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Reise Informationen

Stuttgart

Stuttgart ist die Landeshauptstadt Baden-Württembergs. Der Großraum Stuttgart ist die am dichtesten besiedelte Gegend des Bundeslandes.

Anreise

Flugzeug

In Echterdingen bei Stuttgart befindet sich der Flughafen Stuttgart, ein internationaler Flughafen, der von zahlreichen Fluggesellschaften angeflogen wird. Der Flughafen ist mit der S2 oder S3 vom Stuttgarter Hauptbahnhof in etwa 30 Minuten zu erreichen.

Bahn

Der Hauptbahnhof liegt direkt im Zentrum, ist Teil des ICE-, EC- und IC-Netzes der Bahn und bietet sehr gute Nahverkehrsverbindungen in die ganze Region.

Bus

Der Busbahnhof liegt in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof mit zahlreichen Nah- und Fernverbindungen.

Auto

Stuttgart liegt an den Autobahnen A8 (München-Karlsruhe) und A81 (Heilbronn-Singen). Es gibt zahlreiche Ausfahrten mit schnellen Zubringern nach Stuttgart-Mitte. Leider sind diese in den Hauptverkehrszeiten sehr staugefährdet (Neue Weinsteige, B10, ...)

Mobilität

Stuttgart verfügt über ein sehr gutes S- und U-Bahnnetz, das durch zahlreiche Buslinien ergänzt wird. Als Besonderheit gibt es in Stuttgart die einzige innerstädtische Zahnradbahn Deutschlands und eine Standseilbahn. Am Wochenende verkehren nachts noch die Nachtbusse. Für weitere Informationen: Verkehrsverbund Stuttgart

Zahlreiche Straßen führen direkt ins Zentrum von Stuttgart, man sollte diese aber während den Hauptverkehrszeiten meiden. Es gibt viele Parkhäuser in der Innenstadt die durch ein gut ausgeschildertes Parkleitsystem gut zu finden sind.

Stuttgarter Standseilbahn

Nostalgie mal schön schräg: die Stuttgarter Standseilbahn

Sie läuft fast wie ein Perpetum Mobile: seit 75 Jahren bringt die Stuttgarter Standseilbahn Anwohner, Wanderer und Trauergäste in drei Minuten vom Stuttgarter Talkessel zum Waldfriedhof. Der "Erbschleicherexpress" wie viele die Bahn belustigt nennen, war bereits in den ersten Tagen eine Rarität und gehört seit 1986 offiziell zu den Stuttgarter Kulturdenkmälern. Dabei kostet eine Fahrt gerade mal soviel wie ein Kurzfahrschein.

