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Reise Informationen

Österreich

(Weitergeleitet von Zahnradbahn)

Anreise

Flugzeug

In Wien, Graz, Linz, Salzburg, Innsbruck und Klagenfurt gibt es internationale Flughäfen.

Bahn

Die ÖBB (Österreichischen Bundesbahnen) sind die einzige grosse Bahngesellschaft in Österreich, das Schienennetz ist vor allem in der (weniger gebirgigen) Osthälfte Österreichs gut ausgebaut; auch viele kleinere Städte sind dort mit der Bahn erreichbar. Besuchern unter 26 Jahren ist hier bei häufigerer Benützung der Kauf einer VorteilsCard um 19,90 € (Passfoto notwendig) zu empfehlen, mit der man 45 % Rabatt auf Strecken innerhalb Österreichs erhält.

Grenzübergänge nach Österreich:

für Wien -> Passau/Schüring

für Salzburg -> Salzburg/Freilassing

für Klagenfurt -> Salzburg oder Kufstein

für Innsbruck -> Mittenwald/Scharnitz

Bus

Auto

In Österreich wird auf der rechten Straßenseite gefahren.

Die Autobahnen in Österreich sind generell kostenpflichtig. Die benötigten Vignetten kann man meist in der Nähe der Grenze und an vielen Tankstellen kaufen, wobei Varianten für ein Jahr, zwei Monate und zehn Tage erhältlich sind.

Licht am Tag ist in Österreich vorgeschrieben, ebenso das Mitführen einer Warnweste, die im Falle eines pannen- oder unfallbedingten Aussteigens auf Autobahnen und Schnellstraßen auch getragen werden muss.

Tankstellen verkaufen Diesel, Benzin (ROZ 91), Super (ROZ 95) und Super Plus (ROZ 98). Viele Tankstellen haben auch einen kleinen Laden für Lebensmittel - diese sind im Gegensatz zu den meisten Geschäften in Österreich auch am Sonntag und in den Abendstunden geöffnet.

Schiff

Die Donau passiert auf ihrem Verlauf den Norden Österreichs und durchfließt Niederösterreich, Oberösterreich und Wien. Insbesondere Wien, der neben Budapest bedeutendste Passagierhafen an der Donau, ist Ausgangspunkt für viele der (meist 3- oder 4-tägigen) Kreuzfahrten nach Budapest und zurück. Es ist auch möglich, von hier aus die gesamte Donau bis zum Donaudelta mit Passagierschiffen auf eine sehr bequeme und beschauliche Weise zu bereisen und die zahlreichen Sehenswürdigkeiten unterwegs zu sehen. Allerdings ist das Fahren mit dem Schiff ein eher langsamer Weg und vergleichsweise teuer.

Mobilität

Als Transportmittel innerhalb des Landes ist die Bahn (ÖBB) oder das Auto zu empfehlen, "kleinere" Ausflugsziele (vor allem solche ohne eigenen Bahnhof) sind in ganz Österreich gut mit dem Postbus zu erreichen, für größere Entfernungen ist dieses Transportmittel allerdings wegen des Zeitfaktors eher nicht zu empfehlen. Inlandsflüge sind unüblich und eher teuer. Sie bringen auch keine wesentliche Zeitersparnis, wenn man die benötigte Zeit von den Flughäfen in die Stadtzentren einrechnet.

Für Eisenbahnfreunde

In Österreich gibt es zahlreiche interessante Bergbahnen.

In Österreich besitzt die Eisenbahn für ihre Stromversorgung ein eigenes Hochspannungsnetz, welches mit Einphasenwechselstrom der Frequenz 16,67 Hertz und einer Spannung von 110 kV betrieben wird. Die bahneigenen Hochspannungsleitungen sind leicht daran zu erkennen, dass die Zahl der Leiterseile auf den Masten kein ganzzahlig Vielfaches von 3 ist.

Sprache

Die Mehrheit aller Österreicher spricht Deutsch (mit gelegentlich starker und regional sehr unterschiedlicher Färbung), dies ist auch Staatssprache. In einigen Regionen (vor allem in den Grenzgebieten des Burgenlandes, der Steiermark und Kärntens) leben jedoch seit langem (hauptsächlich slawische) Minderheiten, deren Sprache und Kultur teils geschützt sind, und auch an den Schulen gelehrt werden.

Kaufen

Währung ist seit 1.1.2002 der Euro, die Preise sind in etwa mit denen anderer westeuropäischer Länder vergleichbar, wobei das Preisniveau in den Touristenzentren sowie in Salzburg und Wien deutlich höher ist als im sonstigen Land. Insgesamt ist hier ein leichtes Gefälle von West nach Ost feststellbar. Geschäfte haben Wochentags ganztägig geöffnet, Samstags wird vor allem in den ländlicheren Gebieten oft zu Mittag geschlossen, während in den Städten und bei großen Lebensmittelketten ganztags geöffnet ist. Sonderfall Sonntag: Hier ist das Einkaufen meist nur an Tankstellen, Bahnhofsgeschäften und in bekannten Tourismusorten möglich. Dieser Einkauf am Sonntag beschränkt sich auf "Reiseproviant" - alle anderen Einkaufsmöglichkeiten bleiben an diesem Tag aufgrund der strengen Regelungen zur Sonntagsöffnung in Österreich verwehrt.

Küche

Die Österreichische Küche ist durchaus nicht an einem Abend erkundbar. In ihr spiegelt sich auch die Völkervielfalt der ehemaligen Monarchie wieder.

