfluss in Bayern auszubauen. Er begründete einen neuen Isarübergang mit Markt weiter südlich zum bischöflichen Übergang in Föhring zur Abfertigung der Salztransporte. Der Konflikt wurde durch Kaiser Friedrich I. Barbarossa 1158 durch den sog. "Augsburger Schied" beendet: Heinrich der Löwe durfte Zoll, Markt und Münze "bei den Mönchen" (seinem Isarübergang) nutzen, dem Bischof standen ein Drittel der Einnahmen zu. München war geboren. Im Wappen von München finden sich die Mönche wieder.
Anreise
Flugzeug
Der Münchener Flughafen (MUC) ist der zweitgrößte Deutschlands und wird daher von aller Welt angeflogen. Er hat nur einen Nachteil: Er liegt ca. 40 km vom Stadtzentrum entfernt. Um nach München reinzukommen, empfiehlt sich erstens die S-Bahn (MVV) mit zwei Linien, die beide ins Zentrum führen: Die S8 fährt über die östlichen Stadtteile in das Zentrum (ca. 40 Min.), die sollte man nehmen, wenn man z.B. zur Neuen Messe oder zur Buga will; die S1 fährt über die westlichen Stadtteile ins Zentrum (ca. 50 Min.). Alternativ gibt es einen Flughafenbus, der mit nur einem Halt im Norden von München direkt bis zum Hauptbahnhof fährt (ca. 45 Min.). Dieser ist für den Norden von München die schnellste Verbindung, wenn nicht gerade Stau auf der Autobahn ist.
Bahn
Der Münchner Hauptbahnhof ist mit 350.000 Reisenden der zweitgrößte in Deutschland und somit aus allen Himmelsrichtungen gut zu erreichen. Er ist ein Kopfbahnhof. Zahlreiche ICE, IC, EC und Regionalverbindungen verbinden München mit dem Rest Deutschlands bzw. Europas. Neben dem Hauptbahnhof sind noch die Bahnhöfe München-Pasing (im Westen) sowie München-Ost (im Osten) für den Fernverkehr von Bedeutung.
Bus
Auto
Die Anreise nach München mit dem Auto ist aus allen Himmelsrichtungen hervorragend möglich. Immerhin enden bzw. beginnen in München die Autobahnen A8 (aus/nach Stuttgart bzw. aus/nach Salzburg), A9 (aus/nach Nürnberg), A92 (aus/nach Deggendorf), A94 (aus/nach Altötting), A95 (aus/nach Garmisch Partenkirchen) sowie die A96 (aus/nach Lindau). Die A99 bildet den Autobahnring München, welcher in Wirklichkeit jedoch kein kompletter Ring ist, da im Südwesten Münchens die Verbindung zwischen der A96, der A95 sowie der A8 in Richtung Salzburg fehlt. Parken in der Innenstadt ist, wie in den meisten anderen Städten auf dieser Welt, kein Spaß. Kostenlose Parkplätze gibt es innerhalb des Mittleren Rings so gut wie keine. Parkhäuser in der Innenstadt verlangen mindestens 3 Euro pro Stunde. Es empfiehlt sich bei einer Anreise mit dem Auto schon im Voraus mit dem Hotel die Parkmöglichkeiten und die Preise hierfür zu klären.
Mobilität
Auto
München, insbesondere als Ortsfremder, mit dem Auto zu erkunden, ist schlicht und ergreifend dumm. München wird grundsätzlich von zwei Problemen geplagt: Staus bzw. langsamer Verkehr auf den Ring- und Ausfallstraßen zu fast jeder Zeit und der Mangel an Parkplätzen. Ferner ist die Fahrweise der Münchner Autofahrer recht aggresiv. So wird man bereits bei kleinsten "Unachtsamkeiten" (z.B. verzögertes Losfahren an einer grün gewordenen Ampel oder aber auch Einhaltung des Tempolimits (60km/h) auf dem Mittleren Ring) gnadenlos angehupt, bedrängt oder beschimpft. Am besten parkt man auf den Park & Ride-Plätzen des öffentlichen Nahverkehrs (MVV), die rund um die Stadt an S- und U-Bahn-Haltestellen existieren, und steigt dann um. Das ist billiger, schneller, entspannter und schont die Umwelt.
