Reise Informationen
Neuseeland
Neuseeland liegt in Ozeanien und Australien.
| Flagge | |
|---|---|
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| Kurzdaten | |
| Hauptstadt | Wellington |
| Staatsform | Parlamentarische Demokratie |
| Währung | New Zealand Dollar (NZD) |
| Fläche | 269.000 km² |
| Bevölkerung | 4,1 Mio |
| Amtssprache | Englisch, Maori |
| Religion | Anglikanisch 24%, Presbyterianer 18%, Römisch-Katholisch 15%, Methodisten 5% |
| Telefonvorwahl | +64 |
| Internet TLD | .nz |
| Zeitzone | NZST = UTC+12 (April–September); NZDT = UTC+13 (Oktober–März);
Chatham-Inseln: +45 min |
Regionen
Neuseeland besteht aus zwei großen und mehreren kleinen Inseln. Die beiden Hauptinsel sind in 24 Regions unterteilt.

Nordinsel Die Nordinsel ist wesentlich dichter besiedelt als die schmale Südinsel. Wichtige Regionen aus touristischer Sicht sind (von Nord nach Süd):
- Northland
- Auckland Region
- Coromandel
- Bay of Plenty
- Rotorua Region
- Lake Taupo
- Taranaki
- Wellington Region
Südinsel Die Südinsel wird bestimmt durch die Southern Alps, einem fast 4000 Meter hohem Gebirge. An der Westküste fällt dieses Steil zum Meer hin ab und kalter Regenwald findet sich in den Tälern. Weite Ebenen erstrecken sich zwischen Ostküste und dem Gebirge, in denen sich unter anderem Neuseelands bekannteste Weinanbaugebiete erstrecken. Wichtige Regions auf der Südinsel sind (von Nord nach Süd):
- Nelson Region
- Marlborough
- West Coast
- Canterbury
- Queenstown Region
- Fiordland
Weitere Inseln
Städte
- Auckland, oft als City of Sails bezeichnet, ist mit über einer Million Einwohnern die größte Stadt Neuseelands.
- Christchurch ist die größte Stadt der Südinsel.
- Dunedin, die Stadt im Südosten der Südinsel, ist von den schottischen Einwanderen stark geprägt.
- Gisborne
- Hamilton
- Invercargill
- Wellington ist die Hauptstadt Neuseelands im Süden der Nordinsel und hat ungefähr 600.000 Einwohner.
- Palmerston North
- Queenstown ist der Entstehungsort des kommerziellen Bungeespringens und ist zu einem Mekka des Adventuresports geworden.
Weitere Ziele
- Aupouri Halbinsel - Nördlichster mit dem Ninety Mile Beach und dem Cape Reinga(ein Leuchturm mit Wegweiser).
- Bay of Islands - Malerische Insellandschaft, die auch historisch interessant ist.
- Coromandel - Eine Halbinsel mit schönen Stränden (besonders dem Hot Water Beach) und Kalkklippen. Besonders empfehlenswert ist hier auch Cathedral Cove.
- Kauri Forest - Urwälder im Westen der Nordinseln, in denen die zweitgrößten Bäume der Welt stehen und standen.
- Napier - kleinere Stadt an der Ostküste, nach der fast völligen Zerstörung durch ein Erdbeeben in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts im Stil des Art Deco wiedererrichtet.
- Rotorua - Eines der geothermisch aktivisten Gebiete der Erde: Geysire, Schlammtöpfe und überall Schwefelgeruch.
- Tongariro National Park - wilde, karge Vulkanlandschaften und der berühmte Tongariro Crossing-Wanderweg.
- White Island - ein aktiver Vulkan inmitten der Bay of Plenty.
- Abel Tasman National Park - Mit dem Abel Tasman Coast Track der entlang der Küste über Strände und den Meeresgrund führt, einem der Great Walks.
- Fiordland - Der rauhe Südenwesten lockt mit unzähligen Fjorden wie dem Milford Sound und dem Doubtful Sound.
- Westland National Park enthält den Franz Josef- und Fox Gletscher - die beiden bekanntesten und leichtzugänglichsten Gletscher Neuseelands.
- Kaikoura - Der beste Ort, um in Neuseeland mit Delfinen zu schwimmen. Obwohl man das nahzu überall in Neuseeland kann.