Das Wiener Schnitzel (paniertes und in Öl herausgebackenes Fleisch) ist quasi DIE Nationalspeise, ebenso Knödel, die unterschiedliche Geschmacksrichtungen haben können, von süß bis pikant.

Darüberhinaus ist die Österreichische Küche bekannt für ihre Bäckereien - in Österreich Mehlspeisen genannt - der bekannteste Vertreter ist sicher der Apfelstrudel.

Lokale Spezialitäten

  • Kletzennudeln: Eine Kärntner Spezialität, die man auch kaum anderswo erhält: süße Nudeln, gefüllt mit gedörrten Birnen.
  • Salate werden oftmals mit Steirischem Kürbiskernöl mariniert, einem dunkelgrünen Öl, das einen interessanten nußartigen Geschmack hat. Echtes Steirisches Kürbiskernöl ist relativ teuer, aber eines der beliebtesten "Mitbringsel". (Vorsicht: Billiges Kernöl, auch verkauft als "Salatöl" ist mit normalen Ölen gestrecktes Kürbiskernöl und hat nicht den vollen Geschmack.) Kürbiskernöl wird auch weltweit über Online-Shops vertrieben.
  • Manner Schnitten - eine typische süße Wiener Spezialität, einzigartig ist jedoch nur das quadratische Format und die rosa Verpackung. Gibt es überall zu kaufen, ebenfalls ein beliebtes Mitbringsel, da sie gerne auch in Hollywood-Filmen im Hintergrund auftauchen.

Ausgehen

In den meisten Großstädten gibt es eine Vielzahl an Lokalitäten und In-Treffs. Daneben bieten viele Museen, Sehenswürdigkeiten oder öffentliche Einrichtungen besondere Veranstaltungen, etwa die jährliche "Lange Nacht der Museen" oder die "Lange Nacht der Musik" oder dem "Kino unter Sternen" (im barocken Wiener Augarten) in Wien. In Wien lohnt sich auch der Besuch des Tierparks Schönbrunn mit seinem breiten Angebot oder des Museumsquartiers. Aktuelle Hinweise finden sich vor allem in den diversen alternativen Stadtzeitungen, wie dem Wiener- bzw. dem Grazer Falter.

Schlafen

In Österreich ist das sogenannte Wildcampen nicht erlaubt und kann eine Besitzstörungsklage mit sich bringen. Es ist daher zu empfehlen sich entweder mit dem Grundbesitzer abzusprechen, oder auf einen Campingplatz auszuweichen. Hotels haben in Österreich meist einen hohen Standard, was sich allerdings oft auch in den Preisen wiederspiegelt.

Lernen

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Feiertage

Termin Name Bedeutung
01. Januar Neujahrstag
06. Januar Heilige Drei Könige
variabel Ostersonntag
variabel Ostermontag
01. Mai Tag der Arbeit
variabel Christi Himmelfahrt
variabel Pfingstsonntag
variabel Pfingstmontag
variabel Fronleichnam
15. August Mariä Himmelfahrt
26. Oktober Staatsfeiertag
01. November Allerheiligen
08. Dezember Mariä Empfängnis
25. Dezember Christtag
26. Dezember Stefanitag

An diesen Feiertagen haben Geschäfte und Behörden normalerweise geschlossen. Eine Ausnahme stellt nur der 8. Dezember dar, an dem die Geschäfte in den meisten Gegenden von 10 bis 17 Uhr geöffnet haben. Außerdem gibt es Ausnahmen in einzelnen Fremdenverkehrsgebieten.

Dazu kommen noch einzelne lokale Feiertage in einzelnen Bundesländeren, an welchen teilweise Ämter, Behörden und Schulen geschlossen haben, nicht jedoch die Geschäfte.

Sicherheit

Österreich ist allgemein ein sehr sicheres Land, allenfalls vor Taschendieben sollte man sich an stark frequentierten Tourismuszielen in Acht nehmen.

Gesund bleiben

In einigen Gebieten (vor allem im Osten Österreichs und natürlich in größeren Waldgebieten) sollte man sich im Sommer vor Zecken in Acht nehmen, eine FSME-Impfung ist hier allenfalls empfehlenswert.

Klima

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Respekt

Für Österreich gilt bei diesem Punkt wohl was auf alle europäischen Länder zutrifft und was von Gästen überall erwartet wird. Was nicht geschätzt wird, sind Vergleiche mit Deutschland oder auf eine ironisch-bösartige Weise historische Bezüge anzusprechen, es sei denn man wird darauf angesprochen oder unterhält sich mit Freunden. Zurückhaltung und Freundlichkeit wird jedenfalls eher geschätzt als polterndes Auftreten.

Kommunizieren

Österreich verfügt über ein gutes Handynetz, in den meisten Großstädten gibt es auch bereits ein gut funktionierendes UMTS-Netz. Auch Telefonzellen (mit Münzeinwurf oder für Wertkarten) sind an stärker besuchten Orten oft zu finden, einige davon mit der Möglichkeit E-Mails zu verschicken. Für längere Gespräche ist der Erwerb einer Telefonwertkarte (zu bekommen untern Anderem bei Trafiken (Kiosken) und in Postämtern) ratsam. In allen Großstädten sind Internetcafes zu finden und an vielen öffentlichen Orten auch Access Points, teilweise kostenlos.

Weblinks

Schneehöhen, Informationen und Diskussionsplattform zu einigen Wintersportgebieten Österreichs

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