Reise Informationen
Namibia
| Flagge | |
|---|---|
| |
| Kurzdaten | |
| Hauptstadt | Windhuk |
| Staatsform | Republik |
| Währung | Namibian dollar (NAD); South African rand (ZAR) |
| Fläche | 825.000 km² |
| Bevölkerung | 1,95 Mio |
| Sprachen | English 7% (Amtssprache), Afrikaans 60 %, Deutsch 32 % |
| Religion | Christen 80% bis 90% (Lutheraner mind. 50%), Naturreligionen 10% |
| Telefonvorwahl | +264 |
| Internet TLD | .na |
| Zeitzone | UTC+1.. |
Namibia liegt im Südlichen Afrika und grenzt an Angola, Botsuana, Simbabwe, Sambia und Südafrika.
Regionen

Städte
- Windhuk (Windhoek)
- Lüderitz
- Oranjemund
- Swakopmund
- Walvis Bay
- Keetmanshoop
- Mariental
- Warmbad
- Karasburg
Weitere Ziele
- Etosha National Park
- Fish River Canyon
- Skeleton Coast
- Sossusvlei
Hintergrund
Namibia war vor dem ersten Weltkrieg eine deutsche Kolonie und seine deutschen Wurzeln sind auch heute noch deutlich erkenntlich. Sei es an verschiedenen Festen (in Windhuk wird Karneval gefeiert), am Essen (Brot, Brötchen und Kuchen), der Architektur oder eben an der Sprache. Zirka 30 Prozent der Namibianer sprechen deutsch. Der Namibianische Rundfunk (NBC) strahlt sein Hörfunkprogramm auch auf Deutsch aus und die Allgemeine Zeitung Namibias ist die einzige afrikanische Zeitung die ebenfalls ausschließlich in deutscher Sprache erscheint, und dies schon seit dem ersten Weltkrieg.
Anreise
Flugzeug
Windhuk ist in der Regel der erste Ort, an dem man mit einem Flugzeug ankommt. Es gibt zwei Flughäfen. Der internationale Flughafen Husea Kutako wird von Air Nambia, SAA und Lufthansa auch von Deutschland angeflogen. Der kleinere Flughafen Eros bietet ebenfalls Verbindungen nach Südafrika und zu Zielen innerhalb des Landes. Am internationalen Flughafen gibt es Autovermietungen; der Transfer nach Windhuk dauert per Minibus eine halbe Stunde.
Bahn
Die Schienenverbindungen entsprechen denen, die die deutsche Kolonialverwaltung Anfang des 19. Jahrhundert erbauen lies. Es führen Schienen von Windhuk nach Swakopmund und Tsumeb, und in den Süden nach Lüderitz.
Bus
Auto
In Namibia gilt Linksverkehr.
Schiff
Sprache
Wenn man Deutsch und Englisch spricht sollte es kein Problem sein in den meisten Landesteilen zurechtzukommen. In den größeren Städten reicht meist auch nur Deutsch ebenso wie auf vielen Farmen. Wobei ein paar Kentnisse in Afrikaans sicher helfen.
Küche
In der namibischen Küche kann man grob zwischen drei Stilrichtungen unterscheiden:
1. Südwesterküche Als Südwesterküche bezeichnet man die Kochweise der Deutschen in Namibia. So gehört Schwarzwälder Kirschtorte genauso zum Alltag wie Eisbein mit Sauerkraut. Auch andere Fleischgerichte, die etwas afrikanischer anmuten, tragen deutsche Namen (Oryx-Steak Baden-Baden, Zebra in Preißelberr-Pfeffersauce mit Kroketten,) Dt. Backwaren (z.B. Brötchen) sind in fast jeder Stadt verbreitet, genauso allerlei Wurstspezialitäten und Bier nach dem Reinheitsgebot. Die ehemaligen Kolonialherren pflegen ihre Küche und so ist sie bis heute im Land sehr verbreitet.
2. Traditionelle afrikanische Küche Zu diesem Bereich gehören Gerichte wie Mealie Pap (Milchbrei), der mit verschiedenen Saucen serveirt wird. Auch andere Gerichte haben den Weg ins Alltägliche gefunden: gegrillte Warzenschweinhaut oder Mopane-Raupen (werden gegrillt oder getrocknet). Jedoch werden solche Gerichte meist nicht in städtischen Restaurants seviert. Hier überwiegt noch die "weiße Küche".
3. Moderne namibische Rezepte In den Jahren seit der Unabhängigkeit Namibias hat sich auch eine moderne Stilrichtung gebildet, die Südwesterküche mit afrikanischer Küche mischt und dazu noch Südafrikanischen Einfluss aufweist. (z.B. Straußencarpaccio, Potjiekos...) An der Küste findet man zudem auch noch viele Fischgerichte, die allerdings mehrheitlich weiße (deutsche) Einflüsse aufweisen.
Die namibische Küche ist vielfältig, interessant und schmackhaft. Vieles wird den deutschen Touristen jedoch in eine etwas seltsame Gemütslage versetzen, wenn er unter Palmen und afrikanischer Sonne Eisbein mit Sauerkraut seviert bekommt.
Schlafen
Eine günstige Unterkunft bieten sogenannte "Backpackers" bei denen sicher mehrere Leute ein Zimmer teilen. Die Preise liegen dabei ca. bei 4-6 Euro pro Nacht (Stand 2002).