- Marlborough Sounds
- Pancake Rocks
- Southern Alps - Ein fast 4.000 Meter hohes Gebirge, dass das Rückgrat der Südinsel bildet.
Hintergrund
Neuseeland wurde sowohl von den Ureinwohnern als auch von den Europäern als eine der letzten bedeutenden Landmassen besiedelt. Zusammen mit dem jungen geologischen Ursprung und der geografischen Isolation hat sich so eine einzigartige Landschaft, Flora, Fauna und Kultur entwickelt. Seit Mitte der 80er Jahre ist Maori, die Sprache der Ureinwohner, offizielle Landessprache, deshalb sind öffentliche Gebäude oft zweisprachig ausgeschildert. In den Medien wird die Sprache und die Kultur von den rund 100.000 maorisprechenden Neuseeländern mit speziellen Programmen gepflegt.
Anreise
Strenge Einfuhrbestimmungen gibt es für Lebensmittel und organische Stoffe. Es existiert eine Vielzahl von Bestimmungen, im Zweifelsfall wende man sich deshalb an die neuseeländische Botschaft. Für Obst, Gemüse, Honig und Fleisch gibt es Spezialcontainer in der Ankunftshalle, um die Ware ohne Strafe zu entsorgen. Der Versuch, dennoch etwas zu schmuggeln, wird mit 200NZ$ und einer offiziellen Vorstrafe geahndet. Die vom Zoll eingesetzen Hunde sind ohne weiteres in der Lage unverpackte Lebensmittel auch durch viele Lagen Stoff und in Tupperdosen zu erschnüffeln.
Flugzeug
Auckland wird von einigen internationalen Fluglinien angeflogen und ist gewöhnlich der billigste An- und Abreiseort. Daneben gibt es noch in Hamilton, Palmerston North, Wellington, Christchurch, Dunedin and Queenstown internationale Flughäfen, die aber nur von aus Australien angeflogen werden. Christchurch bietet auch Verbindungen zu einigen anderen Ländern in Asien.
Deutsche Reisebüros bieten zumeist zwei Routen an. Die sogenannte Ostroute führt für gewöhnlich über Singapur oder Bangkok und dauert etwa 23h reine Flugzeit. Dazu kommen rund 3-4 Stunden für den Umstieg. Die Westroute (Pearl-Route) über die USA ist bedeutend länger, man sollte hier mit etwa 28-30 Stunden rechnen. Da man hierbei jedoch westwärts fliegt, ist die Zeitumstellung etwas besser zu verkraften. Einige Reisende nutzen jedoch auch Städte wie Singapur oder Los Angeles für einen ein- oder zweitägigen Zwischenstop. Bei rechtzeitiger Buchung kostet ein Hin- und Rückflug zwischen 1000€ und 1200€.
Beim Abflug muss auf den Flughäfen in Auckland, Wellington und Dunedin eine "Departure Tax" von NZ$20, in Christchurch, Hamilton und Palmerston North von NZ$25 gezahlt werden. Auch hier werden alle gängigen Kreditkarten akzeptiert. Ein Schalter der Bank of New Zealand tauscht übrig gebliebene Kiwi-Dollars in Euro um.
Schiff
Abgesehen von Kreuzfahrtschiffen gibt es keine Passagierschiffe, die Neuseeland ansteuern. Es besteht jedoch die Möglichkeit, auf einer Yacht in Australien oder im Pazifik anzuheuern. Allerdings sollte man zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein und sich nicht zu viel Hoffnung machen. Zudem besteht die Möglichkeit, auf einem Frachtschiff nach Neuseeland zu gelangen. Frachtschiffe verkehren heutzutage mehr oder weniger regelmäßig zwischen Europa (u.a. ab Hamburg, Rotterdam, Dünkirchen, Le Havre oder La Spezia) und Australien/Neuseeland. Die Frachtschiffe nehmen zumeist nur wenige Passagiere mit, sind aber meist sehr gut eingerichtet und bieten einen hohen Standard.
Mobilität
- Flugzeug Air New Zealand nicht ganz billig, gehört mit zu den top ten Airlines, ist bei den Langstreckenflügen wegen des sehr guten Service zu empfehlen.
- Eisenbahn TranzScenic gemütliches Reisen, hoher Standard, Clubatmosphäre.
- Bus z.B. KIWI Experience die billigste Variante, bei der man viele junge Reisende kennenlernt.
- Camper-Van Maui ist der häufigste anzutreffende Campervermieter in NZ.