Fahrrad
München lässt sich dank der vielen Fahrradwege ausgezeichnet auf dem Zweirad erkunden. Es gibt sogar Stadtführungen mit dem Fahrrad. Das einzige Problem sind die oft rücksichtslosen Autofahrer. Aber aufpassen: Seit neuestem gibt es auch Polizei auf Fahrrädern, die einen relativ schnell einholen und anhalten, wenn man als Fahrradfahrer mal was falsch gemacht hat. Für Besucher stehen im ganzen Stadtgebiet Fahrräder von Call a Bike herum, die recht einfach (per Handy) ausgeliehen und eigentlich überall wieder abgestellt werden können.
Öffentlicher Personennahverkehr
Ein dichtes und vielverzweigtes U-Bahn, S-Bahnnetz, Trambahnnetz und Busnetz ermöglicht es Reisenden, schnellstmöglichst die Stadt zu durchqueren oder/und sie zu erkunden.
U-Bahn
Die U-Bahn fährt häufig in bestimmten Zeitabständen und ist die beste Möglichkeit, um durch München zu fahren. Durch ein vielverzweigtes Netz ist gewährleistet, dass Reisende an jede beliebige Stelle in München kommen können, und das in kürzester Zeit. U-Bahnen sind eingeteilt in die Nummer von U1 - U8.
S-Bahn
Die S-Bahn verkehrt innerhalb Münchens und verbindet die Stadt mit vielen kleineren Vororten und natürlich mit dem Flughafen. Wie auch die U-Bahn fährt die S-Bahn in bestimmenten Zeitabständen. Auch hier ist ein umfangreiches Netz vorhanden und bietet Reisenden die Möglichkeit, auch außerhalb von München die Landschaft und Vororte zu erkunden. Für Ortsfremde ist es sehr praktisch, dass auf dem innerstädtischen Teil der S-Bahn, der sogenannten Stammstrecke, alle Linien verkehren. So sind die Stationen Donnersbergerbrücke, Hackerbrücke, Hauptbahnhof, Karlsplatz (Stachus), Marienplatz, Isartor, Rosenheimer Platz und Ostbahnhof Haltestellen jeder einzelnen Linie (mit Ausnahme der Sonderlinien S20 und S27). Dieser Vorteil wird jedoch umgehend zum Nachteil, wenn es in diesem "Nadelöhr" zu einer Panne bzw. einem Unfall kommt. Dann nämlich liegt im Prinzip der ganze S-Bahn Verkehr lahm. S-Bahnen sind eingeteilt in die Nummern von S1 -S8, S20 und S27.
Straßenbahn (Tram)
Die Tram verkehrt in München auf sieben verschiedenen Linien kreuz und quer durch das Stadtgebiet. Grundsätzlich fährt sie oberirdisch. Einige Strecken sind neben ihrer Beförderungsfunktion auch touristisch interessant, da sie an sehenswerten Orten vorbeiführen, so z.B. die Linie 19 zwischen Stachus und Max-Weber-Platz, welche komplett durch die berühmte Maximilianstraße und rauf zum Bayrischen Landtag (Maximilaneum) führt.
Bus
Über 40 verschiedene Buslinien verkehren in München. Dabei wird in Metro Busse (zweistellige Nummern, verkehren auf langen Strecken) und Stadt Busse (dreistellige Nummern, verkehren auf kurzen Strecken) unterschieden.
Fahrkarten
Fahrkarten werden für gewöhnlich an einem Automaten gekauft, der direkt an den Bahnhöfen der S-Bahnen und U-Bahnen steht. Alle Automaten nehmen sowohl Kleingeld als auch Scheine biss 20€. Viele nehmen zudem auch 50€ Scheine. Es gibt verschiedene Fahrkarten die je nach Bestimmungsort bzw. nach Bestimmungsring gekauft werden. Welches Ticket für den Touristen empfehlenswert ist, hängt von dessen Wünschen ab. Am besten erkundigt man sich selbst auf der Homepage des MVV. Dort kann man auch die Fahrzeiten nachsehen und sich die kürzeste Verbindung von Punkt A nach B anzeigen lassen.