Auf rund einem halben Kilometer des Stuttgarter Schienennetzes überwindet die Standseilbahn im 20-Minuten-Takt sowohl 87 Höhenmeter als auch die steilste Strecke mit 28 Prozent Steigung. Auf Tastendruck entschweben die zwei Wagons mit ihren maximal 74 Fahrgästen über die Brücke Burgstallstraße und gleich geht die Fahrt durch ein herrliches Stück Natur, den Degerlocher Wald. Größte Bedeutung hatte die "Lustige-Witwen-Bahn" als es noch keine geteerte Zufahrtsstraße zum Waldfriedhof gab und ganze Trauergesellschaften einstiegen. Einen Waldweg gab es zwar, doch der Einsatz von kleinen Bussen war zu teuer und zu gefährlich. Was also lag näher als den Pendelverkehr mit einer Standseilbahn zu bewältigen. Im Oktober ruckelte die Bahn zum ersten Mal zwischen Heslach und dem Friedhof entlang, an einem einzigen Tag im November 1930 fuhren bereits 6671 Personen mit - eine Zahl die allerdings weder vorher noch nachher erreicht wurde. Längst gibt es eine komfortable Straße zum Friedhof, doch die Stuttgarter und Bahnliebhaber sind froh, dass die Seile der Bahn nicht zum seidenen Faden wurden, an den ihre Existenz gebunden wurde. So findet sich in einem der holzvertäfelten Wagons immer noch die Abstellmöglichkeit für einen Sarg, was aufgrund der stilvollen Mahagonieausstattung allerdings nicht morbide erscheint sondern gemeinsam mit vielen anderen Details den ganz eigenen Charme der Bahn ausmacht. Der schlichte und doch elegante Bauhaus-Stil der Wagons war zwar auch 1929 nicht der neueste Schrei, kam deshalb allerdings auch nie wirklich aus der Mode und ist einer Friedhofsbahn auf jeden Fall angemessen. Heute kommen viele Touristen und Bahnliebhaber für eine Fahrt mit der historischen Bahn nach Stuttgart, genießen das originalgetreue Ambiente sowie die herrliche Umgebung. Standseilbahnen gibt es vor allem im Gebirge - beispielsweise in Davos - und selten in der Großstadt, allein deshalb ist die Bahn eine Rarität. Das Prinzip ist in Stuttgart neuerdings offensichtlich und gleichzeitig denkbar einfach: die beiden Wagen fahren auf Schienen und sind fest mit einem Seil verbunden. Dadurch zieht der talwärts fahrend Wagon praktisch den anderen nach oben, der elektrische Antrieb gleicht lediglich das eventuelle "Übergewicht" der Fahrgäste aus. Die Esslinger Maschinenfabrik baute mit der Stuttgarter Standseilbahn die schnellste und modernste Bahn ihrer Art, gleichzeitig auch die letzte, was die Bahn zusätzlich zu einem technikhistorischen Denkmal macht. Eine kleine Panne begleitet die Eröffnungsfahrt: Rüttelschwingungen erschütterten den Antriebsmotor und es dauerte zwei Wochen, bis die Bahn ihren Pendelverkehr mit einem neuen Motor wieder aufnehmen konnte. Dennoch konstatierte die Presse damals, die Bahn gebe "Ein Gefühl der absoluten Sicherheit".

Die Stuttgarter Bahn war gleichzeitig auch die erste automatisch gesteuerte Seilbahn und ist seit ihrer Restaurierung im vergangenen Jahr von allen Bahnen die erste, welche technisch der neuen EU-Richtlinie entspricht. Insgesamt zwölf Seilbahnen gibt es im Bundesgebiet, sieben davon in Baden-Württemberg, so in Bad Wildbad, Heidelberg, Künzelsau und Baden-Baden. Die neue Verordnung aus Brüssel war das Hauptargument für die Generalüberholung, denn seit ihrer Inbetriebnahme vor 75 Jahren läuft die Bahn praktisch unfallfrei und benötigt außer einer morgendlichen Inspektion so gut wie keine Wartungen. Lediglich nach dem ersten Weltkrieg setzte der Bahnverkehr wegen Stromausfalls einige Wochen aus, 1999 fielen durch den Sturm Lothar einige Bäume um und beschädigten einen unbesetzten Wagon. Die Oberleitung - früher zur Beleuchtung der Wagen - dient deshalb heute zur Baumfallsicherung: fällt ein Baum auf das Seil, schließt er einen Schwachstromkreis was bewirkt dass die Bahn sofort anhält. Auch in Sachen Brandschutz waren eigentlich keine große Veränderunge nötig. Im Gegensatz zu ihren "Kollegen" aus Kunststoff und Stahl bietet die hölzerne Standseilbahn einen weitaus höheren Flammpunkt und behält noch brennend eine gute Statik. Dennoch pendelte die Bahn im November 2003 vorerst zum letzten Mail, bevor es zum Sandstrahlen und Grundieren in die Hauptwerkstatt der SSB nach Möhringen ging. In Turin kam anschließend die neue Sicherungstechnik dazu.