- Fähre Interislander- und Bluebridgefähren verbinden die Nord- und die Südinsel.
- Motorrad Bike Adventure NZ vermietet Yamaha XT600 (und Autos, Sleepervans, Campervans, geführte Touren)
Wer mobil unterwegs sein will, sollte am besten bereits in Deutschland im Reisebüro ein Wohnmobil oder Mietauto bestellen. Die Konditionen sind im Vergleich zu den vor Ort gebotenen um gut die Hälfte günstiger, da die Reisegesellschaften Großabnehmerrabatte erhalten. Bei Übernahme beim Vermieter sollte dann unbedingt eine Vollkaskoversicherung abgeschlossen werden, da in Neuseeland keine Pflicht zur Haftpflichtversicherung besteht. Bei einer Kollision mit einem Trecker kann man sonst schnell auf dem Schaden sitzen bleiben.
Es ist sehr empfehlenswert, sich strikt an die Verkehrsregeln zu halten, besonders was die Höchstgeschwindigkeit angeht. Speeding Cameras werden zwar öfter angekündigt als sie dann tatsächlich vorhanden sind, dennoch nehmen die Kiwis zu schnelles fahren sehr ernst (siehe Bilder). Im Zweifel passt man sich (so vorhanden) einfach dem normalen Verkehr an und rollt gemütlich 5 oder 10km/h langsamer als erlaubt.
Falls der Aufenthalt für länger als zwei Monate geplant ist, ist der Kauf eines alten Autos eine der billigsten Varianten, um auch die letzten Winkel erreichen zu können. Nach einem guten Kauf lassen sich mit etwas Glück beim Verkaufen einige Dollar verdienen - mit etwas Pech ist die neue Mobilität mit Motorschaden nach einigen Tagen zu Ende. Die Preise für Autos sind allgemein Anfang des Sommers höher als im Herbst. In Auckland sind die Preise am tiefsten, da die meisten dort das Land verlassen und das Angebot daher bedeutend größer ist als beispielsweise in Christchurch. Vans und Kombis sind durch die Schlafmöglichkeit oft etwas überteuert, aber auch leichter zu verkaufen. Ein Auto auf Neuseelands Straßen braucht eine Registrierung als Gegenstück zur deutschen KFZ-Steuer, sowie eine gültige WOF-Marke (Warrant of Fitness) hinter der Windschutzscheibe. Die meisten Postämter verkaufen diese Registrierungs-Nachweise. Ein WOF wird von fast allen Werkstätten und vielen Tankstellen ausgestellt. Die Kriterien sind bei der jedes halbe Jahr (jährlich bei neueren Fahrzeugen) stattzufindenden Prüfung weit weniger strikt, als beispielsweise die HU in Deutschland. Es scheint der Grundsatz zu gelten: "Wenn das Auto es bis hierher geschafft hat, rollt es auch noch ein wenig weiter."
Benzin ist mit rund 80-90 Eurocent (Stand August 2005) vergleichsweise preiswert. Da die meisten Touristen jedoch schnell ein paar tausend Kilometer verfahren, sollte auch dieser Punkt im Reisebudget nicht vernachlässigt werden. Es gilt generell Linksverkehr! Die meisten Verkehrsregeln entsprechen denen in Deutschland. Außerorts sind maximal 100 km/h erlaubt (Autobahnen gibt es nur um Auckland, Wellington und Christchurch), an ampellosen Kreuzungen gilt rechts vor links. Das heißt, dass man als Linksabbieger dem Fahrzeug, das in dieselbe Straße rechts abbiegt, den Vortritt geben muss. Geschwindigkeitsübertretungen werden hart bestraft. Beim Übersetzen von der Nord- zur Südinsel per Fähre sind ein paar Dinge zu beachten. Die Fahrzeuge größerer Mietwagenfirmen (die aber allesamt teurer sind) werden nicht mitgenommen. Stattdessen erhält man auf der anderen Seite an der Mietstation direkt am Hafen ein anderes Fahrzeug. Es empfiehlt sich, die Tickets im Voraus zu reservieren, da die Fähren in der Hauptsaison (Weihnachten bis Ende Februar) eigentlich immer voll sind. Mit dem "Lynx", einem Tragflächenboot, dauert die Überfahrt nur ca. 90 Minuten und damit halb so lang wie mit der normalen Fähre; für ein paar NZ$ mehr ein besonderes Erlebnis bei gutem Wetter! Kostengünstiger als mit den staatlichen Fähren fährt man mit der Bluebridge Line. Die Fähren fahren von den gleichen Ablegern, allerdings nur zweimal am Tag.