Sehenswürdigkeiten
Eine Beschreibung der Sehenswürdigkeiten für die zentralen Stadtteile sind bei den Stadtteilartikeln aufgeführt.
Münchner Norden
Im Stadtnorden befinden sich auch einige Stadtviertel der 70er Jahre mit starkem Anteil an Sozialhilfeempfängern. Vor allem das Hasenbergl gilt als sozialer Brennpunkt. Dagegen wirkt Feldmoching fast noch ländlich. Ebenfalls im Norden liegt das Olympiagelände und benachbart der BMW-Turm. In Fröttmaning wurde gerade das neue Fußballstadion fertiggestellt.
Münchner Süden
Im Süden der Stadt finden sich die wohlhabenden Viertel wie Harlaching und Solln oder die schon nicht mehr zu München gehörenden Vororte Grünwald und Pullach. In Grünwald befindet sich auch die Filmstadt Geiselgasteig mit den Kulissen von "Das Boot" und der "Unendlichen Geschichte". In Fürstenried steht das von Joseph Effner erbaute Schloss Fürstenried, in dem von 1883 bis 1916 der als geisteskrank geltende Otto lebte. Südlich von München breiten sich die großen Stadtwälder Perlacher Forst und Forstenrieder Forst aus, die von Spaziergängern und Radfahrern stark frequentiert sind.
Münchner Westen
Im Westen befindet sich Pasing, das 1905 zur Stadt erhoben wurde, dann aber 1938 nach München eingemeindet wurde. Zentrum ist der Pasinger Marienplatz mit Mariensäule. Die Pasinger Fabrik beim Bahnhof heute ist ein Kulturzentrum. Der Stadtteil wird von der Würm durchflossen. Nördlich von Pasing an der Würm liegt das Schloss Blutenburg. Im Westpark, der 1983 die Internationale Gartenbauausstellung beherbergte, ist unter anderem eine Nepalesische Pagode zu sehen.
Münchner Osten
In Altperlach und Ramersdorf mit der Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt ist die Struktur des alten Dorfes noch gut erkennbar. Der Ruf von Neuperlach, einer Hochhaussiedlung der 70er Jahre, ist wegen des hohen Anteils an Ausländern und Spätausiedlern und einer hohen Kriminalitätsrate eher schlecht. Auf dem Gelände des ehemaligen Flughafen München-Riem entstand ein neues Stadtviertel, mit Landschaftsgarten für die Bundesgartenschau 2005 und dem neuen Messegelände. In Berg am Laim (Clemens-Auguststr. 9) steht mit St. Michael eine bedeutende Kirche des bayerischen Rokokos. Erbaut wurde sie 1738 bis 1758 von Johann Michael Fischer. Im Inneren Werke von Johann Baptist Zimmermann, Johann Baptist Straub und Ignaz Günther.
Sehenswürdigkeiten im S-Bahnbereich
- Schleißheim
- Freising
- Erding
- Dachau
- KZ Dachau
- Fürstenfeldbruck
- Kaltenberger Ritterturnier
- Kloster Schäftlarn
- Starnberger See
- Kloster Andechs
- Ammersee
Aktivitäten
-->Einkaufen
In München gibt es eine große Anzahl von Einkaufsmöglichkeiten :
- Der Marienplatz und seine Umgebung
Am Marienplatz mit seinem imposanten gotischen Rathaus und in seiner Umgebung findet man eigentlich alles : Bücher, Kleidung, Schmuck, Feinkost, Cafés, Haushaltswaren, Schreibwaren, Sportzubehör... und natürlich den berühmten Viktualienmarkt. Vom Marienplatz zweigen sämtliche Einkaufsstraßen ab wie z.B. Rosen- u. Sendlinger Str., Kaufinger- u. Neuhauser Str., Weinstr., Dienerstr., Tal.
Anfahrt : S-Bahn S1-8, U-Bahn U3/U6, Bus 52 bis Marienplatz.
- Der Viktualienmarkt
Auf diesem Markt findet man wohl alle möglichen Arten von Lebensmitteln. Frisches Obst & Gemüse, Fleisch in allen Variationen und von allen möglichen Tieren (z.B. auch von Pferden), Käse, Fisch, Weine, ital. Antipasti, Blumen, Backwaren usw. Einfach mal ein wenig bummeln und hier und dort mal was probieren! :) Eine Liste aller Händler und weitere Informationen findet man hier [1].
