Reise Informationen
Thailand
| Flagge | |
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| Kurzdaten | |
| Hauptstadt | Bangkok |
| Staatsform | Konstitutionelle Monarchie |
| Währung | Baht (THB), 1 € = ca. 47 THB (März 2006) |
| Fläche | 514.000 km² |
| Bevölkerung | 64,9 Mio |
| Amtssprache | Thai, regional auch Minderheitensprachen (Englisch als Zweitsprache der Gebildeten und im Tourismus) |
| Religion | Buddhismus (Theravâda) 95%, Islam 3.8%, Christentum 0.5%, Hinduismus 0.1%, |
| Telefonvorwahl | +66 |
| Internet TLD | .th |
| Zeitzone | UTC+7 (MEZ+6, MESZ+5), keine Sommerzeit |
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Thailand liegt in Südostasien. Es grenzt an Myanmar, Laos, Kambodscha und Malaysia.
Regionen
Thailand ist administrativ in 76 Provinzen aufgeteilt, die sich fünf geografischen und kulturellen Regionen zuordnen lassen:
- Zentralthailand mit der Hauptstadt Bangkok, dem zentralen Tiefland und der historisch bedeutenden Stadt Ayutthaya.
- Nordthailand mit den Städten Chiang Mai, Chiang Rai, Sukhothai und den Gebirgsregionen ("Goldenes Dreieck", "Bergvölker"). Thailändische Bezeichnung:Lan Na (historisch) oder Bahn Nork
- Nordostthailand auch als Isaan bekannt, der touristisch noch weitgehend unerschlossene Nordosten des Landes - Reisfelder, "Hochebenen" und kulturelle Schätze, reiche Musiktradition, mit den Städten Nong Khai, Nakhon Ratchasima, Udon Thani, Khon Kaen.
- Südostthailand, östlich von Bangkok bis zur Grenze zu Kambodscha, mit dem Touristenzentrum Pattaya, vielen Stränden und den Inseln Koh Samet und Koh Chang.
- Südthailand, bekannt für die Inseln Phuket, Phi Phi, Samui, Phangan, Tao und Tarutao mit ihren palmengesäumten Stränden und einigen der besten Tauchspots in Südostasien. Am Festland (Isthmus von Kra) gibt es eine Reihe von Nationalparks (Urwälder) zu besuchen.
Städte
- Ayutthaya - historische Hauptstadt mit einer Vielzahl historischer Bauwerke
- Bangkok - Hauptstadt des Landes und Weltmetropole
- Chachoengsao - 82 km von Bangkok entfernt, Wat sothon
- Chanthaburi - unweit des Meeres im Südosten
- Chiang Mai - größte Stadt im Norden und frühere Hauptstadt des Lan Na-Thai-Reiches
- Chiang Rai - Stadt im Norden, Ausgangspunkt für Reisen in die Berge des Nordwestens
- Nakhon Ratchasima - größte Stadt im Nordosten, dem Isaan, auch "Korat" genannt
- Hua Hin - traditionelles Urlaubsziel der thailändischen "High Society", auch heute noch mit dem Flair früherer Glanzzeiten
- Pattaya - früher ein kleines Fischerdorf, in den 1980er Jahren die touristische Boom-Town Thailands; Hotel(Beton-)Burgen und berüchtigtes Nightlife
- Phuket - das touristische Zentrum Südthailands, Traumstrände in der Andamanensee und Massentourismus in der Inselhauptstadt
- Roi-Et - im Zentralisaan
- Songkhla - hübsches Städtchen auf einer Landzunge mit langem Meeresstrand.
- Sukhothai - die erste Hauptstadt des Thai-Reiches, sehenswerter "historical park" mit Ruinen aus dem 13. und 14. Jahrhundert
- Surat Thani - Hafenstadt im Süden, Fährverbindungen nach Koh Samui, Koh Phangan und in die südlichen Länder Malaysia, Singapur und Indonesien
- Hat Yai - Großstadt im Süden unweit der malaysischen Grenze
Weitere Ziele
- Inseln (Koh) und Küstenorte
- Grenzorte
- Aranyaprathet (nach Kambodscha)
- Nong Khai (nach Laos)
- Mae Sai (nach Myanmar)
- Padang Besar/Sadao (nach Malaysia)
Vorschläge für ein-monatige Reiserouten gibt es hier.
Anreise
Flugzeug
Lufthansa und Thai Airways bieten täglich Nonstop-Flüge ab Frankfurt und München nach Bangkok an, Condor und LTU haben wöchentliche Charterflüge nach Thailand im Angebot. Andere Fluggesellschaften bieten Umsteigeverbindungen über ihre jeweiligen Hubs an.
