Reise Informationen
Ukraine
Die Ukraine liegt in Osteuropa. Sie grenzt im Westen an die Europäische Union (Polen, Slowakei, Ungarn), Rumänien und Moldawien, im Norden an Weißrussland und im Nordosten und Osten an Russland. Im Süden ist das Schwarze Meer seine natürliche Grenze.
| Flagge | |
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| Kurzdaten | |
| Hauptstadt | Kiew |
| Staatsform | Präsidialrepublik |
| Währung | Hryvnia (UAH), 1 € = 6 Hryvnia (Februar 2006) |
| Fläche | 604.000 km² |
| Bevölkerung | 47,7 Mio |
| Amtssprache | Ukrainisch, Russisch |
| Religion | Ukrainisch-Orthodox |
| Telefonvorwahl | +380 |
| Internet TLD | .ua |
| Zeitzone | MEZ+1h |
Regionen
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Städte
Weitere Ziele
- Donaudelta
Hintergrund
Die Ukraine ist nach Russland (europäischer Teil) der zweitgrößte Staat in Europa. Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion 1990 gründete sich die Ukraine 1991 als unabhängiger Staat. Seitdem befindet sich die Ukraine in einem Transformationsprozess vom zentral gesteuerten Staat mit einer Planwirtschaft zu einem Staat mit einer Marktwirtschaft und demokratischen Strukturen. Wie schwierig dieser Prozess ist, wurde besonders in den Präsidentenwahlen 2004 deutlich. Der südostliche Teil des Landes (die Regionen Donetzk, Dnjepropetrowsk, die Krim und Odessa) ist stärker von Russland geprägt, der zentrale und westliche Teil (die Regionen Lwiw, Kiew) tendiert mehr zur Europäischen Union. Die Ukraine zählt zu den ärmsten Ländern Europas. Touristisch ist sie kaum erschlossen. Dies liegt zum einen an den für westeuropäische Standards ärmlichen Verhältnissen, die Ukrainern das Reisen fast unmöglich machen und der bisherigen Abgeschlossenheit des Staates. Eine Einreise ist erst seit Mai 2005 ohne Visum möglich, bis vor einigen Jahren wurde dieses nur mit einer offiziellen Einladung bzw. Buchung in einem Reisebüro ausgestellt. Lediglich in der Westukraine um Lemberg und auf der Krim gibt es nennenswerten Tourismus (Jalta, Aluschta). Auf der Krim sind auch die Erholungszentren (Sanatorien) für viele russische und weissrussische Bürger. Für westeuropäische Bürger stellt die Sprache ein großes Hindernis dar. Ukrainisch und Russisch sind die Sprachen, die nur von wenigen (West-)Europäern beherrscht werden, andererseits werden Deutsch, Englisch oder Französisch dort oft nicht verstanden.
Anreise
Die Reise in die Ukraine setzt für Bürger der Europäischen Union voraus:
- einen gültigen Reisepass mit mindestens 6 Monaten Gültigkeit ab Einreise.
- Nachweis einer speziell für die Ukraine abgeschlossenen Krankenversicherung (AXA-Versicherung)
http://www.versicherung-hanse-merkur.de/ukraine-krankenversicherung.htm
http://www.ukraine-kv.de - ein gültiges Visum ist für EU-Bürger und Schweizer nicht mehr notwendig! Die Visapflicht wurde im Juli 2005 abgeschafft. Eine Krankenversicherung ist jedoch abzuschließen.
- An der Grenze ist bei der Einreise eine Zollerklärung (siehe 1. Seite, 2. Seite, 3. Seite) und eine "Imigration Card" abzugeben. In die Zollerklärung, die bei Einreise auf dem Landweg leider nur in Ukrainisch beschriftet ist, sind außer der persönlichen Daten auch Angaben über eingeführte Devisen einzutragen. Von der "Imigration Card" behält man sich eine Zweitschrift, die bei der Ausreise wieder vorzulegen ist. (Wie hier berichtet, ist es aber auch kein Problem, wenn man das Formular aufgrund von Sprachproblemen unausgefüllt lässt.)
Flugzeug
Der wichtigste internationale Flughafen der Ukraine ist Kiew-Borispol. Er liegt etwa 30 km östlich von Kiew und ist mit Kiew über eine achtspurige Schnellstraße verbunden. Er wird von verschiedenen Fluggesellschaften angeflogen. Von Borispol kann man mit dem Flugzeug auch einige nationale Flughäfen erreichen. Günstigste Flugverbindung ist i.d.R. die CSA.