- Die Sendlinger Straße
In der Sendlinger Straße finden sich Cafés (z.B. das Café "Streiflicht" im Verlagshaus der SZ) sowie Sport-, Bekleidungs-, Einrichtungs- und Lederwarengeschäfte, u.a. Sport Scheck. Außerdem gibt es dort auch Geschäfte, in denen man allen möglichen "Ramsch" kaufen kann.
Anfahrt : S-Bahn S1-8, U-Bahn U3/U6, Bus 52 bis Marienplatz, oder U-Bahn U1/U2/U3/U6, Tram 16/17/18/27, Bus 52/152 Sendlinger Tor.
- Die Theatinerstraße
Die Theatinerstraße ist die Verlängerung der vom Marienplatz kommenden Weinstraße (u.a. Puma, Tommy Hilfiger, Petit Bateau, Lacoste, Douglas, Wolford, WMF, Schuh Klein, Schlichting, Zwilling, Wempe, Uhren Huber, Eckerle) und führt zum Odeonsplatz. Es befinden sich hier u.a. die Galerie Mensing, Maendler, Massimo Dutti, More & More, Douglas, Papillon, Pink, Karin's, Residenz-Carpets, Bassetti, Escada, Hallhuber, Charles Jourdan, Juwelier Rath (Inh. Fam. Rothmüller), Ciro, Thomas Sabo, Betten Ried, Zara, H.Stern, Patrizia Pepe, Furla, Franziska Krines, Bree, Theresa, Geox by Tretter, Roeckl, Cafés und in kleineren Passagen Fogal, Uli Knecht etc. Diese Passagen (Theatiner- u. Residenzpassage) verbinden die Theatinerstraße mit der Residenzstraße.
- Die Residenzstraße
Die Residenzstraße ist die Verlängerung der Dienerstraße und führt vom Max-Joseph-Platz ebenfalls zum Odeonsplatz. Gegenüber der Staatsoper finden Sie neben der schönen Kulisse der angrenzenden Residenz und o.g Oper Cafés und Geschäfte wie z.B. Bogner, Eilles, Pal Zileri, Gössl Trachten, van Laack, eine Nespresso Boutique mit Café, die Residenz-Boutique, Bär Bequemschuhe, Diesel, Golfino, den Herrenschneider Max Dietl und Eduard Meier, Deutschlands ältestes Schuhhaus und ehem. königl. Hoflieferant.
- Die Kaufinger bzw. Neuhauser Straße
In dieser langen Fußgängerzone, die sich vom Marienplatz bis zum Karlsplatz (Stachus) und weiter zum Hauptbahnhof (Schützen- u. Bayerstraße) erstreckt zeigen sich die Symptome der fortgeschrittenen Filialisierung. Es gibt dort, neben einigen Münchner Einzelhändlern, alle bekannten Geschäfte (H&M, C&A, Orsay, New Yorker, Miss Sixty, Kookai, Douglas, Body Shop, Bartu, Görtz 17, Geox, Swatch-Store, Footlocker, Zara, Promod, Esprit, Hallhuber, Pharo, Palmers, Mango, Christ, Kaufhof, Karstadt, Saturn usw.). Demnächst eröffnen S.Oliver, Sisley und Benetton ihre Flagship-Stores. In den Seitenstraßen kann man jedoch das Glück haben, noch kleine Geschäfte zu finden, die keiner großen Kette angehören.
Anfahrt : U-Bahn U3/U6 bis Marienplatz oder S-Bahn/U4/U5 bis Karlsplatz (Stachus)
- Der Schäfflerhof
Mitten im historischen Kreuzviertel laden Sie lichte Arkaden auf eine Entdeckungsreise zu einigen der feinsten Shopping- und Gastronomie-Adressen Münchens ein. Der Schäfflerhof liegt im Karree von Theatinerstraße, Maffeistraße und Schäfflerstraße, Vis-á-vis der Fünf Höfe, und er fügt sich mit seier modernen, gradlinigen Architektur aufs Schönste in die umliegenden Fußgängerzonen und Shoppingpassagen ein.