Wer an keine feste Reiseroute gebunden ist, kommt als Anhalter sehr gut durch das Land. Andere Reisende nehmen gerne Gleichgesinnte mit und auch Kiwis fahren oft Umwege, um Anhalter direkt am Bestimmungsort abzusetzen und dabei noch die eine oder andere Geschichte loszuwerden.
Sprache
Neben Englisch ist mittlerweile auch Maori, die Sprache der gleichnamigen Ureinwohner, offizielle Landessprache. Sowohl Radio als auch Fernsehprogramme werden auf Maori ausgestrahlt und staatliche Gebäude werden zweisprachig beschriftet. Maori-Wörter richtig auszusprechen ist nicht so schwierig, wie man denken könnte. Sprachwissenschaftler haben die Schreibweise der italienischen Aussprache nachempfunden, da italienisch phonetisch der Sprache der Maori am ähnlichsten ist. Spricht man die Wörter aus, als wären sie deutsch, ist man schon sehr nahe daran. Einzige Ausnahme ist "wh" (wie in Whangarei), das wie ein f (also Fangarei) ausgesprochen wird.
Das landestypische Englisch in den groeseeren Staedten ist für deutsche Ohren fast akzentfrei und im Gegensatz zu manchen amerikanischen oder britischen Dialekten sehr gut verständlich. In laendlichen Gegenden jedoch ist ein starker Akzent, der sich dutch Abkuerzungen und Slang-Sprache widerspiegelt stark verbreitet. Neuseeländer haben im allgemeinen kein Problem damit, etwas langsamer zu wiederholen, wenn man sie darum bittet, weil man etwas nicht verstanden hat. Jedoch nach einigen Saetzen sprechen sie wieder in gewohnt schnellem und Slangdurchsetztem Kiwienglisch, besonders wenn der gegenueber einigermassen gut Englisch spricht.
Kaufen
1 Euro = 1.75 NZ$ (Stand August 2005) Alle gängigen Kreditkarten werden akzeptiert, der Verbreitungsgrad ist im Vergleich zu Deutschland enorm hoch. Man kann praktisch überall, auch in der hintersten Provinz, mit dem Plastikgeld bezahlen. Kunden des Deutsche-Bank-Verbundes können bei Westpac-Banken gebührenfrei die EC-Karte einsetzen.
Die Suchmaschine Google hilft bei der schnellen Umrechnung des aktuellen Kurses. Einfach als Suchbegriff "1€ in NZD" (natürlich ohne " ") eingeben und man bekommt den Wert eines Euros in New Zealand Dollar angezeit. Das funkioniert natürlich auch umgekehrt und mit anderen Werten. Beachten sie aber dabei bitte, das dieser Kurs dem Bankenkurs entspricht und nicht dem offiziellen Kurs, den sie beim Erwerb von Bargeld zu zahlen haben. Wenn sie eine Kreditkarte benutzen, kommen sie dagegen in den Genuss des meist etwas besseren Bankenkurses.
Küche
Die neuseeländische Küche ist vor allem durch das britische Erbe und amerikanische Einflüsse geprägt. Fish and Chips bekommt man praktisch überall, aber es werden (zumindest in Restaurants) auch sehr gute Steaks serviert. Da das Land zu einem nicht geringen Teil von der Schafzucht lebt, sind eine große Anzahl an Lammgerichten obligatorisch. Gemüse und Früchte gibt es in reicher Vielfalt zu günstigen Preisen. Pestizidfrei angebaute Lebensmittel (Organic Food) besitzen einen hohen Stellenwert. Die fernöstliche Küche hat deutliche Spuren hinterlassen. Fischgerichte sind in fast allen Restaurants in Küstennähe ein Muss. Ebenso sollte man nicht die landesweit bekannte und typische Nachspeise "Pawlowa" zu kosten vergessen, ein opulenter Eisbecher.
Ausgehen
Praktisch niemand kommt nach Neuseeland wegen der Städte oder deren Nachtleben. Dennoch kann man fest davon ausgehen, dass man auch im kleinsten Dorf abends noch irgendwo ein Bier bekommt. Die größeren Städte bieten auch sehr gute Restaurants und Bars zu entsprechenden Preisen.