Bahn
Die Anreise aus Deutschland ist mit der Bahn zweckmäßig. Neben diversen - umständlicheren - Verbindungen, gibt es ab Berlin-Lichtenberg einen durchgehenden Zug nach Kiew. Der Zug fährt täglich abends ab Lichtenberg und erreicht Kiew am nächsten Abend gegen 23 Uhr, d. h. die Fahrzeit beträgt ca. 24 Stunden. Der Zug besteht nur aus Schlafwagen mit Betten zu 2 - 3 Personen je Abteil. Es besteht Reservierungspflicht (4 bis 6 Wochen vorher sinnvoll). Es wird ein Restaurantwagen mitgeführt. Der in die Ukraine durchlaufende Zugteil wird ausschließlich von der ukrainischen Eisenbahn betrieben. Standard des Zuges (Waggons, Restaurant, Personal) ist ukrainisch. Da inzwischen in Deutschland viele Ukrainer leben, wird der Zug insbesondere zu Besuchszwecken in der alten Heimat benutzt. Viel Gepäck ist da normal. In den Sommermonaten ist eine frühzeitige Buchung dringend zu empfehlen. Außerdem hat der Zug an einigen Tagen in der Woche Kurswagen nach Odessa, d. h. diese Wagen fahren ab Kowel weiter, wie der einmal wöchentlich verkehrende Kurswagen nach Lemberg, was allerdings länger dauert als die Benutzung einer Umsteigeverbindung. Andere Kurswagen fahren vom Endbahnhof Kiew weiter nach Harkov, Simferopol (je zweimal wöchentlich) bzw. Donezk (einmal pro Woche). Der Zug fährt von Berlin über Frankfurt/Oder durch Polen (Poznan, Warschau, Lublin) und erreicht gegen Mittag des folgenden Tages die ukrainische Grenze bei Chelm/Jagodin, polnischer Grenzbahnhof ist Dorohusk. Die Grenze verläßt man etwa 3 Stunden später, da einerseits Grenzkontrollen auf polnischer und ukrainischer Seite stattfinden, der Zug in eine Halle gefahren wird und bei allen Wagons die Drehgestelle ausgetauscht werden (andere Spurweite der ukrainischen und russischen Bahnen) und drittens die Uhren auch noch eine Stunde vorgestellt werden. Dann geht es weiter durch die ausgedehnten Landschaften der Westukraine. Die Geschwindigkeit des Zuges ist wegen der schlechten Schienen recht mäßig.
Für die Rückfahrt bietet sich der Gegenzug an. Er fährt täglich um etwa 8:30 Uhr ab Kiew Pass und erreicht Berlin am nächsten Tag gegen sieben Uhr morgens. Auch hier ist eine rechtzeitige Buchung der Bettplätze erforderlich. Dies ist fast nur in Berlin oder Kiew möglich. Findet die Rückfahrt innerhalb von sechs Wochen statt, so können die Fahrkartenausgaben der Deutschen Bahn die Bettreservierung von Kiew nach Berlin per FAX mit Berlin regeln. Dauert der Aufenthalt länger, so muss man sich in Kiew am Bahnhof die Bettkarten rechtzeitig besorgen. Die Schalter sind dort auch nachts (z. B. bei der Ankunft) geöffnet. Die Bettkarten sind dort allerdings teurer und man muss erst Griwni kaufen.
Das Bahn-Ticket von Berlin nach Kiew kostet in die eine Richtung etwa EUR 75 (plus EUR 22 für die obligatorische Bett Reservierung). Das Ticket ist zwei Monate lang gültig. Besitzer von RailPlus Karten erhalten 25% Rabatt auf den Normalpreis. Mitfahrerrabatt und Sparpreis Ukraine sind auch verfügbar, diese sind aber mit RailPlus nicht kombinierbar. Die Schlafwagen der Ukrainischen Staatsbahn sind vor kurzem renoviert worden und auch zum großen Teil klimatisiert.
Günstigere Möglichkeiten zur Anreise ab Deutschland bestehen durch Kauf von Binnenfahrkarten ab der polnischen Grenze (Kostrzyn oder Szczecin) bis zum polnischen Grenzbahnhof Przemysl (Kosten: Umgerechnet Ca 15 Euro im Schnellzug), ab Przemysl verkehren mehrmals täglich direkte Busse nach Lwow (Lemberg) in der Ukraine, die umgerechnet ca. 5 Euro (einfache Fahrt) kosten. Ab Lwow sind dann direkt bei der ukrainischen Bahn Fahrkarten (Schlaf- bzw. Liegewagen) zu Zielen in der gesamten Ukraine erhältlich, die Preise liegen weit unter denen für internationale Züge.