Hier finden Sie genau das, was Sie suchen: Internationale Top-Marken, extravagante Mode, edle Accessoires, außergewöhnliches Design, die schönsten Ideen zum Einrichten und italienische Gastronomie vom Feinsten in entspannter Atmosphäre.
Am bequemsten erreichen Sie die City mit U- und S-Bahn. Vom Marienplatz sind es nur wenige Schritte bis zum Schäfflerhof.
Eine Liste aller Händler und weitere Informationen findet man hier [2].
- Die "Fünf Höfe"
Die Fünf Höfe sind noble Einkaufspassagen am Rande der Theatinerstraße. Dort findet man viele Geschäfte (z.B. Emporio Armani-, Dolce&Gabbana- und Marc O'Polo-Store, Hugendubel, Manufactum, Strenesse, Max Mara, Ermenegildo Zegna, Oska, Marella, Camper, Glenfield, Riedel-Glas, Longchamp, Nymphenburger Porzellanmanufaktur, Ligne Roset u.v.m.) aber auch Gastronomie (z.B. thailändische Küche im Kaimug, Emporio Armani Caffé, die Victorian House Sconery, Schumann's Tagesbar und andere Cafés und Bars) und einen großen Supermarkt mit Bäckerei im UG. Außerdem befindet sich hier auch der Eingang zur Hypo-Kunsthalle, in der wechselnde Kunst-Ausstellungen stattfinden.
- Die Maximilianstraße
In der Maximilianstraße, einem der teuersten und schönsten Boulevards Europas, kann in gehobenen Preisklassen eingekauft werden. In dieser Prachtstraße mit ihrer auffallend hohen Dichte an Nobelautos befinden sich neben namhaften Galerien, Cafés, dem Völkerkundemuseum und den Münchener Kammerspielen die Boutiquen und Flagships von Ralph Lauren, Malo, Gucci, Tod's, Wolford, Louis Vuitton, Chanel, Valentino, Hugo Boss, Chloé, Christian Dior, Omega, Montblanc, DAKS, Salvatore Ferragamo, Bottega Veneta, Bulgari, Goldpfeil, Loro Piana, Rimowa, Cartier, Hermès, Escada Sport, René Lezard, Giorgio Armani, Anne Fontaine, Jil Sander, Rena Lange, Dolce&Gabbana, Versace, Gianfranco Ferré, Chopard, Bally, Etro, Klamotte, Prantl, Pool Boutique&Lounge, Laurence Tavernier sowie die Münchner Edeljuweliere Hemmerle und Fochtmann und in ihrer Verlängerung (Perusastraße) auch die Geschäfte von Prada, Aigner, Burberry, Tiffany&Co, Uhren Huber, Zechbauer, Laurèl, Tumi und anderen. Auch der 2005 ermordete Rudolph Moshammer hatte in der Maximilianstraße sein Modegeschäft, welches jetzt von der Schweizer Edeluhrenmarke Blancpain, die hier ihre erste deutsche Boutique eröffnet hat, genutzt wird. Die Maximilianstraße liegt zwischen Altstadtring und Residenz, und kann am besten mit der Tram (19), S-Bahn (alle Linien, Marienplatz) oder U-Bahn (U3/U6, Odeonsplatz oder Marienplatz) erreicht werden. Autofahrer können die Maximilianstraße bis zum Ende (Oper) fahren und dann in der "Parkgarage an der Oper" parken. Trotz der hohen Preise ist diese Parkgarage allerdings meist besetzt. Am östlichen Beginn der Straße thront erhöht das Maximilianeum, in dem heute der bayerische Landtag und eine Wohn- und Unterrichtsstätte für besonders begabte Studenten untergebracht sind.
- Das Olympia Einkaufszentrum (OEZ) und das Einkaufscenter Perlach (PEP)
In diesen beiden Einkaufszentren ist eigentlich die Kaufinger und Neuhauser Straße auf einem kleineren Raum konzentriert. Im PEP und OEZ findet man jedoch zusätzlich noch Lebensmittel.