Bahn
Man kann mit dem Zug aus Singapur und Malaysia nach Thailand reisen.
Bus
Auto
Schiff
Mobilität
Bahn
Mit der Bahn zu reisen in Thailand ist einfach und sicher. Die Züge verkehren äußerst pünktlich. Es gibt 1., 2. und 3. Klasse. Die Preise sind - aus europäischer Sicht - sehr günstig, so kostet die Fahrt von Bangkok nach Trang (ca. 700 km) in der 1. Klasse ungefähr 20 Euro. Angenehm ist auch eine Nachtfahrt in der 1. oder 2. Klasse im Schlafwagen. So kommt man relativ ausgeruht z.B. in Chiang Mai oder anderen entfernten Zielen an. Fahrpläne findet man auf der Seite der State Railway of Thailand.
Motorrad
Motorräder (110,125,250ccm) gibt es oft und günstig zu mieten, die Viertakter verbrauchen erstaunlich wenig Sprit. Zwei oder auch drei Personen haben bequem Platz. Ein besonderes Augenmerkt sollte der Versicherung gelten: Während im Norden üblicherweise nur eine geringe Selbstbeteiligung im Schadensfall fällig wird, zahlt man im Süden alles selbst. Hat beispielsweise der Besitzer den Motor schlecht gewartet und er versagt, zahlt man mal eben einen neuen! Bei einem UNFALL allerdings darf man sowieso alles zahlen, da es keine Haftpflicht gibt.
Empfehlung: Achten Sie darauf, dass das Motorrad mit einem umfassenden Versicherungsschutz zur Nutzung überlassen wird. Manche Ausländer, die in einen Unfall verwickelt werden, werden von den einheimischen Unfallbeteiligten bis hin zur Thai Royal Police gnadenlos abgezockt!
Es gibt in Thailand genauso eine Haftpflichtversicherung wie bei uns. Man erkennt es an den grünen Plaketten mit der Jahreszahl. Zu beachten ist, dass die Thai Zeitrechnung gegenüber unserer um 543 Jahre voraus ist. Also ein gültiges Versicherungspickerl für 2005 wäre dann 2548. Der Haken dabei ist, dass man als Farang (Ausländer) immer Schuld ist. Bei Unfällen mit reiner Thaibeteiligung ist immer das hubraumstärkere Fahrzeug schuld. Ist recht praktisch für die Polizei, da sie dadurch keine langen Ermittlungen führen muss.
Bus
Das Busnetz in Thailand ist sehr gut ausgebaut. Es verkehren zum einen die staatlichen Busse (government) und die privaten Busse. Abfahrt und Ankunft ist an den jeweiligen Busstationen. Will man sich in einem der zahlreichen Reisebüros nach einer Busverbindung erkundigen, versuchen diese i.d.R., ein Ticket einer privaten Linie zu verkaufen. Besser ist es, direkt zur Busstation zu gehen und dort das Ticket zu kaufen (am Abfahrtstag ist ausreichend). Allerdings gibt es an den Busstationen immer eine Vielzahl von Schleppern, die jeden Touristen an die privaten Buslinien vermitteln wollen. Daher Ohren zu und durch. Die staatlichen Busse sind kaum teurer als die privaten, fast immer aber wesentlich besser ausgestattet und komfortabler. Busse sind insgsamt ein sehr günstiges Reisemittel.
Beispiel: Bangkok - Phitsanulok (380 km) 220 Baht, also etwas mehr als 4 €.
Flugzeug
Mit dem Flugzeug zu reisen, ist sehr günstig. Gerade wenn man wenig Zeit hat, bietet sich das Flugzeug an. In größeren Städten (Bangkok, Chang Mai, Ko Samui, ...) gibt es Flughäfen, auf denen Inlandsflüge oder Flüge in die Nachbarländer angeboten werden. Es ist ausreichend, ein bis zwei Tage vorher einen Flug zu buchen. Jedes Reisebüro bietet diesen Service an.
Die beiden größten Fluggesellschaften sind Thai Airways und Bangkok Airways. Inzwischen gibt es zusätzlich eine Anzahl von Low Cost Carrier, wobei einzelne aber auf schwarzen Listen stehen.
Sprache
Im Land wird hauptsächlich Thai gesprochen. Englisch wird (vor allem in den touristisch frequentierten Gegenden) verstanden. In Teilen der Region Issan wird Laotisch, in anderen Teilen Khmer (die Landessprache Kambodschas) gesprochen. Laotisch ist eng mit Thai verwandt und ist die einzige Sprache, die ebenfalls mit thailändischen Schriftzeichen geschrieben wird. Die Bergstämme im Norden haben eigene Sprachen.