Schlafen
- Bei Trampern sind die Backpackers beliebt. Dies sind die billigsten Angebote, wo man die meisten und vor allem junge Leute kennenlernt.
- Über das ganze Land verstreut sind B&B's.
- Aber auch das Campingplatzangebot ist hervorragend. TOP 10 HOLIDAY PARK
Informationen unter New Zealand Accommodation
Lernen
Bildung ist eines der großen Exportgüter von Neuseeland. Vor allem aus Südostasien kommen viele, um Universitäten oder englische Sprachschulen zu besuchen. Mehr Informationen findest du unter newzealandeducated. Seit 2004 besteht zwischen Deutschland und Neuseeland ein Hochschulabkommen, dass es deutschen Staatsbürgern ermöglicht, an neuseeländischen Universitäten Aufbaustudiengänge (Master) zu belegen. Dafür sind dann nur die Gebühren zu entrichten, die auch ein Kiwi zu zahlen hätte, also rund 1000€ pro Semester. Bürger mit österreichischem oder schweizerischem Pass müssen nachwievor die Gebühren für Ausländer entrichten, die um mindestens das dreifache höher liegen. Auch international anerkannt ist beispielsweise die University of Otago
Arbeiten
Um in Neuseeland zu Arbeiten, braucht man in der Regel ein Arbeitsvisum. Um ein Arbeitsvisum zu bekommen, bedarf es eines Angebots eines neuseeländischen Arbeitgebers, der Stellen an Ausländer vergeben darf.
Wer nur ein wenig nebenbei für Kost und Logis arbeiten möchte, und dabei Land und Leute kennenlernen möchte, für den dürfte WWOOF (Willing Workers On Organic Farms) interessant sein.
Ein "Working Holiday Visa" (New Zealand Immigration Service) ermöglicht darüber hinaus auch das entlohnte Arbeiten. Es gibt aber auch Einschränkungen:
- nur für bestimmte Nationalitäten
- 1 Jahr Gültigkeit (ab Einreisedatum)
Feiertage
| Termin | Name | Bedeutung |
| 01.01./02.01. | Neujahr | |
| 06.02. | Waitangi Day | Neuseelands Nationalfeiertag |
| beweglich | Karfreitag, Ostersonntag und -montag | |
| 25.04. | ANZAC Day | zu Ehren der gefallenen Neuseeländer in Gallipoli im 1. Weltkrieg |
| 1. Montag im Juni | Geburtstag der Queen | |
| 4. Montag im Oktober | Labour Day | |
| 25.12./26.12. | Weihnachtsfeiertag |
Sicherheit
Die allgemeine Notrufnummer in Neuseeland ist 111. Polizei, Feuerwehr und Ambulanz kann über diese Nummer erreicht werden. Eine genaue Anleitung findet man auf den ersten Seiten in jedem Telefonbuch. Neuseeland ist nicht sicherer oder unsicherer als andere Länder auch. Kapitalverbrechen kommen nur sehr selten vor, Taschendiebstähle haben jedoch in der letzten Zeit besonders in den Touristenhochburgen leicht zugenommen.
Gesund bleiben
Ähnlich wie in Australien herrscht auch in Neuseeland eine erhöhte UV-Strahlung, die man auf gar keinen Fall unterschätzen sollte. Empfindliche Hauttypen können durchaus auch bei Bewölkung einen Sonnenbrand bekommen. Daher sollte man auf jeden Fall Sonnencreme und eine Sonnenbrille mitbringen. In der Regel findet man auf der Wetterseite von Tageszeitung aktuelle Informationen über die UV-Strahlung.
Klima
Die meisten Touristen bleiben mehr als zwei Wochen in Neuseeland und bereisen praktisch das ganze Land, das mit einer Nord-Süd-Ausdehnung von rund 1600km immer gut ist für klimatische Abwechslung. Der äußerste Norden ist subtropisch geprägt, es stehen auch mal Palmen am Strand und in den Sommermonaten (Dezember-März) wird es heiß genug, um baden zu gehen. Je weiter südlich man kommt, umso kühler wird das Klima. Die Südinsel ist eher vom gemäßigten Klima geprägt, wobei hier die Westküste eine Sonderrolle einnimmt. Die hohen Bergmassive, die direkt bis an das Meer heranragen sorgen dafür, dass sich hier immer die Wolken abregnen können. Das Fiordland im Südwesten der Südinsel ist zehnmal regenreicher als Mitteleuropa und für seinen Kalten Regenwald berühmt. Da eine Neuseelandreise immer auch zum Franz-Josef-Gletscher und zum Mt. Cook in die Südalpen führt, kann man auch im Frühling oder Herbst mit Schnee rechnen. Reisende sollten sich deshalb auf praktisch jedes Wetter vorbereiten. Leichte Sommerkleidung, ein paar warme Pullover und Jacken, die Regen und Wind trotzen gehören hier einfach zur Grundausstattung.