Anfahrt (OEZ) : U-Bahn U1 bis Olympia-Einkaufszentrum
Anfahrt (PEP) : U-Bahn U5/U8 bis Neuperlach Zentrum
- Die RiemArcaden
Mit den Riem Arcaden eröffnete Mitte März 2004 gegenüber der Neuen Messe München und nun direkt neben der Bundesgartenschau das dritte richtig große Shopping-Center Münchens. Die Einkaufsarcaden sind das Herz des Stadtquartiers Riem Arcaden in der Messestadt. Entspanntes Einkaufen in angenehmer Atmosphäre soll hier ermöglicht werden. Das einladende Ambiente und die lichtdurchflutete Passage auf drei Etagen der Arkaden laden zum Verweilen ein. Im Rahmen der insgesamt rund 119.000 Quadratmeter des Komplexes entstanden auf rund 50.000 qm ca. 120 Geschäfte für den täglichen Bedarf, Restaurants, Cafés, sowie rund 2.600 Parkplätze
Anfahrt : U-Bahn U2/U7 bis Messestadt West
Küche
Die Küche in München ist großstädtisch gemischt mit den Schwerpunkten Bayerisch (zum Teil mittlerweile leider pseudobayerisch) und Italienisch. Große Biergärten sind im Regelfall heftig teuer und auch nicht immer gut. Zu empfehlen sind die Augustiner-Bräustuben in der Landsbergerstrasse 19 im Stammhaus der Brauerei (gut, reichlich und günstig, dafür etwas ab vom Schuss) und das Weisse Bräuhaus (Stammhaus der Schneider Weisse) im Tal 10 (gut, große Auswahl und immer was los, zentral).
Ausgehen
In München gibt es viele Möglichkeiten das Nachtleben zu genießen. In der Kultfabrik (Nähe Ostbahnhof) gibt es viele Discos und Clubs, so dass für jeden Geschmack etwas geboten ist. Hinter der Kultfabrik erstrecken sich die "Optimolwerke", die nochmal eine stattliche Auswahl bietet. Die Münchner Szene feiert im P1 (Prinzregentenstrasse 1), Parkcafé (Sophienstrasse 7), manchmal auch im Crowns Club (Neuturmstrasse 5) oder Eight Seasons (Maximilianstrasse 2), Neva (Maximilianstrasse 11) sowie im Mia (Herzogspitalstrasse 6), nicht zu vergessen die unzähligen Möglichkeiten in Haidhausen, im Gärtnerplatzviertel, Schwabing und die (leider oft nur temporären) Clubs in der Innenstadt.
Für Freunde der eher alternativen (Rock)szene bieten sich z.B. das Backstage (Friedenheimer Brücke 7) oder aber auch das Substanz (Ruppertstraße 28, U3/U6 Poccistraße) an.
In Stadtmagazinen wie In München, die in den meisten Bars und Restaurants kostenlos ausliegen, können sich Nachtschwärmer einen guten Überblick über aktuelle Veranstaltungen machen.
Veranstaltungen
- Oktoberfest - Größtes Volksfest der Welt mit zahlreichen großen Bierzelten und Fahrattraktionen auf der "Wiesn", zwischen den vorletzten September- und dem ersten Oktoberwochenende. Man sollte beim Besuch des Oktoberfestes bedenken, dass im Unterschied zu anderen Volksfesten die Bierzelte häufig schon am Vormittag überfüllt sind und der Zugang zu diesen durch Türsteher geregelt wird, so dass ein Hineindrängeln nicht geht. Auch gibt es keine Garantie für einen Wiedereinlaß, wenn man einmal ein Zelt verlassen hat, weil man zum Beispiel einmal mit einem Fahrgeschäft fahren wollte.
- Münchner Frühlingsfest - Volksfest im April/Mai auf der Wiesen. Wie das Oktoberfest, nur viel kleiner.
- Die Auer Dult ist ein traditionelles Volksfest und findet drei mal im Jahr, am ersten Maiwochenende (Maidult), im Juli (Jakobidult) und am Wochenende nach Kirchweih (Kirchweihdult) statt.
Unterkunft
- Jugendgästehaus haus international münchen
- Jugendherberge München-Neuhausen
- 4you Ökologisches Jugendgästehaus des Paritätischen Wohlfahrtsverband Bayern
- Campingplatz München-Obermenzing
- Campingplatz München-Thalkirchen
Lernen
-->Sicherheit
allgemeine Sicherheit
München gilt neben Stuttgart als die sicherste deutsche Großstadt.