Motto für alle Sanierungsmaßnahmen an der Bahn, Berg- und Talstation war, die Substanz so original wie möglich zu erhalten und so wurden Bahn und Gebäude mit viel Liebe zum Detail aufgefrischt. Richtig neu ist deshalb einzig der neue Antrieb, für den im Keller der Bergstation ein Anbau ausgehoben werden musste. Das neue Aggregat mit waagrecht gelagerten Antriebsrädern löst die alte Anlage mit senkrecht gelagerten Antriebsrädern ab. Der Keilriemen der alten Maschine ist übrigens noch der selbe wie am ersten Betriebstag. Besucher können den historischen Motor jetzt in der Bergstation durch ein Guckloch im Boden bestaunen.

Die Restauratoren gaben den Wänden der Station ihre eigentliche, grau-weiße Tünchung, selbst die Fahrscheinautomaten - die ältesten in ganz Stuttgart - bekamen ihren außergewöhnlichen Farbton wieder. Nachträgliche bauliche Veränderungen wurden ebenfalls in ihre ursprünglich geplanten Versionen zurückversetzt.Die wichtigsten Neuerungen an der Bahn selbst sind das neue Steuerpult und die Sprechstelle für die Fahrgäste, um Kontakt mit dem Fahrer aufzunehmen. Schließlich erhielt das Zugseil einen Gegenspieler. bewegten sich die Wagen vorher allein durch die Schwerkraft abwärts, sorgt nun eine Umlenkrolle dafür, dass sich beide Wagen nun an einer Art Endlosseil bewegen und vom Antrieb mitgezogen werden. Da die Strecke recht kurvig verläuft, setzt die SSB hier ein schwereres Seil mit 35 mm Stärke ein, damit es sich nicht aus den Rollen heben kann. Die Lebensdauer der nächste Seilwechsel steht dann erst wieder in 15 Jahren an, so lange Drei Millionen Euro berappte die SSB für die Verjüngungskur.

Am 24. Juli 2004 wurde die Bahn mit einem großen Fest wieder eingeweiht. Anlieger traten im Stil der 20er Jahre auf, erinnerten an Alt-Stuttgart und die Anfangszeit des Bahnbetriebs. Die SSB trug sowohl die damaligen Baukosten von 350 000 Mark sowie die Renoevierungskosten in Höhe von 3 Mio Euro. Zwei Drittel davon verschlagen Antriebs- Brems und Steuerungstechnik. Zwar dachte man immer wieder daran, den Seilbahnverkehr zwischen Talkessel und Waldfriedhof durch Busse zu ersetzen, doch bleibt die Bahn nach allen Berechnungen nicht nur eines der leisesten sondern auch das wirtschftlichste Verkehrsmittel. Vollständig barrierefrei ist die Anlage aufgrund der Topografie allerdings nicht.

Eine Fahrt mit der Bahn kostet übrigens einen ganz normalen Kurzfahrschein innerhalb der Tarifzone 10, derzeit 1,15 Euro. Laut neuem Fahrplan fährt morgens die erste Bahn um 9.10. die letzte Fahrt ist um 17.50 Uhr, im Winter bereits um 17.10 Uhr.

Sehenswürdigkeiten

Von Bombenhageln im zweiten Weltkrieg fast verschont geblieben, bietet Stuttgart heute einige interessante Sehenswürdigkeiten. Vom Stadtkern ausgehend ist in erster Linie das Ensemble aus Altem und Neuem Schloss sowie der dazugehörigen Gebäude sehenswert, die karreförmig den Schlossplatz bilden.