Bus
Als allgemein nutzbare Verkehrsmittel gibt es mehrere Busunternehmen, die aus Nord- Süd und Westdeutschland quasi im Linienverkehr mehrmals wöchentlich in verschiedene größere Städte in der Ukraine fahren. Die Fahrkosten sind günstiger als mit der Bahn, wegen der langen Reisezeit ist die Bahn aber komfortabler.
Auto
Die Anreise mit dem Auto ist über verschiedene Grenzübergänge möglich. Als kürzeste Verbindung Deutschland-Ukraine bietet sich der Grenzübergang bei Chelm an, wenn man Kiew als Ziel hat. Für deutsche Verhältnisse ist man zunächst von der geringen Verkehrsdichte beeindruckt verbunden mit den großen Entfernungen zwischen den Städten. Da auch die kleineren Ortschaften oft abseits der Straßen liegen, größere Ortschaften weiträumige Umgehungen haben, ist man notfalls auch weit von Hilfe entfernt. Die Straßen sind außerhalb der Ortschaften im allgemeinen in Ordnung, sie verführen zum schnellen fahren. Mit Radarkontrollen und allgemeinen Verkehrskontrollen ist ständig zu rechnen. Innerorts können Straßen oft sehr starke Schäden aufweisen: Große Schlaglöcher, fehlende Kanaldeckel u.ä.. Mangelnde Beleuchtung kann in der Nacht zum Risiko werden. Fahrzeuge, Fuhrwerke, Radfahrer und Fußgänger können auch bei völliger Dunkelheit völlig unbeleuchtet am Straßenverkehr teilnehmen. Ein weiteres Problem stellt die Beschilderung dar. Richtungswegweiser sind für deutsche Verhältnisse sehr rar und ein Verfahren ist leicht möglich. Ohne Sprachkenntnisse kann die Reise schnell zum Abenteuer werden. Außerdem sind Unterkünfte für Autofahrer eine Seltenheit, die bei den langen Entfernungen durchaus hilfreich wären. Sollte man dennoch gezwungen sein, zu übernachten, so bleibt fast nur das Auto übrig. Aus Sicherheitsgründen gibt es einen Übernachtungstrick, sollte man im Fahrzeug nächtigen wollen: Man suche sich einen Wald und fahre weit hinein (1-2km). Böse Jungs würden überall zuschlagen, aber spazieren nächtens garantiert nie in einen Wald. Da in der Ukraine die Polizei die Mafia darstellt, ist vor einem Parken Ãn der Nähe einer Polizeistation nur zu warnen.
Aufgrund neuerer Entwicklungen (Auflösung der "Verkehrspolizei" durch Viktor Juschtschenko) sollte sich die Lage inzwischen entspannt haben.
Schiff
Die wichtigsten Häfen sind Odessa und Sewastopol, die auch vom Ausland aus erreichbar sind.
Fährverbindungen von Odessa nach Istanbul (u.a.) können auf http://www.ukrferry.com gefunden werden.
Mobilität
Das wichtigste Transportmittel innerhalb der Ukraine ist die Eisenbahn. Zwischen den größeren Städten verkehren täglich mehrere Züge (v.a. Nachtzüge). Das Reisen in der 2. Klasse (купе - 4er Abteil) ist sehr komfortabel und preiswert. Zum Beispiel kostet die Verbindung zwischen Lviv (Lemberg) und Kiew (ca. 8 1/2 Stunden Fahrtzeit) in dieser Klasse nur rund 55 Hryvnia (ca. 9 Euro - stand Sommer 2005). Die 1. Klasse (СВ - 2er Abteil) schlägt in der Regel mit dreimal so viel zu Buche wie die Zweite, lohnt sich meiner Meinung nach aber nur wenn man zu zweit reist und Privatsphäre sucht. Am billigsten kommt man natürlich in der 3. Klasse davon. Nächtliche Ruhestörungen und Abschläge im Komfort sind aber vorprogrammiert. Es handelt sich dabei um offene Waggons mit relativ schmalen und harten Liegen. Dafür entschädigt diese Klasse aber mit einem relativ großen Einblick in das Leben der ukrainischen Bevölkerung - gute Ukrainisch- oder Russischkenntnisse vorausgesetzt.