Selbst in sozialen Brennpunkten wie dem Hasenbergl, Westend und vor allem Neuperlach kann man sich auch nachts relativ sicher auf der Straße bewegen.
Natürlich sollte das in München sehr schnell aufkommende, subjektive Gefühl der Sicherheit niemanden dazu verleiten, leichtsinnig zu werden. Doch wer seinen Rucksack fest am Körper trägt, die Handtasche im Auge und wessen Geldbeutel nicht schon fast aus der Hosentasche rausfällt, der kann eine völlig unbeschwerte Zeit in der bayerischen Landeshauptstadt verbringen.
Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr
Für eine Großstadt wie München ist die Sicherheitslage in den öffentlichen Verkehrsmitteln geradezu hervorragend, gewalttätige Vorkommnisse, wie sie in anderen Städten an der Tagesordnung sind, kommen hier äußerst selten vor. Kameraüberwachung und die massive Präsenz von U- und S-Bahnwachen gewährleisten ein sicheres Fahren, eigentlich rund um die Uhr.
Sicherheit auf dem Oktoberfest
Neben Taschendiebstahl ist vor allem das Oktoberfest ein gewisses Sicherheitsrisiko für unbedarfte Touristen. Man sollte sich dort aus Bierzeltraufereien und anderen Händeln tunlichst heraushalten. Vergessen Sie Ihren Stolz und gehen Sie weiter, wenn man Sie in eine Auseinandersetzung hineinziehen will. Vorsicht auch mit dem Sicherheitspersonal in den Bierzelten: die Jungs sind nicht zimperlich und packen kräftig zu. Für Frauen, die auf und um die Wiesn herum allein unterwegs sind, besteht nachweislich ein erhöhtes Sicherheitsrisiko. Die Anzahl der sexuellen Übergriffe während der Wiesn (auf und um die Festwiese herum) ist exorbitant hoch. Es empfiehlt sich für Frauen möglichst nie allein auf der Wiesn unterwegs zu sein und auf gar keinen Fall den Heimweg alleine anzutreten. Das Geld für ein Taxi ist hier mehr als sinnvoll investiert.
Gesund bleiben
Die öffentlichen Bäder wurden in den letzten Jahren alle auf den neuesten Spass-Stand gebracht und brauchen den Vergleich mit privaten Thermen nicht zu scheuen. Einen Besuch lohnt immer das Müller´sche Volksbad (Bj. 1901) gegenüber dem Deutschen Museum: In Jugendstil-Ambiente schwimmen, saunen und genießen.
Klarkommen
-->Kommunizieren
Auch wenn es andersweitige Gerüchte gibt, so wird in München in der Regel relativ klares Hochdeutsch gesprochen. Durch den jahrzentelangen Zuzug der sogenannten "Zugroastn" ("die dazu gezogenen") aus allen Ecken Deutschlands hat sich das "Münchnerisch" immer mehr verwässert. Daher sollte es grundsätzlich keine dialektbezogene Kommunikationsschwierigkeiten geben. Natürlich gibt es gemäß der bayerischen Sprache ein paar Besonderheiten:
- Semmel = Brötchen
- Grüß Gott = Guten Tag
- Weißbier = Weizenbier
- Gruzifix = Fluch, wenn etwas schiefgelaufen ist
- Tram = Straßenbahn
- Servus = Hallo, Tschüss
- Pfiad Di = Mach´s gut.
Als Fremder sollte man den Versuch, bayerisch zu reden, tunlichst vermeiden. Erstens hört es sich furchtbar an und zweitens wird man von den Einheimischen sofort enttarnt.
Weiter geht's
- nach Augsburg
- nach Dachau
- nach Garmisch-Partenkirchen
- nach Regensburg
Weblinks
- muenchen.de Offizielles Stadtportal München
- MVV Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (ÖPNV)
- ganz-muenchen.de tagesaktuelles Stadt- und Freizeitportal München
- Stadtpool.de Underground-Onlinemagazin für München
- München Wiki - Stadtwiki für München
- LMU Ludwig-Maximilian-Universität München