Kirchen

Burgen, Schlösser und Paläste

  • Altes Schloss, Schillerplatz 6 (beherbergt das Württembergische Landesmseum).
  • Neues Schloss
  • Schloss Solitude (etwas außerhalb gelegen, aber mit dem Bus erreichbar)
  • Schloss Hohenheim mit Landesarbitorium und gleichnamiger Universität
  • Schloss Rosenstein (beherbergt ein Naturkunde-Museum)

Bauwerke

  • Hauptbahnhof (erbaut 1914-1927, der Turm des Gebäudes hat eine Aussichtsplatform)
  • Markthalle, Dorotheenstraße 4
  • Fernsehturm (erbaut 1954-1956, als weltweit erster Fernsehturm) mit Aussichtsplattform und Restaurant (U-Bahn-Haltestelle Ruhbank), von 2.5.2005 bis November 2005 geschlossen
  • Aussichtsturm Killesberg (kein Aufzug)
  • Villa Reizenstein, Sitz der Landesregierung

Denkmäler

Museen

Mercedes Benz Museum

Das Mercedes-Benz-Museum wird ab Mai 2006 in der Mercedes-Benz-Welt, einem imposanten Neubau an der B14 zu finden sein. Bis dahin war das Museum im Museumsgebäude innerhalb des Untertürkheimer Werkgeländes untergebracht und war beliebter Treffpunkt für Touristen aus allen Ländern, nicht zu letzt wegen des freien Eintritts. Das wird sich in der neuen Mercedes-World wohl ändern, dafür kommen viele Exponate hinzu, beispielsweise wird es eine LKW-Abteilung geben. Weiterhin werden natürlich die ersten Benz- und Daimlerkurschen zu sehen sein, die legendären Silberpfeile sowie die Limousinen der Stars und Politiker. Sie alle dokumentieren die Entwicklung des Automobils, die Ende des 19. Jahrhunderts in den Werkstätten der Ingenieure Benz und Daimler ihren Anfang nahm. Ein Museumsshop und ein Café ergänzen die einzigartige historische und gleichzeitig aktuelle Ausstellung.

Straßen und Plätze

  • Schlossplatz

Parks

  • Wilhelma (Zoologisch botanischer Garten)

Verschiedenes

  • Planetarium
  • Kleinbahn Killesberg
  • Zahnradbahn
  • Standseilbahn zum Waldfriedhof
  • Einzige Großstadt mit Weinbergen

Altes Schloss

Das massive Alte Schloss war ursprünglich eine Wasserburg aus dem Jahr 941, im 14. Jahrhundert bewohnte Eberhard im Barte, also Graf Eberhard I. das Gemäuer. Auch in den Folgejahren residierten hier üblicherweise die Grafen und Herzöge Württembergs. 1553 bis 1578 trieben die Herzöge Christopf und Ludwig den Umbau des Schlosses voran und beschäftigten die Baumeister Aberlin Tresch, Blasius und Marin Berwart, die den Ausbau im Rennaissance-Stil vornahmen und leiteten. Im 18. Jahrhundert wurde der Wassergraben trockengelegt und 1931 brannte das Schloss teilweise aus, bevor 1944 der Krieg auch hier nicht ganz spurlos vorübergegangen ist. Trotz aller Beschädigungen blieb die reizvolle und wuchtige Fassade des Alten Schlosses fast vollständig erhalten, so auch die drei Rundtürme. Als besonders gelungen gilt der Schlosshof, der mit seinen Arkadengängen oft stimmungsvolle Kulisse für kulturelle Veranstaltungen bietet. Der Wiederaufbau zog sich 22 Jahre ab 1948 und 1970 schließlich erhielt das württembergische Landesmuseum hier eine stetige Heimat. Der damalige Schlossplatz entstand im 16 Jahrundert, heißt heute Schillerplatz und in der Mitte erinnert ein Denkmal an den schwäbischen Dichter aus Marbach.