Kaufen
Preise für Waren und Dienstleistungen sind - aus europäischer Sicht - äußerst niedrig. Gehen Sie von 10-20 % desjenigen Preises aus, den Sie in Europa erwarten würden. Bei Waren, die aus Europa/Nordamerika/Japan importiert werden, sind solche Preisabschläge natürlich nicht zu erwarten, da hier teils drastische Luxussteuern greifen.
Küche
"Essen" heißt in Thai gin khâo, "Reis essen". Reis ist fixer Bestandteil fast jeder Mahlzeit. Schon zum Frühstück gehört Kao Tom, eine Reissuppe, für die der Reis mit viel Wasser und gemeinsam mit verschiedenen Zutaten gekocht wird. Sie ist milder als es bei Speisen in der thailändischen Küche oft üblich ist und wird vor dem Servieren meist mit frischen Frühlingszwiebeln, manchmal auch geröstetem Knoblauch, garniert. Kao Tom Gai bezeichnet eine Reissuppe mit Hühnerfleisch, Kao Tom Gung jene mit Garnelen.
Die thailändische Küche ist bekannt für ihre Vielfalt und Raffinesse und zählt für Kenner zu den besten der Welt. Gutes Essen ist Thais wichtig. Durch die Lage am Meer, sind natürlich Fisch und andere Meeresfrüchte ein fixer Bestandteil des Angebots. Speisen sind im Allgemeinen von hoher Qualität und sehr preiswert. Die Zutaten - Gemüse, Fisch, Fleisch (vor allem Huhn, daneben auch Rind und Schwein) - sind frisch und werden oft im Wok zubereitet, wodurch sie schnell erhitzt werden und ihren frischen Geschmack behalten. Gewöhnungsbedürftig für westliche Reisende ist mitunter die Schärfe mancher Speisen. Was auf der Speisekarte als scharf ausgewiesen wird, ist für die meisten nicht-Thai gewöhnlich zu scharf.
Die häufigsten Gewürze, neben Knoblauch (krà tiam) und Chilli (phrik), sind Zitronengras (ta-krai), Limettensaft, Tamarindensaft (náam makhaam), Galgant (khà a), Ingwer (khing), schwarzer Pfeffer, Korianderblätter (pak chii), Thai-Basilikum (bai horapah), Zitronenblätter (bai magrud) und Austern-Sauce (náam manhoy). Salz wird kaum verwendet, statt dessen sorgen Fischsauce (náam pla) und Shrimp-Paste (kà -pi) für einen salzigen Geschmack. Kokosmilch (gatih) ist gerade im Süden Thailands - auf Koh Samui und Koh Phangan sind Kokospalmen-Plantagen nach dem Tourismus immer noch der wichtigste Wirtschaftszweig, Thailand der größte Exporteur weltweit - Bestandteil einer Vielzahl von Suppen, Curries und Saucen.
Es gibt keine feste Menüplanung oder Gänge wie sie im Westen und im arabischen Raum üblich sind. Speisen werden zusammen serviert - auch ein Grund weshalb es empfehlenswert ist nicht alleine, sondern in einer Gruppe essen zu gehen - und nach Lust und Laune kombiniert.
Einfache Gerichte sind verschiedene Reis- und Nudelteller mit unterschiedlichen Zutaten - meist Gemüse und/oder Huhn. Überall in Thailand findet man auch Imbiss-Wägen, die am Straßenrand Hühnerfleischspieße, einfache aber raffinierte Reisgerichte und Früchte anbieten. Die wahrscheinlich bekannteste Suppe ist Tom Yam Gung, eine sehr scharfe Garnelensuppe mit Pilzen, Zitronengras, Koriander, Galgant und weiteren Gewürzen. Unbedingt einen Versuch wert ist die mildere Tom Khaa Gai, eine Kokosmilchsuppe mit Hühnerfleisch, Pilzen, Tomaten, Zitronengras und Galgant. Die Stengel des Zitronengras und die Galgantwurzeln werden übrigens nur zur Würze mitgekocht und serviert - sie werden nicht gegessen.