Verbindungen nach und von Odessa und der Krim können in den Sommermonaten schon mal ausgebucht sein. Es empfiehlt sich daher einige Tage bis eine Woche im Voraus zu buchen. In der Regel ist aber innerhalb von 2 bis 3 Tagen für alle Verbindungen zumindest ein 3. Klasse Ticket zu bekommen.
Neben der Eisenbahn findet auch ein reger Busverkehr zwischen den einzelnen Städten statt.
Sprache
Zwar ist die Landessprache der Ukraine Ukrainisch, jedoch wird in weiten Teilen (besonders Osten und in Kiev) Russisch gesprochen. Man wird also kaum Menschen finden, die nicht der russischen Sprache mächtig wären. Ukrainisch ist an sich sehr ähnlich der polnischen Sprache, sodass man auch mit Polnisch sehr gut zurecht kommt.
Kaufen
Seit der Unabhängigkeit der Ukraine 1991 verbessert sich die Versorgungslage stetig. Inzwischen erhält man alle Waren des täglichen Bedarfs sowie elektrische/elektronische Geräte problemlos. Während die Güter des täglichen Bedarfs im Wesentlichen aus der Ukraine stammen sind diese relativ preiswert (Brot 1 - 2 Hryvnia, 1 l Mich 2 - 3 Hryvnia). Importe aus den Ländern der EU sind eventuell etwas teurer als in Deutschland (z.B. Computer, Haushaltsgeräte). Inzwischen findet man viele Produkte, die uns von hier bekannt sind, auch dort wieder. Preiswertere technische Geräte stammen u. a. aus Polen, Italien, Tschechien, Südfrüchte stammen häufig aus Spanien. Viele Handelsketten, die uns von hier bekannt sind, trifft man dort wieder (z. B. McDonalds, Spar).
Zahlungsmittel ist die Hryvnia, die mit leichten Schwankungen an den Wert des Dollar gebunden ist. Der Wechselkurs beträgt etwa 500 Hryvnia = 100 Dollar. Der Wert des EURO steht zur Zeit bei ca. 600 Hryvnia = 100 Euro (Februar 2006). Während bei wertvolleren Gütern (Autos, Immobilien) durchweg in Dollar gerechnet wird, gewinnt der Euro an Bedeutung. Der Tausch der Währungen ist im allgemeinen jederzeit bei allen Banken und den häufig anzutreffenden Wechselstuben möglich. Außerhalb der Ukraine werden Hryvnia nicht gehandelt, in der Ukraine sind jedoch Euro gern gesehen. Als Tourist sollte man Euro in möglichst kleinen Scheinen mitbringen, da Euro- bzw. Cent-Münzen im allgemeinen außerhalb der EU nicht akzeptiert werden. Evtl. kann man in Euro bezahlen, als Wechselgeld erhält man dann aber Hryvnia.
Küche
-->Feiertage
| Termin | Name | Bedeutung |
| 24.08 | Unabhängigkeitstag | Am 24. August 1991 wurde die Unabhängigkeit von der Sowjetunion ausgerufen. Es lohnt sich zu diesem Jahrestag in Kiew zu sein. |
Sicherheit
Wegen der großen Arbeitslosigkeit und Armut ist man als westlicher Tourist oder Ausländer bevorzugt das Ziel von Eigentumsdelikten. Besondere Sorgfalt bei der Sicherheit ist hier geboten. So ist alles was etwas wertvoller und leicht zu entwenden sein könnte, diebstahlgefährdet. So sind schlafende Autofahrer am Straßenrand ebenso gefährdet wie frei geparkte Autos in Städten. Beispiele: Wegen der hohen Stahlpreise wird alles gestohlen was aus Eisen ist, nicht befestigt oder bewacht ist. Kanaldeckel aus Gusseisen verschwinden somit häufig. Wer mit dem Auto fährt sollte dies nachts auf einem geschlossenen Hof oder in einer Garage abstellen. In den Städten kann man auf umzäunten und bewachten Parkplätzen einen Stellplatz mieten.
Kommunizieren
Telefon:
Im ganzen Land wird das Telefonnetz gerade von analog auf digital umgestellt! Die
"neuen" Telefonnummern des digitalen Netzes sind länger als die "alten" des analogen Netzes,
allerdings muss für letztere beachtet werden, dass die Vorwahl der Stadt eine Stelle mehr
besitzt! Beispiel für Odessa: Vorwahl für die "alten" Nummern ist 0482, für die "neuen" 048.