Bilder und weitere Informationen:


Neues Schloss

Das Neue Schloss in Stuttgart ist in weiten Teilen eine barocke Schlossanlage. Baubeginn war 1744 unter unter Herzog Carl Eugen, der Baumeister Leopoldo Matteo Retti beauftragte, mit dem Ziel, Stuttgart zu einem zweiten Versailles zu machen. Retti war übrigens der Neffe des Ludwigsburger Baumeisters Giovanni Frisoni. 1746 bis 1951 entstand also der Hauptbau - Corps de Logis - sowie der barocke Gartenflügel. Dem Vorbild Versailles folgend, bilden drei Gebäudeflügel einen hufeisenförmigen Ehrenhof, den am Eingang die Wappentiere Hirsch und Löwe zieren. Die schlichte Fassade schmücken lediglich einige Skulpturen. Nach Rettis Tod setzte der Pariser Architekt Louis Philippe de la Guêpière den Bau fort. Er schuf die stadtseitigen Flügel und setzte 1760 die Kuppel. 1768 übernahm R.F. Fischer die Bauleitung bevor Hofbaumeister Thouret ab 1806 das größtenteils barocke Schloss mit dem Planierflügel in klassizistischem Stil vollendete. Die 365 Räume des Schlosses waren fertig und zeigen Elemente des Barock, Rokoko, Klassizismus und des Empirestils. In den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde das Neue Schloss Schlossmuseum, im zweiten Weltkrieg wurde sein Inneres schwer zerstört. Am 15. April 1920 erblickte in einer Dachwohnung des Schlosses übrigens der spätere Bundespräsident Richard von Weizsäcker zur Welt. 1956 bis 1962 erfolgte der Wiederaufbau des Neuen Schlosses, bei dem zumindest die äußere Fassade des Schlosses erhalten werden konnte. Heute befinden sich die Repräsentationsräume der Landesregierung Baden-Württemberg im Neuen Schloss, darunter der Marmorsaal, der Runde Saal und der Weiße Saal im Mitteltrakt, ebenso ein Teil des Kultusministeriums im Planierflügel sowie des Finanziministeriums im Schlossgartenflügel.

Aktivitäten

Veranstaltungen

  • Der weltgrößte Weihnachtsmarkt ist in Stuttgart, von Ende November bis Weihnachten. Die Stände sind allesamt sehr schön dekoriert.
  • Stuttgarter Frühlingsfest
  • Cannstatter Volksfest - zweitgrößtes Volksfest der Welt. Im Unterschied zum Münchner Oktoberfest weniger Überfüllungsprobleme.
  • Allmand Openair, größtes Studentenfest Stuttgarts, findet jeden Sommer auf dem Campus Vaihingen statt

Einkaufen

  • Die Königstraße mitten in Stuttgart mit zahlreichen Neben-Gassen ist die größte Einkaufsmeile
  • Schwabengalerie in Stuttgart-Vaihingen. Ein großes Einkaufszentrum nach amerikanischem Mall-Vorbild
  • Cannstadter Carré in Stuttgart-Bad Cannstadt. Eröffnet am 23.2.2006. Anfahrt: S-Bahn Bad Cannstadt, Stadtbahn Bad Cannstadt Wilhelmsplatz

Küche

Innenstadt

  • Gaststätte zum Paulaner, Calwerstraße 45 - Biergarten und Gasthaus im bayrischen Stil, solide bayrische Kost direkt am Rothbühlplatz im Zentrum Stuttgarts.
  • Amadeus, Charlottenplatz 17 - Gemütliches Lokal mit einem Biergarten im Innenhof, das neben einheimischen Gerichten auch Snacks und raffinierte Gerichte bietet.
  • Academie der schönsten Künste, Charlottenstraße 5 - Café und Bistro in einer Kunstgalerie, im Sommer auch Draußengastronomie. Sehr gemütlich, Frühstück fast den ganzen Tag, etwas rauchig.
  • Schlesinger, Schloßstraße 28 - Urige größere Kneipe mit sehr guter gutbürgerlicher Küche 500 m von der Liederhalle entfernt.

Süd

  • Laguna, Filderstr. 31 - Spanisches Restaurant in Stuttgart-Süd mit exzellentem Essen und familiärer Atmosphäre. Im Sommer auch kleiner Aussenbereich.