Thailändische Curries sind nicht zu verwechseln mit indischen Curries oder der im Westen als Curry bekannten Gewürzmischung (die in Indien nur für den Export hergestellt wird). Während indische Curries im allgemeinen lange gekochte Gerichte mit Fleisch und Gemüse und eher dickflüssige Saucen sind, werden thailändische Curries im Allgemeinen schnell zubereitet, basieren auf Curry-Pasten, sind leichter und eher mit Suppen zu vergleichen. Gewöhnlich werden sie mit einer Portion Reis serviert. Typische Currygerichte sind Rotes Curry mit Huhn und Bambussprossen oder das, auf die muslimische Bevölkerung Südthailands zurückgehende, Masaman Curry mit Rindfleisch und Kartoffeln.
Fisch wird sowohl im Wok gebraten oder gegrillt angeboten. Ngob Plaah sind beispielsweise gewürzte und in Bananenblättern eingewickelt gegrillte Fischfilets.
Als Dessert werden meist frische Früchte - Papayas, Mangos, Rambutan und Ananas - oder mit Früchten gesüßter Klebreis in Bananenblättern gegessen. Eine Spezialität sind Durian-Früchte, deren Verzehr wegen ihres durchdringenden und von vielen als ekelerregend empfundenen Geruches in geschlossenen Räumen aber vielerorts ausdrücklich verboten ist.
Ausgehen
Seit 2004 gibt es neue Sperrstundenregelungen. Discos, Beerbars und Massagesalons müssen um 1 Uhr früh schließen. Restaurants und Essstände dürfen durchgehend offen bleiben. Dadurch spielt sich das Nachtleben fast durchwegs auf der Straße ab. Die Leute sitzen rund um die Essbuden, holen sich Ihre Getränke aus den durchgehend offenen Minimärkten und es herrscht eine tolle Stimmung bis in die frühen Morgenstunden.
Schlafen
Unter Rucksackreisenden weltweit bekannt ist die Khao San Road in Bangkok, wo Dutzende Schlafmöglichkeiten angeboten werden und alles zu finden ist, was ein unsicherer Erstreisender braucht, z.B. Reisebüros, Internetcafes und Restaurants mit hauptsächlich englischsprachigen Menükarten. Die Hostels bieten vom fensterlosen billigen Schlafkämmerchen bis zum Zimmer mit Fernseher und Klimaanlage an und es ist ein guter Ort, um in Thailand anzukommen und sich darüber zu informieren, wie es weitergehen soll.
Lernen
-->Arbeiten
Das Arbeiten für Ausländer ist von der Regierung eingeschränkt. Es gibt zahlreiche Berufe die für Ausländer "gesperrt" sind.
Sicherheit
In Thailand gibt es außerhalb von Städten keinen Grund Angst zu haben, solange man sich auf den üblichen Touristenpfaden aufhält. Es ist leicht und sicher mit Bus oder Bahn zu reisen. Das gut ausgebaute Busnetz ermöglicht es, so gut wie das ganze Land zu erkunden. Auch für Frauen ist alleine zu reisen weitgehend ungefährlich. Aktuelle Sicherheitshinweise findet man auf der Seite des Auswärtigen Amtes (D).
Kriminalität: In den Städten oder größeren Menschenansammlungen (z. B. Strandparties) gilt dasselbe wie z.B. in europäischen oder amerikanischen Städten - Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste; insbesondere vor den trickreichen Taschendieben.
Betrugsversuche: An den beiden Hauptattraktionen Wat Phra Kaew und Wat Pho werden Touristen öfters von Schleppern angesprochen, die behaupten, der Tempel wäre geschlossen, und stattdessen eine Tour zu anderen Attraktionen anbieten. Zumeist wird man dann in Edelstein-Geschäfte gelotst, in denen wertlose Edelsteine als "einmalige Gelegenheit" extrem überteuert verkauft werden.
Bewaffnete Konflikte: Besondere Vorsicht ist bei Reisen in den südlichsten Provinzen (insbesondere Pattani, Yala, Narathiwat) nahe der Grenze zu Malaysia geboten, wo es immer wieder zu bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen muslimischen Separatisten und Polizei bzw. Militär kommt. Es gab in dieser Region in den letzten Jahren (inkl. 2004) bereits mehrere tausend Tote. Auch an der nordwestlichen Grenze zu Myanmar ("goldenes Dreieck") gab es in der Vergangenheit immer wieder bewaffnete Auseinandersetzungen, teils mit dem Militär des Nachbarlandes, teils mit bewaffneten Drogenschmugglern. In keiner dieser Regionen sind Touristen das eigentliche Ziel von Gewalt, dennoch sollte man vorsichtig sein.