Respekt
Je nachdem, in welchem Kulturkreis man sich bewegt, gibt es große Unterschiede in den Sitten und Höflichkeiten. Viele Neuseeländer stammen aus europäischen Ländern, insbesondere England und Schottland. Daneben leben vor allem in Auckland viele Insulaner und Asiaten, die ihre eigene Kultur mit ins Land gebracht haben.
Einzigartig ist die Kultur der Maori, die in den letzten Jahren ein Revival erlebt hat. Wenn man sich unter Maoris bewegt, sollte man beachten, dass man sich nicht auf Tische setzt und die Maraes (Gemeinschaftshäuser) nicht mit Schuhen betritt.
Kommunizieren
Internetcafes sind weit verbreitet. Gewöhnlich kostet eine Stunde zwischen $4 und $6, in größerern Städten auch mal billiger. Außerdem bieten die öffentlichen Bibliotheken in der Regel einen Internetzugang an.
Die Ländervorwahl für Neuseeland ist +64. Ortsgespräche sind für Anwohner (falls ein entsprechender Festnetzvertrag besteht) umsonst, von Telefonzellen zahlt man 50c pro Anruf. Landesweite Gespräche fangen bei 50c pro Minute an. Für internationale Gespräche zahlt man mindestens $3, ganz schnell aber auch mehr. Daher lohnt sich die Anschaffung einer Prepaid-Karte von Anbietern wie Eziphone, Kia Ora, NetTel oder Smartel, die man z. B. in Hotels, Hostels oder Zeitschriftenläden bekommt.
In jedem Vodafone-Shop kann man auch Prepaid-SIM-Karten für das Handy kaufen. Für ungefähr $35 bekommt man eine Prepaidkarte. Wiederaufladen kann man das Guthaben entweder über Telefon mit einer Kreditkarte, oder durch sogenannte Recharge-Cards, die man in fast jedem Supermarkt oder Kiosk bekommt. Von Telecom NZ-SIM-Karten ist eher abzuraten, da man dann keine SMS aus Deutschland empfangen kann.
Neuseeländische Telefonnummern kann man unter whitepages in Erfahrung bringen.
Briefe und Postkarten brauchen per Luftpost ungefähr eine Woche bis zehn Tage, bis sie in Deutschland sind. Möchte man Pakete oder Fracht schicken, um die strengen Gepäckauflagen der Airlines zu umgehen, muss man mindestens drei bis vier Wochen einkalkulieren. Billiger wird es, wenn die Post per Schiff gesendet wird. Das dauert bis zu drei Monate, kostet aber teilweise bedeutend weniger. Genaue Gebühren und Bedingungen finden sich auf den Internetseiten der Neuseeländischen Post. Bei größeren Frachtmengen kann es sinnvoll sein, bei privaten Speditionen anzufragen.
Stromversorgung
In Neuseeland beträgt die Netzspannung wie bei uns 230V. Ein Adapter ist erforderlich.
Backpacking
Mit dem Rucksack zu reisen ist wohl die beliebteste Weise, ein Land zu erkunden. Neuseeland ist aufgrund seiner lebensfrohen und gastfreundlichen Menschen ein perfektes Ziel dafür. Neben dem weltweit bekannten Woofing gibt es eine weitere Organisation in Neuseeland, in die sich Farmen eingetragen haben, um Reisende kostenlos gegen leichte Mithilfe auf der Farm aufzunehmen.
Weblinks
- Your New Zealand Guide - Neuseeland entdecken und erleben
- NZvillage - deutsches Neuseeland-Portal mit vielen Infos und Forum
- Tourism New Zealand
- The Official Tourism - Die Offizielle Touristen information
- Auswandern Auswandern nach Neuseeland Ratgeber