Ausgehen

Günstig

Es ist relativ schwer in Stuttgart günstig auszugehen. Die günstigste Möglichkeit bieten die drei Studentenkneipen Unithekle, Wunderbar und Boddschamber auf dem Campus der Universität in Stuttgart-Vaihingen (an S-Bahnhaltestelle Universität aussteigen und fragen)

  • Das Unithekle ist die größte Kneipe und hat in der Regel täglich geöffnet.
  • Die Wunderbar hat nur an bestimmten Tagen geöffnet, und wirkt ein wenig wie ein Hobbykeller in welchem sich eine Gruppe Trinkwütiger (in der Regel Studenten) versammelt hat. Das macht jedoch ihren besonderen Reiz aus.
  • Das Boddschamber ist allgemeinhin als urige aber auch tückische Kneipe bekannt. Es gibt viele Leute die dort mit den Worten "es gibt nur noch ein Bier dann schließen wir" empfangen wurden, dann aber 4 Stunden später mit nur 5 euro weniger sternhagelvoll ins freie taumelten.
  • Der direkt in der Innenstadt liegende Club Schocken (Hirschstraße 36) darf auch noch als günstige Ausgehmöglichkeit gezählt werden da man keinen Eintritt bezahlen muss und trotzallem humane Preise für Getränke bezahlt.

Mittel

  • Im Woody's - einem American Restaurant - kann man in stilvoller Atmosphäre essen und trinken was das Herz begehrt. Eine große Auswahl an Gerichten und Drinks lässt keine Wünsche offen.

Gehoben

Unterkunft

Günstig

Mittel

Gehoben

Lernen

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Arbeiten

Die Region ist geprägt vom Automobilbau. Daimler-Chrysler, Bosch und Porsche sind hier vertreten.

Sicherheit

Stuttgart ist eine sehr sichere Stadt. Trotzdem sollte man vielleicht den Schlosspark, sowie den sozialen Brennpunkt Hallschlag (Bad Cannstatt) in der Nacht meiden. Stuttgart hat den zweithöchsten Ausländeranteil, aber die niedrigste Kriminalitätsrate sowie die niedrigste Arbeitslosenrate junger Migranten aller großen Städte in Deutschland.

Gesund bleiben

In Bad Cannstatt gibt es 19 Mineralquellen, das ist das zweitgrößte Mineralwasseraufkommen in Europa. Das Mineralwasser wurde schon von den Römern entdeckt und genutzt. Insgesamt gibt es drei Mineralbäder. Das Leuze, Mineralbad Berg und das Thermalbad am Kurpark. Diese Bäder laden alle zum Kuren und Entspannen ein. Auch gibt es zahlreiche Quellen, an denen man frisches Mineralwasser "zapfen" kann.

Klarkommen

Schwaben sind bekannt fuer ihre sprichwoertliche Geizigkeit. Das sollte man im Hinterkopf behalten und immer daran denken, dass ihre schrullige Art oft gar nicht böse gemeint ist. Viele Stuttgarter sind - im Gegensatz zur schwaebischen Landbevoelkerung - recht aufgeschlossen gegenueber Touristen.

Kommunizieren

Die wichtigsten Sätze die ich gelernt habe: Oi Halbe bidde - Ein 0,5l Bier bitte Derft I mol eiarn Fahrschei säh - Dürfte ich mal ihren Fahrschein sehen. Heb des amol - Halte das mal fest Heilandzack! - Verdammte Scheiße!

Internetcafés

  • Yorma's Imbiss und Café im Hauptbahnhof Nähe Gleis 3/4 und am Eingangsbereich zur unterirdischen Stadtbahnstation von der Königstr. kommend. Die dort erhältlichen Web-Minuten-Gutscheine können in jeder Yorma's-Filiale weiterverwendet werden.[4]
  • In der Stadtbücherei-Hauptstelle im Wilhelmspalais im 2.Stock kostenloser Internet-Zugang mit Voranmeldung. Es gibt auch einen Rechner ohne Voranmeldung für Kurzrecherchen, die nicht länger als 15 Minuten dauern sollen

Weiter geht's

Weblinks


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