Gesund bleiben
Malaria ist in der westlichen Gebirgsregion an der Grenze zu Myanmar (Burma), in den Tropenwaldgebieten der malaiischen Halbinsel (nördl. der Stadt Krabi) und in den Grenzgebieten zu Kambodscha (z.B. Isan) relativ weit verbreitet. Insbesondere für Trekking-Reisende ist eine Prophylaxe zu empfehlen. Im übrigen Thailand besteht, laut Tropenmedizinern, "mittleres" Risiko. Sehr geringe Malariagefahr besteht im Großraum Bangkok und den Hochebenen im Nordosten (Roi Et). Keine Malariagefahr besteht auf Koh Samui und Koh Phangan. Allerdings wurden gerade von diesen Inseln in den vergangenen Jahren (2000-2004) immer wieder Fälle von Dengue-Fieber gemeldet. Zum Schutz empfiehlt es sich Insektenschutzmittel zu verwenden, in der Dämmerung und am frühen Morgen im Freien Kleidung mit langen Hosen und Ärmeln zu tragen und unter einem Moskitonetz zu schlafen.
Klima
-->Respekt
Der sicherste Weg nicht respektiert zu werden ist, sich laut und ausfallend zu benehmen. Thais sind sehr höfliche Menschen. Der Beiname "Land des Lächelns" ist auch heute noch berechtigt. Nur sollte man als Gast das allgegenwärtige Lächeln nicht mit freundschaftlicher Herzlichkeit verwechseln. Es ist ein Zeichen der Höflichkeit und mehr eine Lebensart als ein Zeichen von Erheiterung.
Besonderen Respekt kann man als Gast erlangen, wenn man sich bemüht, zumindest ein paar Wörter oder Sätze in Thai zu erlernen. Die Sprache ist nicht leicht zu erlernen, Mißverständnisse sind zumindest anfangs vorprogrammiert, aber davon sollte man sich nicht entmutigen lassen.
Was man nicht tun sollte:
- Sich lauthals beschweren, herumschreien.
- Mit dem Finger auf Menschen oder geheiligte Gegenstände zeigen.
- Beim Sitzen die Füße anderen entgegenstrecken.
- Kindern über den Kopf streicheln (Erwachsenen sowieso nicht).
- Auf Buddha-Statuen herumklettern. Buddha-Bildnisse sind heilig und sollten immer mit Respekt behandelt werden. Man sollte sich auch nie so in einem Tempel hinsetzen, dass die Füße zum Buddha-Abbild zeigen.
- Tempel mit Schuhen betreten.
- Tempel in "Strandkleidung" - z. B. Shorts oder ärmellosen Tops - betreten.
- In Gegenwart von Mönchen mit überkreuzten Beinen sitzen.
- Als Frau einen Mönch berühren.
- Sich in einem Autobus auf die hinterste Sitzbank setzen, da diese in der Regel für Mönche reserviert ist.
- Geheiligte Gegenstände wie Hausaltäre oder eines der allgegenwärtigen "Geisterhäuschen" berühren.
- Sich respektlos gegenüber der königlichen Familie äußern oder beispielsweise auf einen Geldschein mit dem Abbild des Königs treten.
- sich während der Nationalhymne die 8 Uhr morgens und um 18 Uhr abends an großen Plätzen und Märkten ertönt nicht zu erheben und nicht schweigen.
- geizig sein
- schlecht gekleidet sein
- Als Ausländer mit dem Wai zurückgrüssen. Der Wai stellt einen Ausdruck des Statusverhältnis dar. Ein Ausländer hat generell einen eigenen Status. Ein kurzes freundlichen Nicken reicht im Normalfall völlig.
Kommunizieren
In allen touristisch erschlossenen Städten und Regionen gibt es im Allgemeinen eine große Anzahl von öffentlich zugänglichen Internet-Cafés, meist mit der Möglichkeit von dort auch internationale Telefonanrufe zu tätigen.
Mit dem eigenen Handy kann man fast überall in Thailand problemlos telefonieren, jedoch sind die Minutenpreise bisweilen atemberaubend (2 EURO pro Minute sind nicht außergewöhnlich). Thailändische Prepaid-SIM-Karten für das Handy - wiederaufladbar - sind dagegen vergleichsweise billig (etwa 200 Baht inkl. 50 Baht Gesprächsguthaben). Damit kostet die Gesprächsminute nur etwa 10 Baht pro Minute. Recht problemlos funktioniert beispielsweise die Happy-Card der thailändischen Mobilfunkgesellschaft DTAC, erhältlich in Handy-Shops, Drogerien und Foto-Läden. Solche SIM-Cards kann man allerdings nur nutzen, wenn das eigene Handy SIM-Lock-frei (d.h. nicht subventioniert) ist.
Weblinks