Kiew ist schon komplett auf "digital" umgestellt, deshalb lautet die Vorwahl einfach 044.
- Aus dem Ausland in der Ukraine anrufen:
im Festnetz:
+380 [Vorwahl] [Nummer]
auf einem Mobiltelefon:
+380 [Code des Netzbetreibers] [Nummer] (Code von Kyivstar: 067 Code von UMC: 050)
- Von der Ukraine im Ausland anrufen:
8-10 [Ländercode] [lokale Vorwahl ohne die führende Null] [Nummer]
Einige Internet-Cafés bieten auch das Telefonieren über das Internet als günstige Alternative
für Gespräche ins Ausland an!
- Telefonieren innerhalb des Landes:
8 [Vorwahl] [Nummer]
- Telefonieren mit dem eigenen Mobiltelefon:
Alle GSM-Telefone aus Europa können in der Ukraine benutzt werden. Ob ein Roamingabkommen mit einem ukrainischen Provider besteht, muss man jedoch vorher mit dem eigenen Provider klären. Als Alternative ist der Kauf einer Prepaid-Karte eines ukrainischen Mobilfunk-Providers zu nennen. Die zwei größten Provider sind Kyivstar http://www.kyivstar.net (die Prepaid-Karte heißt ACE&BASE) und UMC http://www.umc.ua (die Prepaid-Karte heißt SIM-SIM http://www.sim-sim.ua). Außerdem gibt es z.B. noch Jeans (http://www.jeans.net.ua) und Golden Telecom (http://www.goldentele.com).
Um z.B. bei der ACE&BASE-Karte von Kyivstar das Guthaben abzufragen, wählt man einfach
*111#
Das Guthaben und die Gültigkeitsdauer der Karte werden dann im Display des Handys angezeigt!
Zum Aufladen des Guthabens kauft man eine ACE&BASE DJUICE Karte (an kleinen Kiosken im
ganzen Land erhältlich), rubbelt den Code frei und wählt:
*123*CODE#
Internet:
Im Prinzip gibt es in allen Groß- und Kleinstädten Internet-Cafés. Allerdings geschieht gerade die
Anbindung in den Kleinstädten nur mit geringer Bandbreite, so dass die Internetnutzung hier zur
Geduldsprobe werden kann.
Wer ein Smartphone oder die Kombination Mobiltelefon mit PDA/Laptop dabei hat, kann sich relativ
günstig mit Hilfe einer lokalen Prepaid-Karte ins Internet einwählen. Die Vorteile sind insbesondere,
dass man unabhängig von den Internet-Cafés ist und gerade bei Eingabe von vertraulichen Login-Passwörten
die Datensicherheit wesentlich höher ist (im Internet-Café weiß man nicht, ob im Hintergrund nicht
ein Trojaner mitlauscht, nach der Internet-Session sollte der Cache des Browsers und möglicherweise automatisch
gespeicherte Passwörter gelöscht werden, was meist nicht ganz einfach ist, da die Oberfläche russisch ist).
Bei Kyivstar kostet die Einwahl per CSM (9600 Bit/s) 0,27 UAH für die Einwahl und dann 0,30 UAH/Min.
Die Daten zum Einrichten einer entsprechenden Verbindung lauten:
Dial-up-Nummer: +380672222901
Benutzer-Name: internet
Passwort: kyivstar
Wer das schnelle GPRS-Verfahren benutzen möchte, muss die ACE&BASE-Karte dazu erst freischalten lassen.
Dazu wählt man die Nummer 477, dann wird man durch ein Sprachmenü geführt, welches komplett auf russisch
ist. Wer kein russisch kann, sollte also am besten gleich beim Kauf der Karte den Verkäufer bitten, die
Prozedur durchzuführen. Für 1MB Datenvolumen fallen 5 UAH an. Die genauen Einstellungen für verschiedene
Betriebssysteme findet man auf englisch unter http://www.kyivstar.net/
Post:
Eine einfache Ansichtskarte nach Westeuropa kostet 3 UAH.
Weblinks
- http://www.ukraine.com - Ukrainische Hotels, Tourismus und Reiseinformationen (in englischer Sprache)
- http://www.president.gov.ua - Homepage des ukrainischen Präsidenten
- http://www.kmu.gov.ua - Homepage der ukrainischen Regierung
- http://www.ukraina.at - Homepage von Ukrainefan Gerhard Bartosch (in deutscher Sprache)
